{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus","type":"ConceptScheme","title":{"de":"Konservierungs- und Restaurierungsfachthesaurus für archäologische Kulturgüter"},"description":{"de":"Der Fachthesaurus umfasst eine Vielzahl von deutschen und englischen Begriffen, die für die Zustandserfassung und die Beschreibung von Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen archäologischer Kulturgüter relevant sind. Dazu gehören auch die Bezeichnungen der benötigten Materialien und Werkzeuge sowie die beschreibenden Begriffe für technologische Auswertungen hinsichtlich der Herstellungstechnik und des Gebrauchs der Objekte.  Dieser Thesaurus ist eine umfassende Sammlung der in der Praxis verwendeten Terminologie zur Beschreibung der durchgeführten Konservierungs- und Restaurierungsprozesse, wie sie im Kompetenzbereich “Restaurierung, Konservierung und Materialanalytik” am Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) verwendet wird."},"publisher":"Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)","creator":["Kristina Fischer"],"rights":["CC BY 4.0"],"contributor":["Christian Eckmann","Dr. Ingrid Stelzner","Heidrun Hochgesand","Katja Broschat","Kristina Fischer","Lasse Mempel-Länger","Lena Klar","Leslie Pluntke","Markus Wittköpper","Marlene Schmucker","Matthias Heinzel","Prof. Dr. Roland Schwab","Rüdiger Lehnert","Stephan Patscher","Ulrike Lehnert","Waldemar Muskalla"],"license":{"id":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/"},"subject":{"en":["conservation","restoration","archeology"],"de":["Konservierung","Restaurierung","Archäologie"]},"preferredNamespaceUri":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/","hasTopConcept":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C8CG15","notation":["C8CG15"],"prefLabel":{"en":"documentation","de":"Dokumentation"},"altLabel":{"en":["report"]},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Aufzeichnungen gemachter Beobachtungen und Handlungen"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8D3G1","notation":["A8D3G1"],"prefLabel":{"de":"Maßnahmenbericht"},"altLabel":{"de":["Maßnahmendokumentation","Restaurierungsbericht","Restaurierungsprotokoll"]},"definition":{"de":"schriftliche Dokumentation des Konservierungs-/Restaurierungskonzeptes, der durchgeführten Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen sowie der dabei verwendeten Materialien und Werkzeuge."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D3AF3A","notation":["D3AF3A"],"prefLabel":{"en":"condition documentation","de":"Zustandsdokumentation"},"altLabel":{"en":["condition report"],"de":["Zustandsbericht"]},"definition":{"de":"Aufzeichnungen zur Einschätzung des Erhaltungszustandes eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt mit speziellem Zweck"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB7747","notation":["CB7747"],"prefLabel":{"de":"Bildgebende Dokumentation"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGC991","notation":["BGC991"],"prefLabel":{"de":"Zeichnung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C33D85","notation":["C33D85"],"prefLabel":{"de":"Zustandsfoto"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9A6FA","notation":["D9A6FA"],"prefLabel":{"de":"Zustandskartierung"},"altLabel":{"de":["Schadenskartierung"]},"definition":{"de":"bildliche Aufzeichnung des Objektes mit gezielter Annotation der beobachteten Befunde (Schäden)."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F58F6D","notation":["F58F6D"],"prefLabel":{"de":"3D-Scan"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FD2B2B","notation":["FD2B2B"],"prefLabel":{"de":"Röntgenbild"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D7D443","notation":["D7D443"],"prefLabel":{"de":"Zustandsbericht"},"altLabel":{"de":["Zustandsreport","schriftliche Dokumentation"]},"definition":{"de":"schriftliche Auflistung der durchgeführten Untersuchungsmethoden, inklusive der verwendeten Gerätschaften sowie Beschreibung und Interpretation der dabei gemachten Beobachtungen und Ergebnisse hinsichtlich des aktuellen Erhaltungszustandes des Objektes"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G76B7G","notation":["G76B7G"],"prefLabel":{"de":"Technologische Auswertung"},"altLabel":{"de":["Interpretation"]},"definition":{"de":"Dokumentation und Erläuterung der festgestellten Beobachtungen und gewonnenen Erkentnisse hinsichtlich der anzunehmenden antiken Technologien."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CFGDA3","notation":["CFGDA3"],"prefLabel":{"de":"Maßnahme"},"altLabel":{"de":["Behandlung","Eingriff","durchgeführte Maßnahme"]},"definition":{"de":"Ausführung der im Restaurierungskonzept geplanten Vorgehensweisen zur Erreichung des festgelegten Restaurierungs-/Konservierungsziel"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C364G1","notation":["C364G1"],"prefLabel":{"en":"restoration material","de":"Konservierungs- und Restaurierungsmaterialien"},"altLabel":{"en":["conservation material"]},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff für sämtliche zur Konservierung und/oder Restaurierung eines Objektes verwendeter (Verbrauchs-)Materialien"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BB78D2","notation":["BB78D2"],"prefLabel":{"en":"filler","de":"Füllstoff"},"definition":{"de":"verhältnismäßig inerter fester Stoff, der einem Kunststoff oder einem Klebstoff beigemischt wird, um dessen Festigkeit, Beständigkeit, Verarbeitungseigenschaften oder andere Eigenschaften zu verbessern oder um die Kosten zu senken."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A17G33","notation":["A17G33"],"prefLabel":{"de":"Holzmehl"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9D357","notation":["B9D357"],"prefLabel":{"en":"hollow glass balls","de":"Hohlglaskügelchen"},"altLabel":{"de":["Mikro-Hohlglaskügelchen"]},"definition":{"de":"mikroskopisch kleine, hohle Kügelchen aus Borosilikatglas mit geringem Gewicht und hoher Stabilität, die als Füllstoff in Restaurierungsmaterialien eingesetzt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFB3B9","notation":["BFB3B9"],"prefLabel":{"en":"talcum powder","de":"Talkum"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C1BBFB","notation":["C1BBFB"],"prefLabel":{"en":"metal powder","de":"Metallpulver"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA86F8","notation":["DA86F8"],"prefLabel":{"en":"fumed silica","de":"pyrogene Kieselsäure"},"altLabel":{"de":["Aerosil","Pyrogenes Siliziumdioxid","amorphe Kieselsäure"]},"definition":{"de":"sehr feines Pulver von schneeweißer Farbe aus synthetisch hergestelltem Siliziumdioxid. Charakteristisch sind die sehr kleinen Partikelgrößen, das äußert geringe Schüttvolumen und die flockige Struktur der Agglomerate. In der Konservierung und Restaurierung wird pyrogene Kieselsäure hauptsächlich als Verdickungsmittel für Polymere und Silikonkautschuke verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D38D51","notation":["D38D51"],"prefLabel":{"de":"HDK"},"definition":{"de":"Produktname für verschiedene Varianten pyrogener Kieselsäure der Firma Wacker."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GGFD3F","notation":["GGFD3F"],"prefLabel":{"de":"Aerosil"},"definition":{"de":"Produktname für verschiedene Varianten pyrogener Kieselsäure der Firma Evonik Industries (früher Degussa)."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC6F82","notation":["FC6F82"],"prefLabel":{"en":"graphite","de":"Graphit"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2G253","notation":["G2G253"],"prefLabel":{"de":"Kreide"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2B746","notation":["A2B746"],"prefLabel":{"en":"alkaline solution","de":"Base"},"altLabel":{"en":["base"]},"definition":{"de":"chemische Substanz, die in wässriger Lösung ein Proton aufnehmen oder ein freies Elektronenpaar abspalten kann. In der Restaurierung wird sie zur Reinigung, Stabilisierung und Konservierung von Objekten verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A5D92A","notation":["A5D92A"],"prefLabel":{"en":"ammonia","de":"Ammoniak"},"altLabel":{"de":["NH3"]},"definition":{"de":"leicht flüchtige, alkalische Verbindung, die in der Konservierung/Restaurierung für die Entfernung von Verfärbungen durch Kupfer oder für die Entfernung von Shellack verwendet wird. Die stark basische Substanz löst besonders Fette, Öle und oxidierte Schutzlacke. Aufgrund der ätzenden Wirkung und gesundheitsgefährdenden Dämpfen ist bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA8A54","notation":["AA8A54"],"prefLabel":{"de":"Thiosulfat"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB2D46","notation":["CB2D46"],"prefLabel":{"en":"sodium carbonate","de":"Natriumcarbonat"},"altLabel":{"de":["Na2CO3","Soda","Waschsoda"]},"definition":{"de":"alkalische Verbindung, die in der Konservierung/Restaurierung zur schonenden Reinigung, Entfettung sowie zur Neutralisierung von Säuren eingesetzt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GG3G4B","notation":["GG3G4B"],"prefLabel":{"en":"sodium hydroxide","de":"Natriumhydroxid"},"altLabel":{"de":["NaOH","Natronlauge","Ätznatron"]},"definition":{"de":"stark alkalische, hygroskopische Verbindung, die in der Kondervierung/Restaurierung hauptsächlich zur Reinigung und Entfettung von Oberflächen sowie für die Entsalzung archäologischer Eisenobjekte  verwendet wird. Die stark basische Substanz löst organische Materialien wie Fette und Proteine und ist in der Lage Chloridionen aus Metallen zu extrahieren und in Lösung zu bringen. Die ätzende Wirkung erfordert strenge Sicherheitsmaßnahmen bei der Anwednung."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C421BF","notation":["C421BF"],"prefLabel":{"en":"solvent","de":"Lösungsmittel"},"altLabel":{"de":["Lösemittel","Reinigungsmittel"]},"definition":{"de":"Substanz, die in der Lage ist andere Stoffe (Feststoffe, Flüssigkeiten oder Gase) zu lösen, ohne dabei selbst eine chemische Reaktion mit diesem Stoff einzugehen. Das Lösungsmittel bildet eine homogene Mischung (Lösung) mit dem gelösten Stoff, in der die Moleküle des gelösten Stoffes in der Matrix des Lösemittels fein verteilt sind. Diese Stoffe werden in der Konservierung/Restaurierung als Reinigungsmittel für die Entfernung unerwünschter Substanzen von/aus einem Objekt verwendet und gleichzeitig auch als Lösungsmittel von Polymeren für die Herstellung lösemittelbasierter Klebstoffe bzw. Lacke."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G34563","notation":["G34563"],"prefLabel":{"en":"white spirit","de":"Siedegrenzbenzin"},"altLabel":{"de":["Leichtbenzin","Reinigungsbenzin","Terpentinersatz","Waschbenzin"]},"definition":{"de":"leichtflüchtige, klare Flüssigkeit mit charakteristisch benzinartigem Geruch. Je nach Produkt können unterschiedliche Zusammensetzungen aus aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen enthalten sein, die zu spezifischen physikalischen und chemischen Eigenschaften führen. In der Restaurierung wird Siedegrenzbenzin aufgrund seiner Eigenschaften als unpolares Lösungsmittel zur Reinigung/Entfernung von apolaren Stoffen, zur Entfettung von Oberflächen, sowie zur Herstellung von Lösungen verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A32B47","notation":["A32B47"],"prefLabel":{"de":"Shellsol A"},"definition":{"de":"farblos, klare Flüssigkeit die als hocharomatisches, unpolares Lösungsmittel fungiert und mit den meisten organischen Flüssigkeiten mischbar ist. In der Konservierung und Restaurierung wird es hauptsächlich als Lösungsmittel für viele Öle, Fette, Wachse und Natur- bzw. Kunstharze eingesetzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7B4F9","notation":["A7B4F9"],"prefLabel":{"de":"Shellsol T"},"definition":{"de":"farbloses, klares unpolares Lösungsmittelgemisch aus Iso-Aliphaten. Es ist nahezu aromatenfrei und geruchsarm. In der Restaurierung findet es Verwendung als Ersatz für Balsamterpentinöl, als Lösemittel für Öle, Wachse, ölbasierte Lacke und Farben"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AFC696","notation":["AFC696"],"prefLabel":{"en":"ethyl methyl ketone","de":"2-Butanon"},"altLabel":{"de":["Butanon","MEK","Methyl Ethyl Keton"]},"definition":{"de":"organische Verbindung mit der chemischen Formel C4H8O aus der Gruppe der Ketone. Es ist eine farblose, flüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch, die sich durch eine moderate Polarität und hohe Lösekraft sowie eine Verdunstungsgeschwindigkeit zwischen Aceton und Ethanol auszeichnet, wodurch es in der Konservierung und Restaurierung zur Entfernung von Beschichtungen, Klebstoffen und zur Herstellung von Polymerlösungen verwendet wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DFD1B7","notation":["DFD1B7"],"prefLabel":{"de":"Wasser"},"definition":{"de":"natürlich vorkommende, klare Flüssigkeit mit dem chemischen Symbol H2O. In der Konservierung und Restaurierung wird Wasser in verschiedenen Reinheitsgraden als universelles Lösungs- bzw. Reinigungsmittel verwendet, das aufgrund seiner Polarität und chemischen Neutralität für die schonende Entfernung von Schmutz, Ablagerungen und löslichen Salzen geeignet ist. Es kann dabei in reiner Form oder als Bestandteiler einer wässrigen Lösung mit anderen chemischen Substanzen angewandt werden, um die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Materialien zu erfüllen. Bei unsachgemäßer Anwendung kann Wasser jedoch auch zu Schädigungen von wasserempfindlichen Materialien oder zur Förderung von Korrosion führen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B6C1A7","notation":["B6C1A7"],"prefLabel":{"en":"distilled water","de":"Destilliertes Wasser"},"definition":{"de":"Wasser, bei dem durch Erhitzen und Rekondensieren des Dampfes nahezu alle gelösten Mineralien, Salze und Verunreinigungen entfernt wurden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBF7BG","notation":["BBF7BG"],"prefLabel":{"de":"Demineralisiertes Wasser"},"altLabel":{"de":["Deionisiertes Wasser","vollentsalztes Wasser"]},"definition":{"de":"Wasser, aus dem die meisten gelösten Mineralien entfernt wurden. Dies kann durch verschiedene Methoden erreicht werden. Je nach Grad der Reinheit wird demineralisiertes Wasser auch deionisiertes oder vollentsalztes Wasser genannt. Demineralisiertes Wasser unterscheidet sich von destilliertem Wasser durch möglicherweise im Wasser verbliebene apolare oder organische Stoffe."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B77A8F","notation":["B77A8F"],"prefLabel":{"en":"ethyl acetate","de":"Ethylacetat"},"altLabel":{"de":["Essigester","Essigsäureethylester","Ethansäureethylester"]},"definition":{"de":"flüchtiges, farbloses Lösungsmittel aus der Gruppe der Carbonsäureester, welches in der Lage ist verschiedene organische Stoffe, wie Polymere, zu lösen bzw. Lösungen einzugehen. Es verdunstet relativ langsam, hinterlässt kaum Rückstände und ist im Verhältnis zu anderen Lösungsmitteln weniger toxisch, wobei dennoch akute Gesundheitsgefahren von diesem Stoff ausgehen! In der Konservierung und Restaurierung wird Ethylacetat häufig als Ersatz für das hochgiftige Toluol verwendet, da es sich ähnlich langsam verflüchtigt und somit bei der Festigung instabiler Materialien zu einer ähnlich guten Eindringtiefe gelöster Polymere führt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBA28A","notation":["BBA28A"],"prefLabel":{"en":"ethyl alcohol","de":"Ethanol"},"altLabel":{"de":["Alkohol","Ethylalkohol","Spiritus","Äthanol"]},"definition":{"de":"farblose, leicht entzündliche Flüssigkeit die in der Konservierung und Restaurierung als universelles Lösungsmittel für die Entfernung von Fetten, Proteinen und Polymeren  sowie zur Herstellung von lösemittelbasierten Polymerlösungen verwendet wird. Ethanol zeigt eine relativ schnelle Verdunstung (jedoch langsamer als Aceton), eine gutes Peetrationsvermögen und die Fähigkeit als amphiphiles Lösungsmittel sowohl polare als auch unpolare Substanzen zu lösen. Aufgrund der aktuen Gesundheitsgefahren sind bei der Verwendung die gängigen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BDG3D5","notation":["BDG3D5"],"prefLabel":{"en":"xylene","de":"Xylol"},"definition":{"de":"aromatischer Kohlenwasserstoff und organisches Lösemittel mit der chemischen Summenformel C8H10, das in der Konservierung und Restaurierung zur Lösung unpolarer Substanzen wie Harze, Wachse oder Polymere verwendet wird. Xylol ist eng verwandt mit Toluol, zeigt jedoch eine geringere Flüchtigkeit und eine schwächerer Polarität. Ebenso wie Toluol ist Xylol gesundheitsgefährdend und die Verwendung sollte nach Möglichkeiten vermieden werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D347D6","notation":["D347D6"],"prefLabel":{"en":"turpentine","de":"Terpentinöl"},"altLabel":{"de":["Balsamterpentinöl"]},"definition":{"de":"farbloses, ätherisches Öl, das durch Destillation von Baumharzen, insbesondere von Nadelbäumen, gewonnen wird. Es zeichnet sich durch seine gute Lösekraft für natürliche Harzen und Wachse aus und wird in der Konservierung und Restaurierung häufig als Lösungsmittel für Reinigungsarbeiten, die Entfernung von alten Firnissen oder das Anmischen traditioneller Mal- und Schutzmittel verwendet. Es gehen aktue und chronische Gesundheitsgefahren von Terpentinöl aus, wodurch es mit gewisser Vorsicht eingesetzt werden sollte."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D627B2","notation":["D627B2"],"prefLabel":{"en":"toluene","de":"Toloul"},"altLabel":{"de":["Methylbenzol"]},"definition":{"de":"aromatischer Kohlenwasserstoff und organisches, unpolares Lösungsmittel mit der chemischen Summenformel C7H8, das in der Konservierung und Restaurierung zur Entfernung von Wachsen, Ölen, Harzen und Polymeren von/aus Objekten sowie zur Herstellung von Polymerlösungen verwendet wird. Toluol ist höchst gesundheitsgefährdent, sodass seine Verwendung auf ein Minium beschränkt und nach Möglichkeiten auf weniger gefährliche Alternativen zurückgegriffen werden sollte. Toluol ist eng verwandt mit Xylol, zeigt jedoch eine höhere Flüchtigkeit und eine geringfügig bessere Lösungskraft aufgrund der etwas höheren Polarität"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D72F3A","notation":["D72F3A"],"prefLabel":{"en":"acetone","de":"Aceton"},"definition":{"de":"klare, charakteristisch aromatisch-süßlich riechende Flüssigkeit, die als weitverbreitestes organisches Lösungsmittel für eine Vielzahl an Polymeren, Fetten, Wachsen und Ölen verwendet wird. Aceton ist stark flüchtig und eignet sich aufgrund seiner schnellen Verdunstung und starken Lösungskraft sehr gut für gezielte Reinigungsarbeiten, ohne das zu behandelne Material zu stark zu durchfeuchten. Darüber hinaus wird es häufig für die Herstellung von Polymerlösungen für Klebungen, Tränkungen oder Schutzüberzüge verwendet. Aceton ist akut gesundheitsgefährdend und sollte stets mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen verwendet werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G46243","notation":["G46243"],"prefLabel":{"de":"Propylacetat"},"altLabel":{"de":["Essigsäurepropylester"]},"definition":{"de":"farbloses, flüchtiges Lösungsmittel aus der Gruppe der Ester mit einem fruchtigen Geruch und der chemischen Formel C5H10O2. Es wird in der Konservierung und Restaurierung als Lösungsmittel für verschiedene organische Verbindungen eingesetzt, z.B. zur Herstellung von Kleb- oder Festigungsmitteln. Von dem Stoff gehen akute und chronische Gesundheitsgefahren aus, sodass bei dessen Verwendung die üblichen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten sind."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GGD87G","notation":["GGD87G"],"prefLabel":{"de":"Coloradol"},"definition":{"de":"Produktname eines Lösungsmittelgemisches der Firma Ehserchemie GmbH bestehen aus Dichlormethan und Methanol. Aufgrund des starken organischen Lösungsmittels Dichlormethan, dessen Effektivität von Methanol noch unterstützt wird, ist Coloradol in der Lage ausgehärtete Epoxidharze aufzulösen bzw. soweit zu schwächen, dass sie entfernt werden können. Entsprechend wird Coloradol für die Lösung bzw. Entfernung von Epoxidsharz-Klebungen verwendet. Allerdings gehen höchste Gesundheitsgefahren von den Bestandteilen des Coloradols aus, sodass dessen Verwendung auf ein Minimum begrenzt werden sollte."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGF575","notation":["FGF575"],"prefLabel":{"en":"acidic detergent","de":"Säure"},"altLabel":{"en":["acid"]},"definition":{"de":"chemische Substanz, die in wässriger Lösung Protonen aus ihrer Wasserstoffverbindung abspalten oder ein freies Elektronenpaar aufnehmen kann. In der Restaurierung werden Säuren zur Reinigung, Entfernung von Korrosionsprodukten und Verkrustungen, sowie zur Stabilisierung und Konservierung verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA69FB","notation":["AA69FB"],"prefLabel":{"en":"formic acid","de":"Ameisensäure"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B7395G","notation":["B7395G"],"prefLabel":{"en":"sulphuric acid","de":"Schwefelsäure"},"altLabel":{"de":["H2SO4"]},"definition":{"de":"starke, farblose bis schwach gelbliche, viskose Flüssigkeit mit hoher Dichte und stark hygroskopischen Eigenschaften. Chemisch wirkt sie als starkes Oxidations- und Dehydrationsmittel und ist mit Wasser in allen Verhältnissen mischbar, wobei Wärme frei wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D3A484","notation":["D3A484"],"prefLabel":{"en":"oxalic acid","de":"Oxalsäure"},"altLabel":{"de":["C2H2O4","Ethandidicarbonsäure","Kleesäure"]},"definition":{"de":"organische Dicarbonsäure, die in der Konservierung/Restaurierung hauptsächlich für die Entfernung von Kalkablagerungen und als Reduktionsmittel für die Entfernung von Eisenverbindungen verwendet wird. Aufgrund der ätzenden Wirkung und gesundheitsgefährdenden Dämpfen ist bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F54686","notation":["F54686"],"prefLabel":{"de":"Ascorbinsäure"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G7BADF","notation":["G7BADF"],"prefLabel":{"de":"Thioglykolsäure"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GA33BC","notation":["GA33BC"],"prefLabel":{"en":"hydrochlorid acid","de":"Salzsäure"},"altLabel":{"de":["HCl"]},"definition":{"de":"anorganische Mineralsäure mit Summenformel HCl, die in der Konservierung und Restaurierung vor allem für die Entfernung von Kalkablagerungen und anderen mineralischen Verunreinigungen verwendet wird. Aufgrund der stark ätzenden Wirkung und gesundheitsgefährdenden Dämpfen ist bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GBC8AC","notation":["GBC8AC"],"prefLabel":{"en":"citric acid","de":"Zitronensäure"},"definition":{"de":"organische Tricarbonsäure mit der chemischen Summenformel C6H8O7, die in der Konservierung und Restaurierung als mildes Reinigungsmittel für die Entfernung von Kalkablagerungen, Oxidationsschichten und anderen minderalischen Verunreinigungen auf originalen Oberflächen verwendet wird. Darüber hinaus kann Zitrönensäure auch als Komplexbilder eingesetzte werden, um Metallionen zu binden."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CCCC7G","notation":["CCCC7G"],"prefLabel":{"de":"Öl"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A28B4D","notation":["A28B4D"],"prefLabel":{"de":"Auro Naturharzölimpregniergrund Nr. 121"},"altLabel":{"de":["Auro Öl","Holzöl"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F3DB41","notation":["F3DB41"],"prefLabel":{"de":"Auro Hartöl Nr. 126"},"altLabel":{"de":["Holzöl"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G44C1A","notation":["G44C1A"],"prefLabel":{"de":"Leinöl"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/RE4FS2","notation":["RE4FS2"],"prefLabel":{"de":"Ballistol"},"definition":{"de":"Produktname eines universellen, mineralölbasierten Pflege- und Schmiermittels, das ursprünglich zur Waffenpflege entwickelt wurde und heute vielseitig als Rostschutz- und Schmiermittel eingesetzt wird. In der Restaurierung kommt es vor allem bei Eisen- und Buntmetallobjekten zum Einsatz, da es die Entfernung harter Korrosionsauflagerungen erleichtert und gleichzeitig vor erneuter Korrosion schützt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9G356","notation":["D9G356"],"prefLabel":{"de":"[Stütz- und Verpackungsmaterial]"},"definition":{"de":"strukturierender Oberbegriff für Materialien, die in der Restaurierung hauptsächlich für das Verpacken und die Lagerung sowie für die Abstützung bzw. den Trägerbau von Objekten verwendet werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A33F4B","notation":["A33F4B"],"prefLabel":{"de":"Seidenpapier"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BB8D78","notation":["BB8D78"],"prefLabel":{"de":"Polycarbonat"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7824C","notation":["A7824C"],"prefLabel":{"de":"Makrolon"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F91427","notation":["F91427"],"prefLabel":{"de":"Polyethylen-Schaum"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A93F6C","notation":["A93F6C"],"prefLabel":{"de":"Plastazote"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GA1687","notation":["GA1687"],"prefLabel":{"de":"Ethafoam"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AB778F","notation":["AB778F"],"prefLabel":{"de":"Draht (Restaurierungsmaterial)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8ADGD","notation":["F8ADGD"],"prefLabel":{"de":"Folie"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B6F5BG","notation":["B6F5BG"],"prefLabel":{"de":"PE-Folie"},"definition":{"de":"Folien aus thermoplastischem Polymer des Ethylens, die durch ihre chemische Inertheit gegenüber einer Vielzahl von in der Konservierung und Restaurierung eingesetzten Materialen vielfältig für Verpackungen verwendet wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F67D14","notation":["F67D14"],"prefLabel":{"de":"Aluminiumverbundfolie"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8G977","notation":["F8G977"],"prefLabel":{"de":"Zinnfolie"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2DA3A","notation":["G2DA3A"],"prefLabel":{"de":"Aluminiumfolie"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CBBF13","notation":["CBBF13"],"prefLabel":{"de":"Styrodur"},"altLabel":{"de":["extrudiertes Polystyrol"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CCB66C","notation":["CCB66C"],"prefLabel":{"de":"Styropor"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAG754","notation":["DAG754"],"prefLabel":{"de":"Kartonage"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD3858","notation":["DD3858"],"prefLabel":{"en":"acrylic glass","de":"Acrylglas"},"altLabel":{"de":["Plexiglas"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F432G4","notation":["F432G4"],"prefLabel":{"de":"Tyvek"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GDB246","notation":["GDB246"],"prefLabel":{"de":"Adsorbens"},"altLabel":{"de":["Adsorptionsmittel"]},"definition":{"de":"Material, das in der Lage ist, Stoffe (z.B. Gase, Flüssigkeiten oder gelöste Substanzen) an seiner Oberfläche zu binden und so aus einer Mischung zu entfernen oder zu konzentrieren."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C38B35","notation":["C38B35"],"prefLabel":{"de":"Trockenmittel"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8B27G","notation":["A8B27G"],"prefLabel":{"de":"Silicagel"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B33968","notation":["B33968"],"prefLabel":{"de":"Molekularsieb"},"altLabel":{"de":["Molsieb"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F443FD","notation":["F443FD"],"prefLabel":{"de":"Schadstoffabsorber"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFCF37","notation":["BFCF37"],"prefLabel":{"de":"RP Sauerstoffabsorber"},"definition":{"de":"Produktname von Schadstoff- bzw. Sauerstoffabsorbern der Firma Mitsubishi Gas Chemical Europe GmbH"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BG5FG6","notation":["BG5FG6"],"prefLabel":{"de":"RP-A Sauerstoffabsober"},"definition":{"de":"Produktname eines Schadstoff- bzw Sauerstoffabsorbers bestehend aus Zeolith, Polyethylen, Ca(OH)2 sowie Aktivkohle der Firma Mitsubishi Gas Chemical Europe GmbH, speziell für die Konservierung von Metallen, Elektronik und archäologische Bodenfunde entwickelt. RP-A absorbiert Luftsauerstoft und senkt dabei auch die relative Luftfeuchtigkeit."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D4FC62","notation":["D4FC62"],"prefLabel":{"de":"RP-K Sauerstoffabsober"},"definition":{"de":"Produktname eines Schadstoff- bzw Sauerstoffabsorbers bestehend aus Kieselgur, Polyethylen, Ca(OH)2 sowie Graphit der Firma Mitsubishi Gas Chemical Europe GmbH, speziell für die Konservierung von hygroskopischen Materialien entwickelt. RP-K absorbiert Luftsauerstoff, ohne Einfluss auf die relative Luftfeuchtigkeit zu nehmen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C1DG79","notation":["C1DG79"],"prefLabel":{"de":"Aktivkohlegewebe"},"altLabel":{"de":["Kohlevlies"]}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FBFFF5","notation":["FBFFF5"],"prefLabel":{"de":"[Abform- und Ergänzungsmaterial]"},"altLabel":{"de":["Abformmaterial","Ergänzungsmaterial"]},"definition":{"de":"strukturierender Oberbegriff für eine Reihe von Materialien, die sowohl für die Abformung von Objekten als auch für die Ergänzung von fehlenden Teilen verwendet werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DG8FG3","notation":["DG8FG3"],"prefLabel":{"de":"Modelliermasse"},"definition":{"de":"Oberbegriff für leicht formbares Material, welches in der Restaurierung hauptsächlich für die Einbettung von Objekten, die Herstellung von Manschetten bzw. Formen und/oder die Erstellung von dreidimensionalen Modellen verwendet wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2B583","notation":["A2B583"],"prefLabel":{"en":"plasticine","de":"Plastilin"},"definition":{"de":"formbare ton- bzw. wachsähnliche Modelliermasse aus verschiedenen Füllstoffen (Kalziumcarbonat, Kreide, Kalk, etc.) Ölen, Wachsen und Polymeren. Sie trocknet nicht aus, bleibt dauerhaft geschmeidig und knetbar sowie wiedervervendbar. In der Konservierung und Restaurierung wird Plastilin häufig für temporäre Stützen, Abformungen und Manschettenergänzungen verwendet. Die enthaltenen Öle in manchen Plastilin-Produkten können, gerade auf hellen und/oder porösen Oberflächen, zu Verfärbungen, Flecken und fettigen Rückständen führen, sodass solche Oberfläche bei der Verwendung von Plastilin zusätzlich geschützt werden sollten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD5FG6","notation":["GD5FG6"],"prefLabel":{"de":"Gips (Restaurierungsmaterial)"},"definition":{"de":"pulverförmiges Material aus Calciumsulfat, das duch Brennen des wasserhaltigen Gips-Minerals gewonnen wird. Durch Zugabe von Wasser wird aus dem fein gemahlenen Gipspulver eine formbar Modelliermasse, die an der Luft aushärtet. Aufgrund seiner leichten Berarbeitbarkeit und der schnellen Härtung wird Gips in der Restaurierung für Abgüsse/Modelle, Formbau oder die Ergänzung von Fehlstellen verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A3D23D","notation":["A3D23D"],"prefLabel":{"de":"Moltofill"},"definition":{"de":"Produktname einer gebrauchsfertige Spachtelmasse auf Gipsbasis, die für das Füllen von Rissen, Löchern und Unebenheiten in Wänden und Decken entwickelt wurde. Sie zeichnet sich durch ihre feine Konsistenz, leichte Verarbeitbarkeit und schnelle Trocknung aus und wird daher in der Konservierung und Restaurierung für kleinere Ausbesserungsarbeiten an Keramikobjekten verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C35AG4","notation":["C35AG4"],"prefLabel":{"de":"Exaduro Gips"},"altLabel":{"de":["⍺-Gips"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD784B","notation":["CD784B"],"prefLabel":{"de":"Alabaster Modellgips"},"definition":{"de":"Hochreiner, weißer Gips, speziell für die Herstellung detaillierter Modelle und Formen. Er zeichnet sich durch seine feine Körnung, schnelle Abbindezeit und hohe Härte bei gleichzeitig guter Bearbeitbarkeit nach Aushärtung aus."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D24653","notation":["D24653"],"prefLabel":{"de":"Keramiplast®"},"definition":{"de":"Produktname einer lufthärtenden Modelliermasse auf Basis von Zellulose und mineralischen Bestandteilen, die sich durch ihre hohe Formstabilität, feine Oberflächenstruktur und einfache Verarbeitung auszeichnet. In der Konservierung und Restaurierung wird Keramiplast hauptsächlich für das Füllen von feinen Abplatzungen und Rissen in Keramikobjekten oder für das Modellieren von Formteilen verwendet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8245D","notation":["A8245D"],"prefLabel":{"de":"Ton <Restaurierungsmaterial>"},"definition":{"de":"mineralisches Naturmaterial mit hoher Formbarkeit und Plastizität, das in der Konservierung und Restaurierung hauptsächlich als primäres Trägermaterial für die Ergänzung stark fragmentierter Objekte (Gefäße)  verwendet wird."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D7A4BC","notation":["D7A4BC"],"prefLabel":{"de":"Fett"},"definition":{"de":"bei Raumtemeperatur fester Stoff, der aus einem Gemisch aus Triglyceriden mit Estern von Fettsäuren besteht. In der Restaurierung werden Fette haupstächlich als Schmier- bzw. Trennmittel z.B. bei der Abformung von Objekten verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF1328","notation":["AF1328"],"prefLabel":{"de":"Stearin"},"definition":{"de":"weißes bis schwach gelbliches, wasserunlösliches Gemisch aus Glycerinestern der Stearinsäure und Palmitinsäure. Es entsteht bei der Fettspaltung, indem das Fettsäuregemisch durch Auspressen von der flüssigen Ölsäure getrennt wird, und hat einen Schmelzpunkt von etwa 60–70 °C. Stearin wird in der Konservierung und Restaurierung teilweise für das Einfetten von Formteilen im Zuge der Abformung bzw. Herstellung von Kopien verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D81175","notation":["D81175"],"prefLabel":{"de":"Vaseline"},"definition":{"de":"halbfestes Gemisch aus gesättigten Kohlenwasserstoffen hergestellt aus verschiedenen Paraffinen und Minderalölen. In der Konservierung und Restaurierung wird Vaseline als wasserabweisendes Schutzmittel und temporäres Trennmittel verwendet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2G12A","notation":["D2G12A"],"prefLabel":{"de":"Naturkautschuk"},"altLabel":{"de":["Gummi elasticum","Latex"]},"definition":{"de":"elastischer, polymerer Werkstoff, der hauptsächlich aus dem Milchsaft (Latex) des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis) gewonnen wird. Chemisch besteht er überwiegend aus Polyisopren, einem cis-1,4-Polymer, das ihm seine charakteristische Elastizität und Reißfestigkeit verleiht. Naturkautschuk ist wasserunlöslich, dehnbar und besitzt eine hohe chemische Beständigkeit."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C97B35","notation":["C97B35"],"prefLabel":{"de":"Revultex"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DFDG2A","notation":["DFDG2A"],"prefLabel":{"de":"Givul MR"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A44BG6","notation":["A44BG6"],"prefLabel":{"en":"silicone rubber","de":"Silikonkautschuk"},"definition":{"de":"synthetischer Werkstoff auf Basis langkettiger Polysiloxane und diverser Füllstoffe (z.B. pyrogene Kieselsäure, Silkonöl, etc.), der durch Zugabe eines Vernetzers und ggfs. Katalysators zu elastischem Silikongummi vulkanisiert. Es lassen sich je nach Vulkanisationsart und Eigenschaften des Basispolymers unterschiedliche Kautschukklassen sowie Heiß- und Kaltvulkanisation unterscheiden. In der Konservierung und Restaurierung werden meist bei Raumtemperatur vernetzende, zwei-komponentige Systeme (RTV-2) für die Abformung und Herstellung von Negativformen verwendet. Hervorzuhebende Eigenschaften der Silikonkautschucke sind die hohe Abbildungsgenauigkeit, die Langzeitstabilität und die selbsttrennende Wirkung gegenüber den meisten Werkstoffen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD9CA3","notation":["GD9CA3"],"prefLabel":{"en":"Condensation-curing silicone rubber","de":"kondensationsvernetzender Silikonkautschuk"},"definition":{"de":"zweikomponenten Silikonkautschuk, der durch eine Polykondensationsreaktion mittels Zinnkatalysatoren vernetzt. In der Konservierung und Restaurierung wird kondensationsvernetzender Silikonkautschuk aufgrund seiner einfachen Verarbeitung, Zeichnungsgenauigkeit und moderaten Kosten für die Abformung von Objekten verwendet. Bei dieser Art von Silikonkautschuk ist ein Auftrag in mehrere Schichten, auch nach Polymerisation der Vorherigen möglich. Während der Vernetzungsreaktion werden Alkohole (typischerweise Ethanol) abgespalten, was zu einem Volumenschwund des Silikonkautschuks führt. Aus diesem Grund weist das Material eine begrenzte Langzeitstabilität auf und kann zur Versprödung neigen. Darüber hinaus können austretende Silikonöle bei porösen Materialien zu Verfärbungen führen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A6CA1C","notation":["A6CA1C"],"prefLabel":{"de":"Elastosil M 4503"},"definition":{"de":"Produktname eines kondensationsvernetzenden Silikonkautschuks der Firma Wacker. Laut Herstellerangaben zeichnet sich das Produkt vor allem durch eine gute Fließfähigkeit, hohe Ein- und Weiterreißfestigkeit, große Dehnbarkeit und Elastizität sowie eine ausgeprägte Langzeitstabilität und Beständigkeit gegenüber Gießharzen aus. Das Produkt hat eine Topfzeit von 75 min (bei Raumtemperatur) und einen Schrumpfrichtwert von 0,5%."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8GFCC","notation":["A8GFCC"],"prefLabel":{"de":"Bluesil RTV 3325"},"altLabel":{"de":["Rhodorsil RTV 3325"]},"definition":{"de":"Produktname eines kondensationsvernetzenden Silikonkautschuks der Firma Elkem Silicones (früher: Bluestar Silicones), dass in der Vergangenheit unter der Bezeichnung \"Rhodorsil RTV 3325\" vertrieben wurde,. Laut Herstellerangabe zeichnet sich das Produkt durch eine gute Fließfähigkeit, hohe Reißfestigkeit, ausgezeichnete Wiedergabetreue der Oberflächendetails sowie nicht haftende Eigenschaften und hohe Elastizität, die eine leichte Abnahem der Form von dem Originale ermöglichen, aus. Es können eine Reihe verschiedener Härter mit diesem Silikonkautschuk verwendet werden, die die Topfzeit (zwischen 20 - 150 min) sowie die Entformzeit (6 - 24 h) beeinflussen. Die Lineare Schrumpfung wird mit <0,7% angegeben."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AC1C85","notation":["AC1C85"],"prefLabel":{"de":"Silikon Kondensation 20 A+B"},"altLabel":{"de":["Nedsil 20 TLV"]},"definition":{"de":"Produktname eines kondensationsvernetzenden Silikonkautschuks der Firma Nedform, welches auch unter dem Namen Nedsil 20 TVL vertrieben wird. Laut Herstellerangabe zeichnet sich das Produkt durch eine gute Fließfähigkeit, feine Detailgenauigkeit und eine sehr hohe Reisfestigkeit aus. Die Topfzeit bei Raumtemperatur wird mit 100 min, die Entformzeit mit 16-20 h angegeben, wobei beides maßgeblich von Mischungsverhältnis und Luftfeuchtigkeit abhängt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C9C7C7","notation":["C9C7C7"],"prefLabel":{"de":"Elastosil M3500"},"definition":{"de":"Produktname eines standfesten, kondensationsvernetzenden Silikonkautschuke der Firma Wacker, welches in der Vergangenheit am LEIZA für Abformungen verwendet wurde. Das Produkt ist jedoch aktuell nicht mehr verfügbar (Stand 2024)."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DB5G7D","notation":["DB5G7D"],"prefLabel":{"de":"Elastosil M4514"},"definition":{"de":"Produktname eines kondensationsvernetzenden Silikonkautschuks der Firma Wacker. Laut Herstellerangaben zeigt dieses Produkt eine besonders gute Beständigkeit gegenüber Polyester- und Polyurethanharzen, auch bei wiederholter Abformungen. Darüber hinaus besitzt es eine sehr gute Fließfähigkeit und Selbstentlüftung sowie eine hohe Dehnbarkeit und Elastizität, wodurch es sehr gut für die Abformung von Objekten mit starker Hinterschneidungen geeignet ist. Die Topfzeit ist, in Abhängigkeit des verwendeten Härters, mit 60-90 min angegeben, der Schrumpfrichtwert liegt bei <0,4 %."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA841D","notation":["DA841D"],"prefLabel":{"en":"Addition-curing silicone rubber","de":"additionsvernetzender Silikonkautschuk"},"definition":{"de":"zweikomponentiger Silikonkautschuk, der durch eine Additionsreaktion mittels Platinkatalysator bei Raumtemperatur vernetzt. Charakteristisch sind die nahezu schrumpfungsfreie Aushärtung, hohe Zeichnungsgenauigkeit und chemische Inertheit. Beim Auftragen mehrerer Schichten sollte \"Nass in Nass\" gearbeitet werden um einen sicheren Verbund zu gewährleisten. Die Verarbeitung kann durch katalysatorhemmende Substanzen, wie Schwefel oder Amine, gestört werden. In der Konservierung und Restaurierung eignet sich additionsvernetzender Silikonkautschuk besonders gut für die Herstellung von Galvanoformen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF6D7D","notation":["AF6D7D"],"prefLabel":{"de":"Smooth On Mold Star 30"},"definition":{"de":"Produktname eines additionsvernetzenden Silikonkautschuks der Firma Smooth-On. Laut Herstellerangaben ist dieses Produkt aufgrund seiner niedrigen Viskosität besonders Gießfähig und polymerisiert nahezu ohne Schrumpfung zu einem elastischem, stabilen Kautschuk. Durch die Hitzebeständigkeit bis ca. 230°C ist auch das eingießen von niedrigschmelzenden Metallen direkt in die Silikonform möglich. Die Topfzeit beträgt bei Raumtemperatur ca. 45 Min, die Entformzeit ca. 6 Stunden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5G53A","notation":["C5G53A"],"prefLabel":{"de":"Dentalsilikon"},"definition":{"de":"additionsvernetzender Silikonkautschuk auf Vinylpolysiloxanbasis aus dem Zahnmedizinbereich, speziell entwickelt für die dentale Präzisionsabformung. Charakteristisch ist eine schnelle, zeitlich definierte Abbindezeit und leichte Verarbeitung, wodurch es im Bereich der Konservierung und Restaurierung besonders für eine zeitsparende Abformung kleiner Teilbereiche eines Objektes, z.B. für die Manschettenherstellung zur Ergänzung von Fehlstellen, geeignet ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C76568","notation":["C76568"],"prefLabel":{"de":"Smooth On Rebound 25"},"definition":{"de":"Produktname eines additionsvernetzenden Silikonkautschuks der Firma Smooth-On. Laut Herstellerangaben zeichnet sich das Produkt durch seine einfache Anwendung, die hohe Reißfestigkeit und eine vernachlässigbare Schrumpfung besonders für die Herstellung detailreicher Formen aus. Durch die selbstverdickende Eigenschaften kann das Produkt auch auf vertikale Oberflächen tropffrei aufgetragen werden. Die Topfzeit beträgt bei Raumtemperatur ca. 20 Min und die Entformzeit ca. 6 Stunden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GCDG5D","notation":["GCDG5D"],"prefLabel":{"de":"Nedform Silikon Addition Transparent 25"}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ACFF37","notation":["ACFF37"],"prefLabel":{"de":"Korrosionsinhibitor"},"definition":{"de":"chemische Substanz, die bereits in geringer Konzentrationen in der Lage ist die Korrosionsgeschwindigkeit von Metallen in aggressiven Umgebungen zu verringern. Sie wirken, indem sie schützende Filme auf der Metalloberfläche bilden und somit die chemische Reaktionen hemmen. In der Konservierung und Restaurierung finden sie Anwendung, um metallische Artefakte vor weiterer Schädigung zu bewahren und ihre langfristige Stabilität zu gewährleisten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A75619","notation":["A75619"],"prefLabel":{"de":"Natriumnitrit"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B6B615","notation":["B6B615"],"prefLabel":{"en":"benzotriazole","de":"Benzotriazol"},"altLabel":{"de":["BTA"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BADDA1","notation":["BADDA1"],"prefLabel":{"de":"Tannin"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F845F7","notation":["F845F7"],"prefLabel":{"de":"Diethanolamin"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGGCA4","notation":["BGGCA4"],"prefLabel":{"en":"reinforcing fiber","de":"Verstärkungsfaser"},"definition":{"de":"Oberbegriff für fasrige Materialien, die zur Verstärkung anderer Materialien eingesetzt werden. Sie erhöhen deren Festigkeit, Steifigkeit und Stabilität, indem sie die mechanischen Eigenschaften des Materials verbessern. Die Verstärkungsfasern werden dafür in der Regel in eine Matrix (z.B. aus Polymeren) eingebettet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8272G","notation":["A8272G"],"prefLabel":{"en":"japanese paper","de":"Japanpapier"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD477D","notation":["CD477D"],"prefLabel":{"en":"carbon fibre","de":"Kohlefaser"},"altLabel":{"de":["Carbonfaser","Kohlenstofffaser"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F61BGA","notation":["F61BGA"],"prefLabel":{"en":"glass fibre fabric","de":"Glasfasergewebe"},"altLabel":{"de":["Glasfaser"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGBB8G","notation":["FGBB8G"],"prefLabel":{"de":"Naturseide"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GF1639","notation":["GF1639"],"prefLabel":{"en":"goldbeater skin","de":"Goldschlägerhaut"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B3FCA1","notation":["B3FCA1"],"prefLabel":{"en":"reducing agent","de":"Reduktionsmittel"},"definition":{"de":"chemische Substanz, die in der Lage ist bei einer chemischen Reaktion andere Substanzen zu reduzieren. Das Reduktionsmittel fungiert dabei als Eletronendonator (gibt Elektronen ab) und wird somit selbst oxidiert (Redoxreaktion). In der Restaurierung werden Reduktionsmittel eingesetzt, um die ungewollte Oxidation von Metallen zu reduzieren, Korrosionsprodukte zu entfernen und die ursprüngliche Erscheinung von Objekten wiederherzustellen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B614CD","notation":["B614CD"],"prefLabel":{"de":"Natriumsulfit"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7C8CB","notation":["A7C8CB"],"prefLabel":{"de":"Plasma"},"definition":{"de":"ionisiertes, energiereiches Gas, welches entweder durch hohe Temperaturen von mehreren 1000°C oder durch den Durchfluss elektrischen Stroms entsteht. Im Vergleich zu \"normalem\" Gas, das nicht ionisiert ist, unterscheides sich Plasma durch die Fähigkeit elektrischen Strom zu leiten. Dadurch ist es in der Lage magnetische Felder und elektromagnetische Wellen zu absorbieren, reflektieren und zu emmittieren und wird gleichzeitig selbst von diesen beeinflusst. In der Restaurierung kann Plasma zur Reduktion von Korrosionsprodukten in deren ursprünglichen metallischen Zustand verwendet werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BB7D84","notation":["BB7D84"],"prefLabel":{"de":"Stickstoffplasma"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4F616","notation":["C4F616"],"prefLabel":{"de":"Argonplasma"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CC687C","notation":["CC687C"],"prefLabel":{"de":"Sauerstoffplasma"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD75GD","notation":["CD75GD"],"prefLabel":{"de":"Methanplasma"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB3941","notation":["CB3941"],"prefLabel":{"de":"Natriumdithionit"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D4A6D1","notation":["D4A6D1"],"prefLabel":{"de":"Natriumborhydrid"},"altLabel":{"de":["NaBH4"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FCA8C9","notation":["FCA8C9"],"prefLabel":{"de":"Natriumthiosulfat"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ADD53A","notation":["ADD53A"],"prefLabel":{"de":"Strahlmittel"},"altLabel":{"de":["Feinstrahlmittel","Strahlgut"]},"definition":{"de":"feinkörnige Substanz, die für die Methode des Feinstrahlens in einem Strahlgerät verwendet wird. Je nach Objektzustand und dem angestrebten Ergebnis stehen härtere oder weichere, kugelige oder kantige Strahlmittel zur Verfügung. Im Bereich der Restaurierung haben sich vor allem mineralische und organische Strahlmittel etabliert."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B71F12","notation":["B71F12"],"prefLabel":{"de":"Walnussschalenganulat  (Strahlmittel)"},"definition":{"de":"organisches Strahlmittel aus den Schalen der Walnuss. Trotz der geringen Härte besitzen Walsnussschalen eine hohe Festigkeit, wodurch sie besonders gut für einen leichten und schonenden Reinigungseffekt empfindlicher Materialien geeignet sind."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D8C292","notation":["D8C292"],"prefLabel":{"de":"Kunststoffgranulat  (Strahlmittel)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF9GCF","notation":["DF9GCF"],"prefLabel":{"de":"Edelkorund (Strahlmittel)"},"definition":{"de":"synthetisch hergestelltes Feinstrahlmittel aus nahezu reinem Aluminiumoxyd. Korund weist eine hohe Härte und spitz bizarre Kornform auf, wodurch es in der Verwendung als Strahlmittel eine stark abrasive Wirkung zeigt. In der Restaurierung wird Korund vor allem für die Freilegung von metallischen Korrosionsprodukten verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGB66B","notation":["FGB66B"],"prefLabel":{"de":"Glasperlen (Strahlmittel)"},"definition":{"de":"feinkugeliges Feinstrahlmittel aus Natronglas. Im Vergleich zu Edelkorund zeigen Glasperlen als Strahlmittel eine weniger stark abrasive Wirkung und sind daher besonders für die Reinigung/Freilegung empfindlicherer Oberflächen geeignet. Durch die kugelige Form wird zudem eine \"Hämmerwirkung\" erzielt, die zur leichten Verdichtung der Oberflächen bei metallischen Objekten führt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AFD671","notation":["AFD671"],"prefLabel":{"en":"colourant","de":"Farbstoff"},"altLabel":{"de":["farbgebendes Material"]},"definition":{"de":"Oberbegriff für Material, welches zur Erzeugung einer Färbung verwendet wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C1G6C8","notation":["C1G6C8"],"prefLabel":{"de":"Blattsilber"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G5733B","notation":["G5733B"],"prefLabel":{"de":"Dispersionsfarbe"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C632FD","notation":["C632FD"],"prefLabel":{"de":"Acrylfarbe"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C9GD44","notation":["C9GD44"],"prefLabel":{"de":"Vollton-/Abtönfarbe"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G5G1DC","notation":["G5G1DC"],"prefLabel":{"de":"Ölfarbe"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CFD9GG","notation":["CFD9GG"],"prefLabel":{"en":"water-mixable oil paint","de":"wasservermalbare Ölfarbe"},"altLabel":{"de":["wasserlösliche Ölfarbe"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D733D1","notation":["D733D1"],"prefLabel":{"en":"turpentine-based oil paint","de":"terpentinvermalbare Ölfarbe"},"altLabel":{"de":["terpentinlösliche Ölfarbe"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DBAD15","notation":["DBAD15"],"prefLabel":{"de":"Schlagmetall"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F49579","notation":["F49579"],"prefLabel":{"de":"Blattgold"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F64B9C","notation":["F64B9C"],"prefLabel":{"en":"pigment","de":"Pigment"},"definition":{"de":"feiner, als Feststoff vorliegender Farbstoff, der zur Einfärbung anderer Materialien in diesen suspendiert oder ein/aufgerieben wird."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F87124","notation":["F87124"],"prefLabel":{"en":"sequestering agent","de":"Komplexbildner"},"altLabel":{"de":["Chelatbildner"]},"definition":{"de":"chemischer Stoff, der stabile Verbindungen (Komplexe) mit Metallionen eingeht, wodurch sich deren Reaktivität und Löslichkeit verändert. In der Restaurierung werden solche Stoffe vor allem verwendet, um unerwünschte Metallionen oder Ablagerungen in/auf Objekten zu entfernen. Dabei kann es jedoch auch zu einer unkontrollierten, fortschreitenden Reaktion mit dem ursprünglichen Material kommen, weshalb Komplexbilder mit Bedacht eingesetzt werden müssen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9F9D8","notation":["D9F9D8"],"prefLabel":{"en":"ethylenediaminetetra acetic acid","de":"Ethylendiamintetraessigsäure"},"altLabel":{"de":["ETDA"]},"definition":{"de":"organischer Komplexbildner, der aufgrund seiner chemischen Struktur in der Lage ist, selektiv Metallionen aus Verbindungen zu extrahieren und in stabile, wasserlösliche Komplexe zu überführen. In der Konservierung und Restaurierung ist ETDA ein häufig eingesetztes Mittel zur Entfernung ungewollter Metallablagerungen bzw. Korrosionsprodukte, da es durch seine selektive Wirkung verhältnismäßig schonend zur originalen Objektoberfläche ist."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CC2F8A","notation":["CC2F8A"],"prefLabel":{"de":"Titriplex III"},"definition":{"de":"Handelsname der Firma Merck für das Dinatriumsalz von EDTA (Na2EDTA)."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F49B77","notation":["F49B77"],"prefLabel":{"en":"thiourea","de":"Thioharnstoff"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB4G84","notation":["CB4G84"],"prefLabel":{"en":"wax","de":"Wachs"},"definition":{"de":"weich, plastisches Material aus unterschiedlichen Stoffgemischen mit niedrigem Schmelzpunkt und guter Adhäsionsfähigkeit. In der Konservierung und Restaurierung wird Wachs unter anderem für die Ergänzung von Fehlstellen, als Abformmaterial bzw. als Manschette oder als Material für das freie Modellieren des fehlenden Teils, verwendet. Darüber hinaus werden modifizierte Wachse als Trennschicht bzw. Absperrschicht zwischen Materialien und als Versiegelung poröser Materialien eingesetzt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C9AFG9","notation":["C9AFG9"],"prefLabel":{"de":"Mikrokristallines Wachs"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F6344G","notation":["F6344G"],"prefLabel":{"de":"Cosmoloid H80"},"definition":{"de":"mikrokristallines Kohlenwasserstoffwachs, das aus verzweigt-kettigen und naphthenischen Kohlenwasserstoffen besteht und durch katalytische Entfernung von Schwefel aus Paraffinen hergestellt wird. Es hat einen Schmelzpunkt von ca. 85°C, ist nahezu säurefrei und in aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen löslich. In der Konservierung und Restaurierung wird Cosmoloid H80 häufig zur Oberflächenbehandlung und als Korrosionsschutz, insbesondere für Eisenobjekte, eingesetzt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F777B3","notation":["F777B3"],"prefLabel":{"en":"bees wax","de":"Bienenwachs"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/W2E45F","notation":["W2E45F"],"prefLabel":{"de":"Feuchtehaltemittel"},"definition":{"de":"Materialien, die in der Lage sind Feuchtigkeit über einen gewissen Zeitraum zu halten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/R4T6BD","notation":["R4T6BD"],"prefLabel":{"de":"Agar-Agar"},"altLabel":{"de":["Agar","Japanische Gelatine"]},"definition":{"de":"Galactose-Polymer, welches in Verbindung mit Flüssigkeiten Gallerte bildet. In der Restaurierung wird es vor allem angewendet, um Feuchtigkeit länger am Objekt zu halten und dessen Verdunstung zu verzögern."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B7B8B6","notation":["B7B8B6"],"prefLabel":{"de":"[Adhäsivstoff]"},"altLabel":{"de":["Bindemittel","Festigungsmittel","Klebemittel"]},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff für Materialien, die die Fähigkeit haben, andere Materialien durch Adhäsion (Haftung) zu verbinden. Adhäsivstoffe werden in der Restaurierung sowohl für Klebungen, Festigungen, Ergänzungen als auch als schützender Überzug sowie für die Herstellung wissenschaftlicher Nachbildungen verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A1D125","notation":["A1D125"],"prefLabel":{"en":"synthetic polymer","de":"synthetisches Polymer"},"altLabel":{"de":["Kunststoff","synthetisches Harz"]},"definition":{"de":"Durch Polymerisation von einem oder mehreren kleineren Einheiten, sog. Monomeren, künstlich hergestellter großer, langkettiger Molekülverbund."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GFD582","notation":["GFD582"],"prefLabel":{"en":"acrylic resin","de":"Acrylharz"},"altLabel":{"en":["polyacrylate"],"de":["Acrylpolymere","Polyacrylat"]},"definition":{"de":"synthetisches, thermoplastisches Polymere auf Basis von Acrylsäureestern oder Methacrylsäureestern, das durch die Polymerisation von Acrylat- oder Methylacrylat-Monomeren hergestellt wird. Grundsätzlich weist Acrylharz eine hohe Transperenz, gute Altersbeständigkeit und Reversibilität auf, die jedoch je nach genauer chemischer Zusammensetzung des verwendeten Produktes variieren kann. Aufgrund der guten Eigenschaften ist Acrylharz in der Konservierung und Restaurierung einer der am häufigsten als Klebstoff, Bindemittel, Festigungsmittel und für Schutzüberzug verwendeten Stoffe."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A14455","notation":["A14455"],"prefLabel":{"de":"Paraloid B72"},"altLabel":{"de":["Acryloid B72","Paraloid B-72"]},"definition":{"de":"Produktname für ein synthestisches Acrylharz der Firma Rohm und Haas (heute Teil von Dow Chemicals), bestehend aus Ethylmethacrylat und Methylacrylat sowie einem kleinen Anteil Butylmethacrylat. Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften hinsichtlich Alterungsbeständigkeit, Transparenz und Reversibilität ist Paraloid B72 eines der am häufigsten eingesetzten Materialien in der Konservierung und Restaurierung. In verschiedenen organischen Lösungsmitteln gelöst wird es als Klebstoff, Bindemittel, Festigungsmittel und für Schutzüberzug für unterschiedliche Materialien verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A1C48C","notation":["A1C48C"],"prefLabel":{"de":"Lascaux 498 HV"},"definition":{"de":"Produktname einer wässrigen Acrylatdispersion auf Butyl-Methacrylat-Basis, die speziell für die Konservierung und Restaurierung entwickelt wurde. Das Material bildet einen zähelastischen, extrem zugfesten Film, der sich durch hohe Transparenz, Licht- und Alterungsbeständigkeit sowie Reversibilität auszeichnet. Die Dispersion ist wasserverdünnbar, bildet jedoch nach der Trocknung einen wasserfesten Film. Dieser bleibt permanent löslich in organischen Lösungsmitteln wie Aceton, Alkohol, Toluol und Xylol. Es eignet sich sowohl für Nass- als auch für Trockenapplikationen und wird häufig als Klebemittel für empfindliche Materialien wie Textilien, Papier und Kunstwerke eingesetzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A64281","notation":["A64281"],"prefLabel":{"de":"Technovit 2000 LC"},"definition":{"de":"Produktname eines lichthärtendes Methacrylharzes der Firma Heraeus Kulzer GmbH und Co. KG"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AFF6GA","notation":["AFF6GA"],"prefLabel":{"de":"Paraloid B44"},"definition":{"de":"Produktname eines synthetischen Acrylharzes der Firma Rohm und Haas (heute Teil von Dow Chemicals) auf Basis von Methylmethacrylat und Ethylacrylat sowie einem geringem Anteil Butylmethacrylat. Ähnlich wie Paraloid B72 zeigt es gute Alterungsbeständigkeit, Transparenz und Reversibilität, ist in verschiedenen organischen Lösungsmitteln löslich und wird als Klebstoff, Bindemittel, Festigungsmittel und für Schutzüberzüge verwendet. Im Gegensatz zu Paraloid B72 besitzt es eine höhere Glasübergangstemperatur (ca. 60°C), wodurch Paraloid B44 besonders für die Verwendung in wärmeren Umgebungen geeignet ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B15G98","notation":["B15G98"],"prefLabel":{"de":"Kallocryl"},"definition":{"de":"Produktname eines synthetischen Acrylharzes der Firma SPEIKO - Spezialitäten GmbH, auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA).  Es zeigt ähnliche Eigenschaften wie Paraloid B72, ist jedoch etwas härter und besitzt eine höhere Glasübergangstemperatur (ca. 50-60°C). Kallocryl wurde ursprünglich für den Dentalbereich, für die Erstellung von Prothesen entiwckelt und ist daher für Anwendungen im Bereich der Konservierung/Restaurierung noch nicht soweit erforscht wie andere PMMA basierte Polymere."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B69C57","notation":["B69C57"],"prefLabel":{"de":"Acrylic One"},"definition":{"de":"Produktname einer lösungsmittelfreien Gieß- und Laminiermasse auf Basis von wässrigen Acrylharzen und natürlichen Mineralkristallen (Calciumsulfat - Gips) der Firma Acrylic One. Das System ist für Ausformungen oder den Stützkapselbau beim Abformen eine geeignete Alternative zu Reaktionsharzen (Epoxid-, Polyester-,Polyurethan, etc.)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B8ABD9","notation":["B8ABD9"],"prefLabel":{"de":"Paraloid B48N"},"definition":{"de":"Produktname eines synthetischen Acrylharzes der Firma Rohm und Haas (heute Teil von Dow Chemicals), welches von Seiten des Herstellers als Methyl-Methacrylat-Copolymer angegeben wird. Paraloid B48N zeigt ein gutes Löslichkeitsverhalten in verschiedenen, organischen Lösungsmittel wie Toluol, MEK, einigen Estern und Acetaten, ist jedoch unlöslich in den meisten Alkoholen. Seine Glasübergangstemperatur liegt bei ca.  50°C. Im Vergleich zu Paraloid B72 zeigt es eine höhere Härte, geringere Flexibilität sowie eine geringere Alterungsbeständigkeit."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4A859","notation":["C4A859"],"prefLabel":{"de":"Plastogen G"},"definition":{"de":"Methylmethacrylat"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C622FG","notation":["C622FG"],"prefLabel":{"de":"Plastogen EP"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C77887","notation":["C77887"],"prefLabel":{"de":"Acrystal"},"definition":{"de":"Produktname einer lösungsmittelfreien Gieß- und Laminiermasse auf Basis von wässrigen Acrylharzen und natürlichen Mineralkristallen (Calciumsulfat - Gips) der Firma Acrystal. Das System ist für Ausformungen oder den Stützkapselbau beim Abformen eine geeignete Alternative zu Reaktionsharzen (Epoxid-, Polyester-,Polyurethan, etc.)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG2863","notation":["CG2863"],"prefLabel":{"de":"Ebacryl"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D5B73B","notation":["D5B73B"],"prefLabel":{"de":"Plexisol B 597"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9F783","notation":["D9F783"],"prefLabel":{"en":"cyanoacrylate","de":"Cyanacrylat"},"altLabel":{"de":["Cyanoacrylat","Sekundenkleber"]},"definition":{"de":"Schnellklebstoff auf Basis von Monomeren der Alkylcyanacrylate und weiteren Zusatzstoffen (Weichmacher, Stabilisatoren, etc.), der sich durch eine sehr schnelle Aushärtung  auszeichnet. Durch Kontakt mit Feuchtigkeit auf der Objektoberfläche oder der Luft wird eine anionische Polymerisation der Monomere initiiert, wodurch innerhalb von Sekunden eine Klebeverbindung entsteht. In der Konservierung und Restaurierung wird Cyanacrylat hauptsächlich für die temporäre und/oder punktuelle Heftung von Fragmenten oder Hilfsmitteln (Omegahäkchen, Silikonmanschetten, etc.) verwendet, da er sich aufgrund einiger Eigenschaften, wie Sprödigkeit, geringe Reversibilität und geringe Altersbeständigkeit, nicht für dauerhafte, stabile Klebungen eignet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F584FC","notation":["F584FC"],"prefLabel":{"de":"Loctite"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G23A9A","notation":["G23A9A"],"prefLabel":{"de":"Technovit 5071"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GBA321","notation":["GBA321"],"prefLabel":{"de":"Plexigum"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A3G356","notation":["A3G356"],"prefLabel":{"de":"Polyurethan"},"altLabel":{"de":["PU","PUR"]},"definition":{"de":"synthetisches Polymere, das durch eine Reaktion von Polyisocyanaten mit einem Polyol hergestellt wird. In der Konservierung und Restaurierung wird es als Festigungs- und Bindemittel sowie in Form von Schäumen als Stabilisierung von Blockbergungen verwendet. Die Eigenschaften wie Härte, Elastizität und Beständigkeit lassen sich durch die Wahl der Ausgangskomponenten gezielt steuern, wobei die genaue Formulierung von kommerziell erwärblichen Polyurethanen häufig unklar ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF5773","notation":["DF5773"],"prefLabel":{"en":"polyvinyl acetate","de":"Polyvinylacetat"},"altLabel":{"de":["PVA","PVAC"]},"definition":{"de":"Durch radikalische Polymerisation von Vinylacetat-Monomeren hergestelltes thermoplastisches Polymer, das in fester oder flüssiger Form (als wässrige Dispersion oder Emulsion) bezogen werden kann. Verschiedene PVAC-Produkte werden in der Restaurierung häuptsächlich für Klebungen, Festigungen und als Schutzüberzug verwendet. Die Glasübergangstemperatur von PVAC liegt in etwa bei Raumtemperatur, was zu einem weichen und klebrigen Zustand führt und unerwünschte Adhäsion von Staub und Schmutz sowie das Verformen bzw. Versagen von Klebunge verursacht."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A42BD6","notation":["A42BD6"],"prefLabel":{"de":"Ponal Classic"},"definition":{"de":"Produktname einer wässrigen Polyvinylacetat-Dispersion, hergestellt von der Firma Henkel."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A447D9","notation":["A447D9"],"prefLabel":{"de":"Mowilith 50"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF8F61","notation":["AF8F61"],"prefLabel":{"de":"Mowilith DV"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F16511","notation":["F16511"],"prefLabel":{"de":"Mowilith D025"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF31AG","notation":["AF31AG"],"prefLabel":{"en":"epoxy resin","de":"Epoxidharz"},"definition":{"de":"synthetisch hergestelltes duroplastisches Harzsystem, dass aus zwei Komponenten besteht. Die eine Komponente trägt dabei eine Epoxidgruppe und die Andere fungiert als Härter, indem sie mit der Epoxidgruppe eine vernetzende Reaktion eingeht. Durch die Variation einer oder beider Komponenten lässt sich eine große Bandbreite unterschiedlicher Polymere herstellen, wobei die Zugabe von Beschleunigern, Verdünnungsmitteln, Weichmachern und weiteren Additiven die Komplexität der Grundrezeptur zusätzlich erhöht. Die meisten in der Konservierung und Restaurierung verwendeten Epoxidharze bestehen aus Diglycidylether des Bisphenol A, da diese eine starke Klebekraft, ein gutes Penetrationsvermögen und weitere für die Anwendungen in der Konservierung/Restaurierung nützliche Eigenschaften aufweisen. Aufgrund der quervernetzten Struktur nach der Aushärtung sind epoxidharze jedoch nur noch schwer chemisch lösbar und somit nicht/kaum reversibel."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A57386","notation":["A57386"],"prefLabel":{"de":"Araldit BY 158"},"definition":{"de":"Produktname eines niedrigviskosen Epoxidharzes der Firma Huntsman Corporation, basierend auf Bisphenol-A und einem reaktiven Verdünnungsmittel. In Kombination mit aliphatischen und/oder cycloaliphatischen Aminen wird Araldite BY 158 vor allem in industriellen Injektionssystemen verwendet, um stabile und widerstandsfähige Verbindungen zu schaffen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A99485","notation":["A99485"],"prefLabel":{"de":"Biresin LS/LM"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AC4G35","notation":["AC4G35"],"prefLabel":{"de":"Araldit M CY 212"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BB9249","notation":["BB9249"],"prefLabel":{"de":"EPO-TEK 301"},"definition":{"de":"Produktname eines zweikomponentigen, bei Raumtemperatur aushärtenden Epoxidharzes der Firma Epoxy Technology. Es zeichnet sich durch eine sehr niedrige Viskosität sowie gute optische und mechanische Eigenschaften aus."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3G438","notation":["C3G438"],"prefLabel":{"de":"UHU Plus Schnellfest"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2D671","notation":["D2D671"],"prefLabel":{"de":"Araldite 2020"},"altLabel":{"de":["Araldit 20/20"]},"definition":{"de":"Produktname eines niedrigviskosen, bei Raumtemperatur aushärtenden Zweikomponenten-Systems auf Epoxidharzbasis der Firma Huntsman Corporation. Araldit 20/20 wird aus zwei Komponenten (Harz A und Härter B) angemischt und wurde speziell für das Kleben, Vergießen und Beschichten von Glas und ähnlichen Materialien entwickelt. Es zeichnet sich durch eine gute Haftung, Beständigkeit und hohe Transparenz aus. Araldite 20/20 zeigt eine ähnliche Lichtbrechung wie Glas, wodurch es bei der Verwendung als Glasklebstoff die geklebten Bruchkanten weniger bis kaum sichtbar erscheinen lässt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D38147","notation":["D38147"],"prefLabel":{"de":"Hxtal NYL-1"},"definition":{"de":"Produktname eines Epoxidklebstoffes der in den 80er Jahren von Herber Hillary, in Zusammenarbeit mit den Laboratorien von Texaco und Shell, speziell für die Konservierung und Restaurierung entwickelt wurde. Es wird, anders als die meisten anderen Epoxidharze, durch die Reaktion eines cycloaliphatischen Epoxidharzes mit einer Mischung von Aminen als Härter synthetisiert. Hxtal NYL-01 wurde insbesondere für die Klebung und Ergänzung von Gläsern und Keramiken hergestellt und zeigt einen ähnlichen Brechungsindex wie die meisten Gläser."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D424C4","notation":["D424C4"],"prefLabel":{"de":"Araldit XW 396"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D5F7BC","notation":["D5F7BC"],"prefLabel":{"de":"Araldit AY 103"},"definition":{"de":"Produktname eines niedrigviskosen Epoxidharz-Zweikomponentensystems der Firma Huntsman Corporation, das eine hohe Haftung auf Metall, Keramik, Glas und Kunststoffen bietet. Es ist lösungsmittelfrei, leicht aufzutragen und härtet bei Raumtemperatur aus. Die Mischung weist eine hohe Zugscherfestigkeit und eine gute Wärmebeständigkeit bis ca. 50°C auf"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D8B3D6","notation":["D8B3D6"],"prefLabel":{"de":"Araldit XB 260"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAA17A","notation":["DAA17A"],"prefLabel":{"de":"RenPaste™ SV/HV 427"},"altLabel":{"de":["Araldit SV 426"]},"definition":{"de":"Produktname einer zweikomponentigen, kalt aushärtende Epoxidharzpaste der Firma Huntsman Corporation, die sich durch gute Haftung, geringe Dichte und gute Bearbeitbarkeit mit Werkzeugen auszeichnet. Sie wird in der Konservierung und Restaurierung für Reparaturen an Modellen, Formen oder Oberflächen eingesetzt und ermöglicht präzise Formgebung bei minimaler Schrumpfung. Die Paste ist einfach zu verarbeiten, härtet bei Raumtemperatur aus und bietet eine stabile, langlebige Struktur."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F5G8DB","notation":["F5G8DB"],"prefLabel":{"de":"Ebalta AH 100"},"altLabel":{"de":["AH 100"]},"definition":{"de":"Produktname eines ungefüllten, dünnflüssigen Epoxidharzes der Firma Ebalta, basierend auf dem Reaktionsprodukt Bisphenol-A-Epichlorhydrin. AH steht für Allzweckharz und ist somit für Laminier-, Gieß- oder Klebe-Anwendungen geeignet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9DB2D","notation":["F9DB2D"],"prefLabel":{"de":"Araldit AV 138"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G12F98","notation":["G12F98"],"prefLabel":{"de":"UHU Plus Endfest 300"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G26ABA","notation":["G26ABA"],"prefLabel":{"de":"Araldit Härter HY 956"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B572B5","notation":["B572B5"],"prefLabel":{"de":"Polyvinylbutyral"},"altLabel":{"de":["PVB"]},"definition":{"de":"synthetisches, thermoplastisches Polymere aus der Gruppe der Vinylharze, welches durch Reaktion von Polyvinylalkohol mit Butyraldehyd hergestellt wird. In der Konservierung und Restaurierung wird es als Klebstoff, Bindemittel und Festigungsmittel eingesetzt. Polyvinylbutyral weist allgemein einige gute Eigenschaften für diese Verwendungen auf, wie hohe Transparenz, Reversibilität,  gute Haftung auf verschiedenen Materialien sowie gut Löslichkeit in einer Reihe von polaren Lösungsmittelns wie Ethanol oder Aceton, die jedoch je nach verwendetem Produkt variieren können."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A974A4","notation":["A974A4"],"prefLabel":{"de":"Mowital B30H"},"definition":{"de":"Produktname für ein PVB-Polymer der Firma Kuraray, wobei die Bezeichnung \"B30H\" hinter dem Markennamen \"Mowital\" eine Reihe von Eigenschaften dieses speziellen Produkttypens angibt. Für die Anwendung in der Restaurierung ist dabei vor allem die Zahl wichtig, da diese den Polymerisationsgrad angibt. Je höher die Zahl, desto höher ist der Polymerisationsgrad und desto höher ist die Viskosität des Polymers. Bei Mowital B30H handelt es sich demnach um ein Polymer mit mittlerer Viskosität."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F97896","notation":["F97896"],"prefLabel":{"de":"Mowital B60H"},"definition":{"de":"Produktname für ein PVB-Polymer der Firma Kuraray, wobei die Bezeichnung \"B60H\" hinter dem Markennamen \"Mowital\" eine Reihe von Eigenschaften dieses speziellen Produkttypens angibt. Für die Anwendung in der Restaurierung ist dabei vor allem die Zahl wichtig, da diese den Polymerisationsgrad angibt. Je höher die Zahl, desto höher ist der Polymerisationsgrad und desto höher ist die Viskosität des Polymers. Bei Mowital B60H handelt es sich demnach um ein Polymer mit höherer Viskosität."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD13GA","notation":["CD13GA"],"prefLabel":{"de":"Cyclododecan"},"definition":{"de":"organischer, cyclischer Kohlenwasserstoff, der aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften in der Konservierung und Restaurierung als temporäres Festigungsmittel bzw. Schutzüberzug verwendet wird. Cyclododecan bildet bei Raumtemperatur zunächst einen wachsartigen, weißlichen Feststoff der mit der Zeit von festen direkt in den gasförmigen Zustand wechselt. Auf diese Weise können empfindliche Teilbereiche eines Objektes zeitweise mit Cyclododecan abgedeckt werden, um vor der Bearbeitung des restlichen Objektes geschützt zu werden (mechanische Beanspruchung, Lösemittelbehandlung, etc.), ohne im Anschluss wieder aufwendigen Entfernungsmethoden unterzogen zu werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF633G","notation":["DF633G"],"prefLabel":{"de":"Melamin-Formaldehydharz"},"altLabel":{"de":["Melaminharz"]},"definition":{"de":"Durch Polykondensation von Melamin und Formaldehyd hergestellter Kunststoff, der hauptsächlich für die Konservierung archäologischer Hölzer verwendet wird. Melaminharze ist durchsichtig, lichtecht und wasserfest, zusätzlich weist es eine hohe mechanische Festigkeit sowie eine gute chemische Beständigkeit gegen schwache Laugen und Lösemittel auf."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B6CAB5","notation":["B6CAB5"],"prefLabel":{"de":"Kauramin® Tränkharz 801"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFB162","notation":["BFB162"],"prefLabel":{"de":"Kauramin CE 5549"},"definition":{"de":"Begriff aussortiert!"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGACD3","notation":["BGACD3"],"prefLabel":{"de":"Arigal C"},"definition":{"de":"Produktname eines wasserverdünnbaren Melamin-Formaldehydkondensats der Firma Ciba. Es wurde in den 70er Jahren für die Konservierung von archäologischen Hölzern verwendet, dann allerdings vom Markt genommen und durch das Nachfolgerprodukt Lyfix DML ersetzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4D6G3","notation":["C4D6G3"],"prefLabel":{"de":"Kauramin® Tränkharz 800"},"altLabel":{"de":["Kauramin CE5549"]},"definition":{"de":"Produktname des wasserverdünnbaren Melamin-Formaldehydharzes der Firma BASF. Wurde vormals unter der Bezeichnung Kauramin CE 5549 im Jahr 1936 auf den Markt gebracht und nach erfolgreicher Bewährung in Kauramin Tränkharz 800 umbenannt. Im Jahr 2023 wurde das Produkt vom Markt genommen und durch das Nachfolgeprodukt Kauramin Tränkharz 801 ersetzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2F2D5","notation":["D2F2D5"],"prefLabel":{"de":"Lyfix DML"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FF4767","notation":["FF4767"],"prefLabel":{"de":"Lyofix CHN"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F89522","notation":["F89522"],"prefLabel":{"de":"Polyethylenglycol"},"altLabel":{"de":["PEG"]},"definition":{"de":"synthetischer Polyether aus sich wiederholenden -CH2-CH2-O-Monomeren, der durch Polymerisation von Ethylenoxid hergestellt wird. PEG kann in verschiedenen Molekulargewichten bezogen werden, wodurch sich unterschiedliche spezifische Eigenschaften ergeben. Je länger die Molekülkette (je höher die Zahl hinter PEG), desto höher die Viskosität des PEGs. In der Konservierung und Restaurierung wird PEG hauptsächlich als Festigungsmittel für wassergelagerte organische Materialien (z.B. Holz oder Leder) verwendet. Das hygroskopische Polymer ersetzt dabei das Wasser in den Zellwänden, stabilisiert die Objektstruktur und verhindert beim Trocknungsprozess ein Schrumpfen und Reißen des Materials."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C838C1","notation":["C838C1"],"prefLabel":{"de":"Polyvinylalkohol"},"altLabel":{"de":["PVAL"]},"definition":{"de":"thermoplastisches Polymer, welches durch Hydrolyse von Polyvinylacetat synthetisiert wird. Es ist beständig gegenüber Ölen, Fetten und organischen Lösungsmitteln, jedoch empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. In der Restaurierung wird PVAL als reversibler Klebstoff für poröse Materialien, Bindemittel oder Beschichtungsmaterial eingesetzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8A93F","notation":["F8A93F"],"prefLabel":{"de":"Polyesterharz"},"definition":{"de":"synthetisches Polymerharz bestehend aus einer Mischung von ungesättigten Polyester und einem Reaktivmonomer (häufig Styrol), die durch Zugabe eines Initiators bei Raumtemperatur polymerisieren. Charakteristisch ist eine gute mechanische Festigkeit, hohe Viskosität, hohe Klebefähigkeit, aber schwache Widerstandsfähigkeit gegen UV-Licht. In der Konservierung und Restaurierung findet Polyesterharz vorwiegend in der Strukturfestigung von porösem Steinmaterial, als Klebstoff, Füllmittel und für die Herstellung von wissenschaftlichen Kopien Verwendung. Zu den kristischen Aspekten in der restauratorischen Verwendung gehören die irreversible Aushärtung sowie die starke Schrumpfung (bis zu 8%) und Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit während der Polymerisation."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D39264","notation":["D39264"],"prefLabel":{"de":"Palatal® P 4-01"},"definition":{"de":"Palatal® P 4-01 der Firma AOC ist ein ungesättigtes Polyesterharz, gelöst in Stryol. Es wird durch die Zugabe eines Katalysator (Butanox) und Kobaltbeschleuniger vernetzt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAC425","notation":["DAC425"],"prefLabel":{"de":"Akemi Marmorkitt 1000"},"definition":{"de":"Produktname eines 2-Komponenten Polyesterharzes mit mineralischen Füllstoffen der Firma Akemi® . Das Produkt wurde ursprünglich für Verkittungen und Verklebungen in der steinverarbeitenden Industrie hergestellt, eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften jedoch auch in der Konservierung und Restaurierung für die stabile und schnelle Füllung und Verklebung von kleineren Fehlstellen. Es besitzt eine flüssig bis cremige Konsistenz, eine Verarbeitungszeit von ca. 20 - 40 Minuten und lässt sich nach dem Aushärten gut mit verschiedenen Werkzeugen (Schleifen, Bohren, Fräsen) bearbeiten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D41661","notation":["D41661"],"prefLabel":{"de":"Cellulosederivat"},"definition":{"de":"Überbegriff für chemisch modifizierte Cellulosen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A44D5F","notation":["A44D5F"],"prefLabel":{"en":"cellulose ether","de":"Celluloseether"},"definition":{"de":"synthetisches Polymer, das durch chemische Veretherung von Cellulose hergestellt wird. Je nach geneuer chemischer Zusammensetzung des gewählten Produktes ergeben sich spezifische Eigenschaften wie Viskosität, Klebekraft und Löslichkeit."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD4B75","notation":["DD4B75"],"prefLabel":{"de":"Klucel® G"},"definition":{"de":"Produktname eines wasserlöslichen, nichtionischen Celluloseethers auf Hydroxypropylcellulose (HPC)-Basis der Firma Ashland Inc. Es ist sowohl in Wasser unter 38 °C als auch in polaren organischen Lösungsmitteln wie Ethanol und Aceton löslich. Zu seinen herausragenden Eigenschaften zählen Thermoplastizität, Flexibilität ohne Zusatz von Weichmachern sowie die Reversibilität. In der Konservierung und Restaurierung wird Klucel G häufig als Bindemittel, Verdickungsmittel oder Klebstoff verwendet, insbesondere für wasserempfindliche Materialien wie Papier, Textilien oder Leder."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F84988","notation":["F84988"],"prefLabel":{"de":"Methocel A4C"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9A929","notation":["A9A929"],"prefLabel":{"en":"cellulose ester","de":"Celluloseester"},"definition":{"de":"synthetisches Polymer, das duch die chemische Modifikation (Veresterung) von natürlicher Cellulose mit organischen Säuren oder Mineralsäuren hergestellt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC7998","notation":["GC7998"],"prefLabel":{"en":"cellulose nitrate","de":"Cellulosenitrat"},"definition":{"de":"synthetisches Polymer, das durch die Veresterung von Cellulose mit Nitriersäure (Gemisch aus konzentrierter Salpeter- und konzentrierter Schwefelsäure) hergestellt wird. Vermischt mit Weichmachernund gelöst in Lösemitteln wird es seit dem späten 19. Jh. als eines der ersten synthetischen Harze im Bereich der Konservierung/Restaurierung verwendet. Cellulosenitrat zeichnet sich durch eine Reihe von Eigenschaften aus, die es als beliebtes Konservierungsmittel erscheinen lässte (z.B. schnelle Trocknung, einfache Handhabung, gute Haftung auf verschiedenen Materialien, hohe Glasübergangstemperatur, etc). Allerdings neigt es zum vergilben und zeigte bei durchgeführten Studien (Oddy-Test) korrosiove Wirkung auf Metalle."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A5D2D1","notation":["A5D2D1"],"prefLabel":{"de":"Archäocoll 2000 N"},"definition":{"de":"Produktname eines cellulosebasierten Spezialkleber, der speziell für die Restaurierung von Keramik entwickelt wurde. Er eignet sich besonders für spröde und poröse Materialien wie vorgeschichtliche Keramik und zeichnet sich durch schnelle Trocknung, sehr gute Benetzung und Reversibilität aus. Archäocoll 2000 N lässt sich leicht mit Aceton entfernen und ist dauerhaft reversibel, was eine spätere Demontage ohne Schaden ermöglicht. Aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften, die an die der Keramik angepasst sind, und der geringen Vergilbung eignet er sich gut für die Klebung und Keramik, sollte jedoch aufgrund potenzieller Korrosionsrisiken für andere Materialien in Vitrinen mit Vorsicht verwendet werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AFC5B7","notation":["AFC5B7"],"prefLabel":{"de":"Mecosan S"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C65F47","notation":["C65F47"],"prefLabel":{"de":"Mecosan L-TR"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FD8AG2","notation":["FD8AG2"],"prefLabel":{"de":"Pantarol® Metallschutz Nr. 100"},"definition":{"de":"Produktname eines farblosen Harzes auf Cellulosenitrat-Epoxidharz-Basis der Firma Edelweiss Industrielacke Lutzenberger GmbH."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC6999","notation":["GC6999"],"prefLabel":{"de":"Zaponlack"}}]}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG2965","notation":["AG2965"],"prefLabel":{"de":"natürliches Polymer"},"altLabel":{"de":["Naturharz"]},"definition":{"de":"Oberbegriff für Polymere, die aus natürlichen Quellen stammen, leicht bis garnicht synthetisch modifiziert wurden und vielseitig einsetzbar sind. Diese Stoffe wurden vor allem in den Anfängen der Restaurierungsgeschichte, bevor synthetische Polymere in breiter Bandbreite zur Verfügung standen, häufig zum Kleben und Stabilisieren von Objekten eingesetzt. In der modernen Restaurierung spielen sie eher eine untergeordnete Rollen, finden jedoch nach wie vor vereinzelt Verwendung."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C176FC","notation":["C176FC"],"prefLabel":{"de":"Schellack"},"definition":{"de":"Ausscheidungssekret der Lackschildlaus, welcher in Alkohol gelöst zu einer streichbaren Konsistenz verarbeitet werden kann. Nach der Verflüchtigung des Alkohols trocknet Shellack zu einer dicken, dunkelbraunen Schicht die im Laufe der Zeit durch Alterungsprozesse (cross-linking) zu einer praktisch unlöslichen Masse polymerisiert.  Aus chemischer Sicht handelt es sich bei Shellack um ein Polyester aus den Hauptbestandteilen Aleursäure, Aldehyde und andere Carboxylsäuren."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2F4F2","notation":["B2F4F2"],"prefLabel":{"en":"mastic","de":"Mastix"},"definition":{"de":"natürliches Polymer, das aus dem hauptsächlich auf den griechischen Inseln vorkommenden Mastixbaum gewonnen wird. In der Konservierung und Restaurierung wird Mastix, gelöst in Terpentinöl, insbesondere in der Gemälderestaurierung verwendet. Es dient als Bestandteil von Bindemitteln und Firnissen, da es eine glänzende, klare Schicht bildet, die jedoch im Laufe der Alterung vergilbt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA71DA","notation":["BA71DA"],"prefLabel":{"de":"Stärkeleim"},"altLabel":{"de":["Stärkeklebstoff"]},"definition":{"de":"natürlicher Klebstoff, hergestellt durch die Gelatinierung von Stärke aus unterschiedlichen Pflanzen. Mit Wasser angerührte Stärke bildet einen milch weißen Leim mit guter Klebekraft, der je nach gewünschter Anwendung zu unterschiedlichen Konsistenzen verarbeitet werden kann. Stärkeleim war ein häufig verwendeter Klebstoff in der Restaurierungsgeschichte und wird heute teilweiße noch in der Papierverabeitung und Buchbinderei eingesetzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C143C4","notation":["C143C4"],"prefLabel":{"en":"dextrine","de":"Dextrinleim"},"altLabel":{"de":["Dextrin"]},"definition":{"de":"natürlicher Klebstoff, der durch die gezielte Modifizierung von Stärke, zum Teil unter geringfügiger Zugabe von weiteren Chemikalien, hergestellt wird. In der Konservierung und Restaurierung wurde es früher für die Klebung von Gläsern und Papier, als Klebstoff für Etiketten sowie als Bindemedium für Farben verwendet. Allerdings zeigt Dixtrinleim, wie viele andere natürliche Polymerleime, aufgrund der organischen Natur eine hohe Anfälligkeit für mikrobiellen Befall und eine starke Hygroskopizität, was zu Quellungen und mechanischer Spannung führen kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4AG61","notation":["C4AG61"],"prefLabel":{"de":"Cellulose"},"definition":{"de":"natürliches Polymer aus linearen Glycosemonomeren, dessen Fasern häufig zur Verstärkung von Klebstoffen zugesetzt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D769C3","notation":["D769C3"],"prefLabel":{"en":"dammar","de":"Dammarharz"},"definition":{"de":"helles, gelbliches, leicht splitterndes Naturharz, das aus Südostasien stammt und aus den Harzen verschiedener Bäume der Familie der Diptocarpaceae gewonnen wird. Es beginnt bei 90°C weich zu werden, schmilzt bei 180°C und zeichnet sich durch seine Transparenz und gute Löslichkeit in Terpentinöl, Chloroform und anderen organischen Lösungsmitteln aus. In der Konservierung und Restaurierung wird Dammarharz traditionell für die Herstellung von hellen, klaren Schlussfirnissen und als Zusatz in Malmitteln verwendet, da es leicht löslich, reversibel und für die Tempera- und Ölmalerei geeignet ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD86C1","notation":["GD86C1"],"prefLabel":{"de":"Proteinleim"},"definition":{"de":"natürliches Produkt, bei denen die haftenden Eigenschaften der wiederkehrenden -NH-CO-Bindungen zur Verwendung als Klebstoff/Leim genutzt werden. Das Protein kann dabei aus verschiedenen Quellen und unter unterschiedliche Verfahren gewonnen werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F5BDAB","notation":["F5BDAB"],"prefLabel":{"en":"casein","de":"Kaseinleim"},"altLabel":{"de":["Casein"]},"definition":{"de":"proteinhaltiger Klebstoff, der aus dem natürlichen Milcheiweiß (Kasein) in Verbindung mit einer alkalischen Substanz wie Kalk, Ammoniak oder Borax hergestellt wird. Durch die Modifizierung entsteht ein wasserlöslicher Leim mit guter Klebekraft, der nach dem Aushärten einen wasserbeständigen Film bildet. Wie andere Proteinleime neigt auch Kaseinleim während der Aushärtung zur Schrumpfung. In der modernen Restaurierung wurde Kaseinleim größtenteils durch synthetische Polymere abgelöst."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA91B1","notation":["FA91B1"],"prefLabel":{"en":"animal glue","de":"Glutinleim"},"altLabel":{"de":["Kollagen","Tierleim"]},"definition":{"de":"natürlicher Klebstoff, welcher durch die Verarbeitung von kollagenhaltigen Tierprodukten wie Haut, Knochen und Bindegewebe gewonnen wird. Je nach gewälter Kollagenquelle und Herstellungsart des Leims ergeben sich unterschiedliche Viskositäten, Festigkeiten und generelle mechanische Eigenschaften. Glutinleime werden in Form von erwärmten Lösungen oder Gelen aufgetragen und trocknen durch Verdunstung des Wassers zu einem mehr oder weniger festen Film, wobei eine nicht unerhebliche Schrumpfung eintritt. Sie sind in der Regel gut reversibel und können mit Hilfe von warmem Wasser entfernt werden."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G379BF","notation":["G379BF"],"prefLabel":{"de":"Gummi arabicum"},"definition":{"de":"natürlicher Pflanzenleim, der aus dem Harz bestimmter Akazienbäume gewonnen wird. Er wird in Form gelber bis farbloser Tropfen oder Brocken verkauft und lässt sich in Wasser zu einem klaren, klebrigen Leim lösen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC7994","notation":["GC7994"],"prefLabel":{"en":"canada balsam","de":"Kanadabalsam"},"altLabel":{"de":["Canadabalsam"]},"definition":{"de":"klebriger und dickflüssiger Naturbalsam, der aus Harzausscheidungen kanadischer Nadelbäume, insbesondere der Tanne (Abies balsamea), gewonnen wird. Frisch ist er farblos bis leicht gelblich, wird jedoch mit der Zeit dunkler und härtet zu einem transparenten, hartlackähnlichen Material aus. Kanadabalsam ist gut löslich in organischen Lösungsmitteln wie Benzol, Xylol oder Terpentinöl und findet Anwendung in der Mikroskopie zum Einschließen von Präparaten. In der Konservierung und Restaurierung wurde es früher aufgrund seiner farblos, klaren Filmbildung zum Teil für die Klebung von Glas und Keramik verwendet."}}]}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3A182","notation":["C3A182"],"prefLabel":{"de":"Nachbildung für wissenschaftliche Zwecke"},"altLabel":{"de":["Kopieren","Nachbilden"]},"definition":{"de":"Erstellung aussagekräftiger Vergleichsstücke zu wissenschaftlichem Zweck"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G79CAC","notation":["G79CAC"],"prefLabel":{"de":"[Vorgehensweise]"},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff für verschiedene Methoden, die zur Herstellung von wissenschaftlichen Vergleichsstücken angewandt werden können"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8F7CF","notation":["F8F7CF"],"prefLabel":{"de":"Kopieherstellung"},"definition":{"de":"Methode, bei der aus der zuvor hergestellten Form ein dem Aussehen des originalen Objektes entsprechendes neues Objekt hergestellt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BAB7B1","notation":["BAB7B1"],"prefLabel":{"de":"Galvanisieren"},"definition":{"de":"Methode zur Herstellung einer metallischen Kopie durch Beschichten einer Neagtivform mit metallischen Werkstoffen in einem galvanischen Verfahren"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D772G6","notation":["D772G6"],"prefLabel":{"de":"3D-Druckverfahren"},"altLabel":{"de":["3D-Printing","dreidimensionales Drucken"]},"definition":{"de":"Methode zur Herstellung einer Kopie aus photogrammetrischen Daten durch schichtweises Auftragen von Material nach digitalem 3D-Modell."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9F7AC","notation":["D9F7AC"],"prefLabel":{"de":"Formausguss"},"definition":{"de":"Methode zur Herstellung eines Positives durch Ausgießen, Auspinseln, Ausspachteln, Beschichten (Ausformen) der Negativform mit aushärtenden Werkstoffen (Kunstharze, Gips, etc.)."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BD7FF8","notation":["BD7FF8"],"prefLabel":{"de":"Modellanfertigung"},"definition":{"de":"Methode zur Herstellung von modellhaften Darstellung auf Forschungsergebnissen basierender Gegebenheiten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA2332","notation":["FA2332"],"prefLabel":{"de":"Rekonstruktion (Methode)"},"definition":{"de":"Methode zur Wiederherstellung und/oder Nachbildung eines ursprünglichen Zustandes. Die Rekonstruktion kann sowohl auf Grundlage einer analogen als auch einer digitalen Kopie erfolgen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BDCBC3","notation":["BDCBC3"],"prefLabel":{"de":"Ergänzung (an Kopie)"},"definition":{"de":"Ausbesserung von Fehlstellen einer Kunstharz- oder Galvanokopie nach Vorbild eines originalen Objektes."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G6282F","notation":["G6282F"],"prefLabel":{"de":"Rückformung"},"definition":{"de":"Umformung einer Kunstharz- oder Galvanokopie zur Herstellung der angenommenen, ursprünglichen Form eines Vorbildobjektes."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F1F372","notation":["F1F372"],"prefLabel":{"de":"Kolorierung"},"altLabel":{"de":["Färben","Kolorieren"]},"definition":{"de":"Methode zur farbigen Fassung einer angefertigten Nachbildung nach originalem Objektvorbild"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G59852","notation":["G59852"],"prefLabel":{"de":"Reproduktion (Methode)"},"definition":{"de":"Methoden zur Nachbildung oder Wiedergabe eines originalen Objektes, das von einer anderen Person angefertigt wurde. Die Methode beinhaltet keine analoge oder digitale Abformung des Objekts."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAG2A8","notation":["DAG2A8"],"prefLabel":{"de":"Abformung"},"definition":{"de":"Methode zur Erfassung der Form und aller sichtbaren Informationen der Oberflächen eines Objektes"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC14B8","notation":["GC14B8"],"prefLabel":{"de":"3D-Digitalisierung"},"altLabel":{"de":["3D-Scan (Abformmethode)"]},"definition":{"de":"Durch photogrammetrische Verfahren (z.B. Streifenlichtprojektion, Laserscanning) erzeugte digitale, dreidimensionale Bildkopie"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G52378","notation":["G52378"],"prefLabel":{"de":"analoge Abformung"},"definition":{"de":"Methode, bei der Abformmaterialien auf das Original aufgetragen werden, um das zu kopierende Objekt als Negativform abzubilden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2G7B9","notation":["A2G7B9"],"prefLabel":{"de":"Formbau"},"definition":{"de":"Methode zur Herstellung der Negativform eines Objektes durch Verarbeitung von Abformmaterialien. Die gebräuchlichste Form besteht aus einer dünnen, flexiblen Silikonkautschuckhaut, die die Oberfläche des Originals im negativ abzeichnet und einer starren Kapsel, in der die Hautform formschlüssig eingelegt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C1218G","notation":["C1218G"],"prefLabel":{"de":"Abformung (Methode)"},"altLabel":{"de":["Abformen"]},"definition":{"de":"Methode, bei der das gewählte Abformmaterial auf das originale Objekt aufgetragen wird, um dessen Form zeichnungsgenau nachzubilden. Dies kann durch Streichen, Gießen oder Drücken erfolgen, je nach Art des verwendeten Abformmaterials."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CC67B2","notation":["CC67B2"],"prefLabel":{"de":"Stützkapselbau"},"definition":{"de":"Methode zur Herstellung einer starren Stützkapsel zur Aufnahme der flexiblen Abformmasse."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D51B5G","notation":["D51B5G"],"prefLabel":{"de":"Isolierung"},"altLabel":{"de":["Absperren","Isolieren"]},"definition":{"de":"Methode, bei der das originale Objekte durch Auftragen einer Trennschicht vor den verwendeten Abformmaterialien geschützt wird."}}]}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C11192","notation":["C11192"],"prefLabel":{"de":"[Nachbildungsergebnisse]"},"definition":{"de":"struktureller Sammelbegriff für die bei der Nachbildungstätigkeit entstehenden Objekte"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DG2995","notation":["DG2995"],"prefLabel":{"de":"Form"},"altLabel":{"de":["Negativform"]},"definition":{"de":"Zum Zweck der Abformung erstellte Negativform des abzuformenden Objektes"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FFA16B","notation":["FFA16B"],"prefLabel":{"de":"[Formtyp]"},"altLabel":{"de":["[Formart]"]},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff, der die unterschiedlichen Typen von Formen beinhaltet"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A15D7G","notation":["A15D7G"],"prefLabel":{"de":"Schwenkform"},"definition":{"de":"Form bei der die flüssige Ausformmasse eingegossen und durch Schwenken der Form in dieser verteilt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2GC16","notation":["A2GC16"],"prefLabel":{"de":"Galvanoform"},"definition":{"de":"Form zur Herstellung galvanoplastischer Kopien."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ADCC8A","notation":["ADCC8A"],"prefLabel":{"de":"Laminierform"},"definition":{"de":"Form, in die die Ausformmasse in Verbindung mit Geweben aus Verstärkungsfasern eingebracht (laminiert) wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B1DB9G","notation":["B1DB9G"],"prefLabel":{"de":"Gussform"},"definition":{"de":"Form mit Einfüllöffnung, in die die flüssige Ausformmasse gegossen werden kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C369CB","notation":["C369CB"],"prefLabel":{"de":"Steiggussform"},"definition":{"de":"Form mit unterer Einfüllöffnung, in die die flüssige Ausformmasse über eine seperate Steigleitung eingegossen werden kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DC3F7A","notation":["DC3F7A"],"prefLabel":{"de":"Quetschform"},"definition":{"de":"Mehrteilige, geschlossene Form, bei der der Auftrag der Ausformungsmasse vor dem Zusammenbau der Form erfolgt. Ein Überschuss an den Kontaktflächen der Form sorgt für ein 'Zusammenquetschen' und Verbinden der nicht ausgehärtenden Ausformmasse beim Zusammenfügen der Formteile."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G967G1","notation":["G967G1"],"prefLabel":{"de":"Spiegelform"},"definition":{"de":"Einteilige, offene Form mit nur einseitiger Abbildung des Objektes im Negativ"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2913C","notation":["B2913C"],"prefLabel":{"de":"Hautform"},"altLabel":{"de":["Silikonform","Silikonhaut"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FBGFC2","notation":["FBGFC2"],"prefLabel":{"de":"[Formaufbau]"},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff, für die Aufbauarten von Formen, d.h. aus wie vielen Teilen sie bestehend."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2D9C9","notation":["B2D9C9"],"prefLabel":{"de":"Mehrteilige Form"},"definition":{"de":"Form, die aus mehreren Formbauteilen besteht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F7G7CB","notation":["F7G7CB"],"prefLabel":{"de":"Einteilige Form"},"definition":{"de":"Form, die aus einem Formbauteil besteht - siehe Spiegelform."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CGF1B9","notation":["CGF1B9"],"prefLabel":{"de":"Stützkapsel"},"altLabel":{"de":["Kapsel"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7FC45","notation":["A7FC45"],"prefLabel":{"de":"Kopie"},"definition":{"de":"Durch Abformen nachgebildetes Objekt eines Vorbildgegenstandes, welches u.A. zur Erforschung der Typologie, Oberflächeneigenschaften und/oder Farbgebung des Originals genutzt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B689B6","notation":["B689B6"],"prefLabel":{"de":"Kunstharzkopie"},"definition":{"de":"Kopie, die aus polymeren Werkstoffen hergestellt wird (Epoxid-, Polyester-, Acryl-, Polyurethan-Harz), mit oder ohne Verstärkungsfasern."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2GGAC","notation":["D2GGAC"],"prefLabel":{"de":"Gipskopie"},"definition":{"de":"Kopie, die aus Gips hergestellt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9CC3C","notation":["D9CC3C"],"prefLabel":{"de":"Galvanoplastik"},"definition":{"de":"Kopie aus Metall, die durch ein galvanisches Verfahren hergestellt wird"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5GA26","notation":["C5GA26"],"prefLabel":{"de":"Reproduktion (Objekt)"},"definition":{"de":"Objekt, welches nach Vorbild eines von einer anderen Person angefertigten Originals hergestellt wurde, ohne das dieses Original im Vorfeld abgeformt wurde"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D532GF","notation":["D532GF"],"prefLabel":{"de":"Rekonstruktion (Objekt)"},"definition":{"de":"Nachgebildetes Objekt, das einen angenommenen, ursprünglichen Zustand eines Vorbildgegendstandes wiedergibt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9549F","notation":["F9549F"],"prefLabel":{"de":"Modell"},"definition":{"de":"Auf Forschungsergebnissen basierender Nachbau, ohne aktuell extistierendes Vorbild."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C93638","notation":["C93638"],"prefLabel":{"de":"Konservierungs- und Restaurierungswerkzeuge"},"altLabel":{"de":["Konservierungs- und Restaurierungsequipment"]},"definition":{"de":"Oberbegriff für Gegenstände, die genutzt werden um Konservierungs- und/oder Restaurierungsmaßnahmen durchzuführen. Die verschiedenen Werkzeuge ermöglichen ein präzises Arbeiten und erhöhen die Effizienz bei den unterschiedlichen Methoden und Aufgaben."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D941BB","notation":["D941BB"],"prefLabel":{"de":"manuelle Werkzeuge"},"definition":{"de":"Oberbegriff für nicht-elektronische Geräte, die durch rein menschliche Kraft funktionieren."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A54C7A","notation":["A54C7A"],"prefLabel":{"de":"Silberputztuch"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7B5AA","notation":["A7B5AA"],"prefLabel":{"de":"Groom/Stick®"},"definition":{"de":"Produktname eines ph-neutralen, knetbaren Naturgummies der Firma Picreator Enterprises Ltd. zur Oberflächenreinigung. Laut Herstellerangaben abriebfest, rückstandsfrei und vollständig wiederverwendbar."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA4F93","notation":["AA4F93"],"prefLabel":{"en":"textile","de":"Textil"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B28GC7","notation":["B28GC7"],"prefLabel":{"de":"Zellstoff"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4569A","notation":["C4569A"],"prefLabel":{"en":"brush","de":"Bürste"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9272C","notation":["B9272C"],"prefLabel":{"de":"Stahldrahtbürste"},"altLabel":{"de":["Stahlbürstchen","Stahldrahtbürstchen"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC9868","notation":["FC9868"],"prefLabel":{"de":"Messingbürste"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A48485","notation":["A48485"],"prefLabel":{"de":"Draht (Werkzeug)"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA264C","notation":["BA264C"],"prefLabel":{"de":"Omega-Häkchen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F85978","notation":["F85978"],"prefLabel":{"de":"Bindedraht"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C85F3B","notation":["C85F3B"],"prefLabel":{"de":"Kunststoffhammer"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CA9A7F","notation":["CA9A7F"],"prefLabel":{"de":"Acrylglaspunzen"},"altLabel":{"de":["Plexiglaspunzen"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CC2BBB","notation":["CC2BBB"],"prefLabel":{"de":"Pinsel"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG825A","notation":["CG825A"],"prefLabel":{"en":"cotton swab","de":"Wattestäbchen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D11BD4","notation":["D11BD4"],"prefLabel":{"de":"Gaze"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1A63D","notation":["D1A63D"],"prefLabel":{"en":"cleaning wood stick","de":"Putzholz"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F19194","notation":["F19194"],"prefLabel":{"de":"Nadel"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F91CBB","notation":["F91CBB"],"prefLabel":{"en":"eraser","de":"Radiergummi"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A341F9","notation":["A341F9"],"prefLabel":{"en":"sponge","de":"Schwamm"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ACB46G","notation":["ACB46G"],"prefLabel":{"en":"porcupine bristle","de":"Stachelschweinborste"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1C67A","notation":["D1C67A"],"prefLabel":{"en":"metal scraper","de":"Metallschaber"},"altLabel":{"de":["Dreikantschaber"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D84847","notation":["D84847"],"prefLabel":{"de":"Wattepads"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F18C56","notation":["F18C56"],"prefLabel":{"en":"wood scraper","de":"Holzschaber"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F71C33","notation":["F71C33"],"prefLabel":{"en":"scalpel","de":"Skalpell"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G33846","notation":["G33846"],"prefLabel":{"en":"acrylic scraper","de":"Acrylglasschaber"},"altLabel":{"de":["Plexiglasschaber"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GF9C49","notation":["GF9C49"],"prefLabel":{"de":"technische Geräte"},"definition":{"de":"Oberbegriff für komplexe, technische Hilfsmittel mit elektrischen oder elektronischen Komponenten, die durch Strom betrieben werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5A318","notation":["C5A318"],"prefLabel":{"de":"Ultraschallgerät"},"definition":{"de":"technisches Gerät, das zur Reinigung von Objekten mittels hochfrequenter Ultraschallwellen eingesetzt wird. Diese Wellen erzeugen in einer Flüssigkeit, meist Wasser oder einer speziellen Reinigungslösung, Kavitationsblasen, die beim Zusammenfallen Verunreinigungen von der Oberfläche der zu reinigenden Gegenstände lösen. Diese Methode ist besonders schonend und effizient und wird in der Konservierung und Restaurierung für empfindliche oder komplex geformte Objekte verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4C6B6","notation":["C4C6B6"],"prefLabel":{"de":"Schleifkörper"},"definition":{"de":"Werkzeug aus abrasivem Material, in unterschiedlicher Form wie Scheiben, Stäben oder Blöcken, das in der Konservierung und Restaurierung zur schonenden Bearbeitung von Oberflächen eingesetzt wird. Es dient zum Glätten, Formen oder Entfernen von Schichten und wird auf die spezifischen Anforderungen des zu bearbeitenden Materials abgestimmt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A22C84","notation":["A22C84"],"prefLabel":{"de":"Korundschleifkörper"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A97F31","notation":["A97F31"],"prefLabel":{"en":"rubber abrasives","de":"Gummischleifkörper"},"altLabel":{"en":["rubber polisher"],"de":["Gummipolierer"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ABF57G","notation":["ABF57G"],"prefLabel":{"en":"diamand grinding wheel","de":"Diamantschleifkörper"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CDF423","notation":["CDF423"],"prefLabel":{"en":"metal cutter","de":"Metallfräser"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C2112G","notation":["C2112G"],"prefLabel":{"de":"Gefriertrocknungsanlage"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C9G1B6","notation":["C9G1B6"],"prefLabel":{"de":"Airbrush-System"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAC482","notation":["DAC482"],"prefLabel":{"de":"Lötvorrichtung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C99F9G","notation":["C99F9G"],"prefLabel":{"de":"Plasmaanlage"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA9542","notation":["FA9542"],"prefLabel":{"de":"Schmelzofen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FG9C55","notation":["FG9C55"],"prefLabel":{"de":"Exsikkator"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GF3586","notation":["GF3586"],"prefLabel":{"de":"Druckluft"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A4G4G1","notation":["A4G4G1"],"prefLabel":{"de":"Heißluftföhn"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D7GGGG","notation":["D7GGGG"],"prefLabel":{"de":"Wärmeschrank"},"altLabel":{"de":["Wärmekammer"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8323G","notation":["F8323G"],"prefLabel":{"de":"industrielle Mikrowellenkammer"},"altLabel":{"de":["Mikrowelle"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBB987","notation":["BBB987"],"prefLabel":{"de":"Absauganlage"},"definition":{"de":"technisches Gerät zur Entfernung von gesundheitsgefährdenden Stäuben und/oder Dämpfen, i.d.R. bestehend aus Motor, Pumpe, Filter-Einheit und Saugrüssel."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C871CB","notation":["C871CB"],"prefLabel":{"de":"Ultraschallfeinmeißel"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G487C2","notation":["G487C2"],"prefLabel":{"de":"Feinstrahlgerät"},"altLabel":{"de":["Mikrostrahlgerät","Sandstrahlgerät"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D8G747","notation":["D8G747"],"prefLabel":{"de":"Mikromotor"},"definition":{"de":"präzises Elektrowerkzeug mit austauschbaren Aufsätzen, das in der Konservierung und Restaurierung verwendet wird, um feine Arbeiten wie Schleifen, Bohren oder Polieren durchzuführen. Es ermöglicht exakte Materialbearbeitung unter Kontrolle und ohne großen Kraftaufwand."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F37GBB","notation":["F37GBB"],"prefLabel":{"de":"[Behandlungsmethode]"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C79561","notation":["C79561"],"prefLabel":{"en":"restoration","de":"Restaurierung"},"altLabel":{"en":["restoration method"],"de":["Restaurierungsmaßnahme","Restaurierungsmethode"]},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Methoden des aktiven Eingriff an einem stabilen oder stabilisierten Objekt, der darauf abzielen, dessen Verständnis, Wahrnehmung und/oder Wertschätzung, zu verbessern, unter Beachtung dessen ursprünglicher Bedeutung sowie der vorgefundenen oder vermuteten Techniken und Materialien"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CDD613","notation":["CDD613"],"prefLabel":{"en":"cleaning","de":"Reinigung"},"altLabel":{"de":["Reinigen"]},"definition":{"de":"Methode zur Entfernung unerwünschter und/oder potenziell schädlicher Materialien von/aus einem Objekt, um dessen optisches Erscheinungsbild und Lesbarkeit zu verbessern. Der Begriff wird in der Regel vor allem als allgemeinerer Begriff für die Entfernung von locker aufliegenden Verschmutzungen, wie Staub- oder Erdanhaftungen verwendet. Er weist enge Verwandschaft und einen fließenden Übergang zu dem Begriff \"Freilegung\" auf."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A194CF","notation":["A194CF"],"prefLabel":{"en":"washing","de":"Nassreinigung"},"altLabel":{"de":["Auswaschung","Spülung","nasse Reinigung"]},"definition":{"de":"Entfernung ungewollter Substanzen durch Durchfeuchtung/ Durchnässung des Objektes, z.B. durch Abspülen unter laufendem Wasser oder Eintauchen in eine Reinigungsflüssigkeit."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3733A","notation":["C3733A"],"prefLabel":{"en":"wet cleaning","de":"Feuchtreinigung"},"altLabel":{"de":["feuchte Reinigung"]},"definition":{"de":"Entfernung ungewollter Substanzen von der Objektoberfläche mit Hilfe leicht angefeuchteter Reinigungsmedien., die in wischenden, rollenden oder reibenden Bewegungen über die Objektfläche geführt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FF8792","notation":["FF8792"],"prefLabel":{"en":"dry cleaning","de":"Trockenreinigung"},"altLabel":{"de":["mechanische Reinigung","trockene Reinigung"]},"definition":{"de":"Entfernung ungewollter Substanzen ohne Verwendung von Flüssigkeiten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A13CD1","notation":["A13CD1"],"prefLabel":{"en":"bonding","de":"Klebung"},"altLabel":{"de":["Babbe","Fügung","Kleben"]},"definition":{"de":"Methode des Zusammenfügens von Fragmenten und/oder Materialien durch eine adhäsive und kohäsive Verbindung mit Klebstoff, ohne dass das Objektgefüge wesentlich verändert wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A24C1D","notation":["A24C1D"],"prefLabel":{"de":"temporäre Fixierung"},"altLabel":{"de":["provisorische Fixierung","temporäre Montage"]},"definition":{"de":"Methode zur vorübergehenden, nicht dauerhaften Zusammenfügung fragmentierter Objekte, um deren ursprüngliche Form, Konstruktion oder gestalterische Aspekte zu untersuchen oder zu dokumentieren."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AD143A","notation":["AD143A"],"prefLabel":{"de":"Aufbaumethode"},"definition":{"de":"Klebemethode, bei der die einzelnen Fragmente/Teile nacheinander angefügt/geklebt werden und die ursprüngliche Form des Objektes nach und nach wieder aufgebaut wird. Bei Gefäßen bietet es sich häufig an vom Boden zum Rand aufsteigend zu arbeiten, wobei dies von Objekt zu Objekt jeweils individuell entschieden werden sollte."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F2BDGC","notation":["F2BDGC"],"prefLabel":{"de":"punktuelle Heftung"},"definition":{"de":"Methode, bei der Fragmente lediglich an einzelnen Punkten mit Klebstoffen zusammengefügt werden. Zum Beispiel um bei der Verwendung von Klebstoffen mit langer Aushärtzeit eine erste Fixierung in der gewünschten Position herzustellen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F589G5","notation":["F589G5"],"prefLabel":{"de":"Infiltrationsklebung"},"definition":{"de":"Zweischrittige Klebemethode, bei der die einzelnen Fragmente/Teile zunächst temporär miteinander verbunden werden (z.B. durch kleine Klebebandstreifen, Omega-Häkchen, etc.), bis die ursprüngliche Form des Objektes wieder erkennbar ist. Die tatsächliche Klebung erfolgt im zweiten Schritt, durch den gleichzeitigen Auftrag eines dünnflüssigen Klebemittels auf alle Bruchfugen. Aufgrund des Kapillareffekts zwischen den vorfixierten Bruchkanten wird der niedrigviskose Klebstoff in die Bruchfuge gesogen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FDD491","notation":["FDD491"],"prefLabel":{"de":"Formkorrektur"},"definition":{"de":"Methode, bei der die Form eines Objekts an eine angenommene ursprüngliche Gestaltung angepasst wird, um Stabilität, Funktion oder ästhetische Integrität wiederherzustellen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A253DB","notation":["A253DB"],"prefLabel":{"de":"Richten (Restaurierungsmethode)"},"altLabel":{"de":["Richtung (Restaurierungsmethode)"]},"definition":{"de":"Methode, bei der eine verbogene Objektform durch mechanische oder modellierende Bearbeitung in ihre angenommene ursprüngliche Form zurückgeführt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G41443","notation":["G41443"],"prefLabel":{"de":"Glätten (Restaurierungsmethode)"},"altLabel":{"de":["Glättung (Restaurierungsmethode)"]},"definition":{"de":"Methode, bei der eine deformierte, unebene Objektform (z. B. wellige Flächen) durch mechanische Bearbeitung in ihre angenommene ursprüngliche, ebene Form zurückgeführt wird."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CGC619","notation":["CGC619"],"prefLabel":{"en":"filling","de":"Ergänzung (Restaurierungsmethode)"},"altLabel":{"de":["Ergänzen"]},"definition":{"de":"Methode zur Schließung von Fehlstellen und/oder Vervollständigung fehlender Objektteile durch das Hinzufügen von Material. Wird nach der modernen archäologischen Restaurierungsethik hauptsächlich aus statischen/stabilisierenden Gründen oder zu Rekonstruktion eines vollkommen unkenntlichen Erscheinungsbildes durchgeführt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A6F2C7","notation":["A6F2C7"],"prefLabel":{"de":"Tonkernergänzung"},"definition":{"de":"Ergänzungsmethode für Objekte (i.d.R. Keramikgefäße), bei denen nur noch wenige Teile/Scherben erhalten sind. Voraussetzung ist ein durchgehendes Profil oder eine eindeutige Zuordnung des Objektes zu einer standartisierten Gefäßform. Durch die Ermittlung der ursprünglichen Innenform und dem Durchmesser des Gefäßes wird ein Tonkern angefertig, der diesen Maßen entspricht. Darauf werden die vorhandenen Objektteile/Scherben positioniert und die Fehlstellen durch Auftrag des Ergänzungsmaterials (meist Gips) gefüllt. Durch den Tonkern erhält das aufgetragene Ergänzungsmaterial bereits die ermittelte ursprüngliche Innenform des Objektes/Gefäßes, sodass lediglich die Außenform an die Form der erhaltenen Objektteile angeglichen werden muss."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CBDC4A","notation":["CBDC4A"],"prefLabel":{"de":"Manschettenergänzung"},"definition":{"de":"Ergänzungsmethode, bei der die fehlende Stelle des Objektes mit Hilfe einer, der Form des Objektes entsprechend ausgearbeiteten Manschette hinterlegt oder umschlossen wird. Auf diese Weise kann das Ergänzungsmaterial direkt an das Objekt angegossen und mit wenig Nacharbeit an die benötigte Form der zu ergänzenden Stelle angepasst werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D152G6","notation":["D152G6"],"prefLabel":{"de":"beidseitige Manschettenergänzung"},"definition":{"de":"Variante der Manschettenergänzung, bei der die Fehlstelle von beiden Seiten (Außen- und Innenseite bei Gefäßen) umschlossen wird. Hierzu werden zwei Manschetten angefertigt, die jeweils die beiden Seiten der Fehlstelle abdecken. Auf diese Weise wird ein der Materialstärke des Objektes entsprechender Holraum erzeugen, der mit einem Ergänzungsmaterial ausgefüllt werden kann. Diese Ergänzungsvariante wird insbesondere für Glasobjekte verwendet. Auch bei der Wahl von Kunstharzen als Ergänzungsmaterial ist diese Variante zu bevorzugen, da Kunstharze nach dem Aushärten nur noch mit relativ großem Aufwand nachbearbeitet werden können."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAA82A","notation":["DAA82A"],"prefLabel":{"de":"einseitige Manschettenergänzung"},"definition":{"de":"Variante der Manschettenergänzung, bei der die Fehlstelle nur von einer Seite (bei Gefäßen i.d.R. die Innenseite) hinterlegt wird, beispielsweise mit einer dünnen Plastilinplatte. Von der freien Seite aus kann dann das Ergänzungsmaterial aufgetragen werden. Diese Art der Ergänzung wird insbesondere für Keramikgefäße angewandt und verlangt die Verwendung eines Ergänzungsmaterials, welches auch nach dem Aushärten/Abbinden noch gut mechanisch bearbeitet werden kann (z.B. Gips)."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GAD222","notation":["GAD222"],"prefLabel":{"de":"Einfügung"},"definition":{"de":"Ergänzungsmethode durch separate Herstellung des fehlenden Formteiles eines Objektes und anschließendes Einpassen/Einkleben in die Fehlstelle. Das separate Ausformen der Ergänzung kann durch freies Modellieren, Abnehmen der fehlenden Form an einer anderen Stelle des Objektes oder separate Abformung an einem dem fehlenden Teil ähnlichen Vergleichsobjekt erfolgen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D865C3","notation":["D865C3"],"prefLabel":{"de":"Überarbeitung"},"altLabel":{"de":["Altrestaurierung bearbeiten","Rerestaurierung"]},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Methoden, bereits durchgeführte Maßnahmen (Altrestaurierungen/-Konservierungen) aber auch temporäre Stabilisierungen z.B. für die Bergung im Feld oder den Transport in die Werkstatt, zu überarbeiten bzw. zu entfernen. Dies kann der Fall sein, wenn z.B. verwendete Materialien im Laufe der Zeit selbst von Abbauprozessen negativ beeinflusst wurden oder ehemals angewandte Methoden/Materialien nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist der Restaurierungsethik entsprechend."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C6C3CF","notation":["C6C3CF"],"prefLabel":{"en":"removal of previous restoration materials","de":"frühere Restaurierungsmaterialien entfernt"},"definition":{"de":"Methode, bei der im Zuge voran gegangener Konservierungs- und/oder Restaurierungsmaßnahmen eingebrachte Materialien von bzw. aus dem Objekt entfernt werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2642A","notation":["B2642A"],"prefLabel":{"en":"removal of surface coatings","de":"Oberflächenbeschichtungen entfernt"},"definition":{"de":"Methode, bei der zu einem früheren Zeitpunkt auf die Objektoberfläche aufgebrachte Beschichtungen entfernt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CA59C2","notation":["CA59C2"],"prefLabel":{"en":"removal of adhesives","de":"Klebungen entfernt"},"definition":{"de":"Methode, bei der zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführte Klebungen gelöst und die verbliebenen Klebstoffreste entfernt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGBB54","notation":["FGBB54"],"prefLabel":{"en":"removal of filling materials","de":"Ergänzungsmaterialien entfernt"},"definition":{"de":"Methode, bei der zu einem früheren Zeitpunkt ausgeführte Ergänzungsarbeiten aus dem Objekt heraus gelöst und entfernt werden."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DGF99C","notation":["DGF99C"],"prefLabel":{"de":"Blockbergung aufgelöst"},"altLabel":{"de":["Blockauflösung","Blockbergung ausgeräumt"]},"definition":{"de":"Methode bei der ein en-bloc geborgenes Objekt bzw. Fundkomplex systematisch unter Laborbedingungen freigelegt, dokumentiert und aus dem Blockverbund herausgelöst wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F57A2A","notation":["F57A2A"],"prefLabel":{"de":"temporäre Stabilisierung entfernt"},"definition":{"de":"Methode, bei der die für einen temporären Zeitraum gefertigten Stabilisierungen entfernt werden. Dies bezieht sich z.B. auf vorübergehende Einhausungen für den Transport von Objekten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A45RG2","notation":["A45RG2"],"prefLabel":{"de":"Oberflächenbehandlung (Restaurierungsmethode)"},"altLabel":{"de":["Oberflächenbearbeitung (Restaurierungsmethode)"]},"definition":{"de":"Methode, die ausschließlich das äußere Erscheinungsbild der Objektoberfläche verändert (z.B. Glanz, Struktur, Farbe), ohne die Form oder onnere Struktur des Objektes zu bearbeiten. Ziel ist dabei, ein angenommenes früheres ästhetisches Erscheinungsbild wiederherzustellen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/NG90D3","notation":["NG90D3"],"prefLabel":{"de":"Polieren (Restaurierungsmethode)"},"altLabel":{"de":["Politur (Restaurierungsmethode)"]},"definition":{"de":"Methode, bei der die Objektoberfläche durch egalisieren feinster Unebenheiten geglättet wird, um einen angenommenen ursprünglichen Oberflächenglanz wiederherzustellen, ohne dabei die Objektform zu verändern."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BD119A","notation":["BD119A"],"prefLabel":{"de":"Retusche"},"altLabel":{"de":["Färben","Kolorieren (Restaurierungsmethode)"]},"definition":{"de":"Methode zur farbigen Nachfassung bearbeiteter Bereiche um sie, im Vergleich zum originalen Material, weniger stark in den Vordergrund treten zu lassen. In der Regel werden rezent eingefügte Materialien (Ergänzungen, Klebefugen, etc.) im gleichen Farbton, aber eine Nuance heller als das original Material, eingefärbt, um eine ehrliche Unterscheidung zwischen originalem Erhaltungszustand und rekonstruiertem Bereich deutlich zu machen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G814D2","notation":["G814D2"],"prefLabel":{"en":"uncovering","de":"Freilegung"},"altLabel":{"de":["Freilegen"]},"definition":{"de":"Methode zur Entfernung unerwünschter und/oder potenziell schädlicher Materialien von der Oberfläche eines Objektes zur Offenlegung der zuvor verdeckten originalen Objektoberfläche. Der Begriff \"Freilegung\" wird, in Abgrenzung zum Begriff \"Reinigung\", in der Regel hauptsächlich im Bezug auf die Entfernung von Korrosions- oder Sinterauflagerungen verwendet. Der Übergang zwischen den Begriffen muss jedoch als fließend und zum Teil nicht scharf abgrenzbar betrachtet werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A6A248","notation":["A6A248"],"prefLabel":{"de":"maschinelle Freilegung"},"definition":{"de":"Freilegung der originalen Objektoberfläche durch Verwendung von Maschinen/ maschinellen Geräten"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G3GB59","notation":["G3GB59"],"prefLabel":{"de":"manuelle Freilegung"},"definition":{"de":"Per Hand ausgeführte Freilegung der originalen Oberfläche ohne Verwendung elektrischer Geräte"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8A626","notation":["G8A626"],"prefLabel":{"de":"nasschemische Freilegung"},"definition":{"de":"Freilegung der originalen Objektoberfläche durch Anwendung von Chemikalien"}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D32A26","notation":["D32A26"],"prefLabel":{"de":"Konservierung"},"definition":{"de":"Vorkehrungen oder Eingriffe zur Stabilisierung eines Objektes."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F5G576","notation":["F5G576"],"prefLabel":{"en":"preventive conservation","de":"präventive Konservierung"},"altLabel":{"en":["preventive care"],"de":["präventive Maßnahmen"]},"definition":{"de":"Sammelbegriff für vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung von künftigen Schaden, Abbau, Verlust und folglich invasivem Eingriff. Bei der präventiven Konservierung findet lediglich eine passive Einwirkung auf das Objekt statt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AC16G1","notation":["AC16G1"],"prefLabel":{"de":"Verpacken"},"altLabel":{"de":["Verpackung"]},"definition":{"de":"Maßnahme zur schützenden/sichernden Umhüllung des Objektes während eines Transportes und/oder der Depotlagerung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D78721","notation":["D78721"],"prefLabel":{"de":"Montage"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F285B2","notation":["F285B2"],"prefLabel":{"de":"Risikomanagement"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GG1924","notation":["GG1924"],"prefLabel":{"de":"Monitoring"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G98FD4","notation":["G98FD4"],"prefLabel":{"en":"conservation","de":"stabilisierende Konservierung"},"altLabel":{"en":["remedial conservation"],"de":["stabilisierende Maßnahme"]},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Methoden des aktive Eingriffs, der direkt an einem Objekt vorgenommen wird, um weiteren Abbau, Zerfall und/oder Schädigung zu verhindern, zu verzögern und/oder zu begrenzen"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C6A532","notation":["C6A532"],"prefLabel":{"en":"desalination","de":"Entsalzung"},"altLabel":{"de":["Entsalzen"]},"definition":{"de":"Methode zur Entfernung von durch die Bodenlagerung in ein Objekt/Material eingedrungenen Salzen"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A1B449","notation":["A1B449"],"prefLabel":{"de":"Ausspülung"},"definition":{"de":"Entfernung von durch die Bodenlagerung eingedrungenen Salzen aus dem Objektwerkstoff, indem fließendes Wasser kontinuierlich über das Objekt geleitet wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B614CA","notation":["B614CA"],"prefLabel":{"de":"Feuchtkammermethode"},"definition":{"de":"Methode zur Entfernung von Salzen aus Buntmetalllegierungen. Dabei wird das Objekt dünn mit einem Feuchthaltemittel (z.B. Agar-Agar oder Gelatine) eingestrichen und eng mit Aluminium- oder Zinnfolie umwickelt. Das auf  diese Weite präparierte Objekt wird anschließend in eine Feuchtkammer (luftdicht verschlossenes Gefäß mit hoher Luftfeuchtigkeit) gelegt und mehrere Tage darin belassen. Das unedle und damit reaktionsfreudige Aluminium (bzw. Zinn) reagiert dabei mit den enthaltenen Chloridionen zu Aluminium- bzw Zinnchlorid."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C349C5","notation":["C349C5"],"prefLabel":{"de":"Kompressenentsalzung"},"definition":{"de":"Entfernung von durch die Bodenlagerung eingedrungenen Salzen aus dem Objektwerkstoff durch die Auflage von feuchtigkeitsgetränktem Kompressenmaterial. Durch ein Feuchte- und/oder Konzentrationsgefälle zwischen Objekt und Kompresse werden die Salze durch Diffusion und den Kapillareffekt aus dem Objektmaterial in die Kompresse gezogen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D66263","notation":["D66263"],"prefLabel":{"de":"elektrochemische Entsalzung"},"definition":{"de":"Entfernung von durch die Bodenlagerung eingedrungenen Salzen aus dem Objektwerkstoff durch das Anlegen elektrischer Spannung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA9G57","notation":["DA9G57"],"prefLabel":{"de":"Badentsalzung"},"definition":{"de":"Entfernung von durch die Bodenlagerung eingedrungenen Salzen aus dem Objektwerkstoff durch das Einlegen des Objektes in eine Badlösung. Durch den osmotischen Druck, basierend auf dem Konzentrationsgefälle zwischen Objekt und der Badlösung, werden die Salze aus dem Objekt gespült."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF1F5C","notation":["AF1F5C"],"prefLabel":{"de":"Trocknung"},"definition":{"de":"Methode zur Entfernung von Feuchtigkeit aus dem Objekt oder von dessen Oberfläche"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A44FD4","notation":["A44FD4"],"prefLabel":{"en":"freeze drying","de":"Gefriertrocknung"},"altLabel":{"de":["Lyophilisation","Lyophilisierung","Sublimationstrocknung"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F72743","notation":["F72743"],"prefLabel":{"de":"Plasmabehandlung"},"definition":{"de":"Methode, bei der mit Hilfe von ionisiertem Gas (Plasma) die korrodierte Oberfläche von Metallobjekten reduziert werden kann. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel dunkle Sulfidflecken entfernen, indem das Silbersulfid zu metallischem Silber reduziert wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/KW34BM","notation":["KW34BM"],"prefLabel":{"en":"protective treatment","de":"Schutzbehandlung"},"altLabel":{"de":["Passivierung","Beschichtung","Schutzschicht erzeugen"]},"definition":{"de":"Methoden,  bei der die Objektoberfläche durch Aufbringen oder Erzeugen einer schützenden Schicht vor negativer Einwirkung von außen (z. B. Korrosion) bewahrt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GF41DG","notation":["GF41DG"],"prefLabel":{"de":"Schutzüberzug aufbringen"},"altLabel":{"de":["Überzug aufbringen","überziehen"]},"definition":{"de":"Methode, bei der ein Material (z.B. Lack, Wachs, Öl) auf die Objektoberfläche aufgebracht wird, das einen schützenden Film erzeugt ohne dauerhaft mit dem Objektmaterial zu reagieren."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/RE09FD","notation":["RE09FD"],"prefLabel":{"en":"patination","de":"Patinieren"},"altLabel":{"de":["Patinierung"]},"definition":{"de":"Methode, bei der durch Auftragen einer Lösung eine chemische Reaktion mit dem Objektmaterial herbeigeführt wird, die eine schützende Patinaschicht auf der Objektoberfläche entstehen lässt. Gleichzeitig wird diese Methode auch zur Angleichung frisch freigelegter Stellen an die umgebende Patina im Sinne einer Retusche angewendet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA9CGG","notation":["DA9CGG"],"prefLabel":{"en":"consolidation","de":"Festigung"},"altLabel":{"de":["Festigen","Sicherung","innere Stabilisierung"]},"definition":{"de":"Methode, bei der geschwächtes oder poröses Originalmaterial durch Eindringen oder Anlagerung eines Festigungsmaterials in seiner inneren Kohäsion stabilisiert wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A31C7C","notation":["A31C7C"],"prefLabel":{"en":"reinforcement","de":"Verstärkung"},"altLabel":{"de":["äußere Stabilisierung"]},"definition":{"de":"Methode, bei der ein Objekt durch das Hinzufügen oder Anbringen stützender Materialien oder Strukturelemente mechanisch stabilisiert wird, um seine Tragfähigkeit zu sichern oder zu erhöhen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B26D29","notation":["B26D29"],"prefLabel":{"de":"temporäre Stabilisierung"},"altLabel":{"de":["temporäre Verstärkung"]},"definition":{"de":"zeitlich begrenzte, nicht dauerhafte Unterstützung eines fragilen Materials, beispielsweise für einen Transport oder als Erstversorgungsmaßnahme."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC15BD","notation":["BC15BD"],"prefLabel":{"de":"Unterfütterung"},"altLabel":{"de":["Hinterfütterung","Verfüllung"]},"definition":{"de":"Methode, bei der ein stützendes Material gezielt in oder unter gelockerte, unterminierte oder hohl liegende Bereiche eines Objektes eingebracht wird, um deren mecchanische Stabilität zu sichern oder zu erhöhen, ohne die äußere Erscheinung wesentlich zu verändern."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C7427F","notation":["C7427F"],"prefLabel":{"de":"Laminierung (Konservierungsmethode)"},"altLabel":{"de":["Hinterklebung"]},"definition":{"de":"Methode, bei der ein fragiles Objekt durch das Hinterlegen mit einem Gewebe (z.B. Glasfaser, Japanpapier, etc.) stabilisiert wird. Durch Tränkung des Gewebes mit einer Polymerlösung entsteht ein stabiles Laminat, das fest mit dem Objektmaterial verbunden ist und dieses bei mechanischer Einwirkung unterstützt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2D988","notation":["D2D988"],"prefLabel":{"de":"Trägerbau"},"definition":{"de":"Methode, bei der ein individuell an die Form des Objektes angepasstes Gestell erarbeitet wird, in welches das Objekt eingespannt/aufgelegt/befestigt werden kann. Der Träger ist dabei i.d.R. nicht dauerhaft fest mit dem Objekt verbunden. Durch den Unterbau wird das Objekt bestmöglich gestützt und die mechanische Belastung reduziert."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9FF5A","notation":["A9FF5A"],"prefLabel":{"de":"Tränkung"},"definition":{"de":"Konservierungsmethode, bei der die poröse/instabile, innere Werkstoffstruktur eines Objektes durch die Einbringung eines sich in Lösung befindlichen Polymers stabilisiert wird. Nach Verflüchtigung des Lösungsmittels bildet das Polymere ein stabiles Gerüst, welches die instabile Struktur des original Objektmaterials zusammenhält und unterstützt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C17A3G","notation":["C17A3G"],"prefLabel":{"de":"Badtränkung"},"definition":{"de":"Festigungsmethode, bei der das Objekt durch Eintauchen in eine Badlösung gefestigt wird. Der gesamte Porenraum des Objektwerkstoffes wird dabei mit einem sich in Lösung befindlichen Polymers ausgefüllt. Theoretisch sind bei der Badtränkung auch Teiltränung gezielter Bereiche möglich, in dem nur diese Bereiche in das Bad eingetaucht werden. Durch den Kapillareffekt im Inneren eines porösen Materials, kann die Verteilung des gelösten Polymers jedoch nicht genau kontrolliert werden. Aus diesem Grund wird unter einer Badtränkung in der Regel eine Volltränkung des gesamten Objektes verstanden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9D149","notation":["A9D149"],"prefLabel":{"de":"Vacuumtränkung"},"altLabel":{"de":["Niederdrucktränkung"]},"definition":{"de":"Spezielle Art der Badtränkung, bei der die Zugabe des Festigungsmittel (ein gelöstes Polymer) unter Vakuum, z.B. in einem Exsikkator, erfolgt. Durch das erzeugte Vakuum entsteht ein Sog, der die Polymerlösung tiefer in den Porenraum des Objektmaterials zieht. Auf diese Weise ist eine besonders gute Penetration des Objektes mit dem Festigungsmittel möglich. Allerdings ist die Methode nicht für sehr fragile Objekte geeignet, da der erzeugte Druck durch das Vakuum die instabile Struktur des Materials weiter beschädigen könnte."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFA1CC","notation":["BFA1CC"],"prefLabel":{"de":"Injektion"},"definition":{"de":"Festigungsmethode bei der ein sich in Lösung befindliches Polymer mit einer Spritze gezielt in das Objekt bzw. in innere Hohlräume des Objektes eingebracht werden kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD536F","notation":["CD536F"],"prefLabel":{"de":"Pinseltränkung"},"definition":{"de":"Festigungsmethode, bei der ein sich in Lösung befindliches Polymer als Festigungsmittel auf die Oberfläche des Objektes aufgepinselt wird. Der Prozess wird nach Bedarf mehrfach wiederholt um den Sättigungsgrad der Tränkung und somit die stabilisierende Wirkung zu erhöhen. Bei dieser Methode ist eine sehr kontrollierte Einbringung des Festigungsmittels möglich, sodass auch nur gezielte Bereiche eines Objektes gefestigt werden können."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G3368F","notation":["G3368F"],"prefLabel":{"de":"Pipettentränkung"},"definition":{"de":"Festigungsmethode, bei der ein sich in Lösung befindliches Polymere als Festigungsmittel mit Hilfe einer Pipette auf das Objekt aufgetropft wird. Die Anwendung kann dabei mehrfach wiederholt werden, um den Sättigungsgrad des Objektmaterials und somit die stabilisierende Wirkung zu erhöhen. Wie bei der Pinseltränkung ist ebenfalls eine große Kontrolle der Auftragung möglich und es können gezielt einzelne Bereiche gefestigt werden."}}]}]}]}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A18D95","notation":["A18D95"],"prefLabel":{"de":"Konservierungskonzept"},"altLabel":{"de":["Konservierungsplanung","Restaurierungskonzept","Restaurierungsplanung"]},"definition":{"de":"Festlegung des anzustrebenden Konservierungs-/Restaurierungsziels, Planung/Entwicklung der methodischen Vorgehensweise zur Erhaltung und Wiederherstellung des Objektes, Zeitplanung und Risikoabschätzung, basierend auf den Ergebnissen der Zustandserfassung."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AC1786","notation":["AC1786"],"prefLabel":{"de":"Zeitplanung"},"definition":{"de":"Einschätzung und Planung des für das Erreichen des Konservierungs-/Restaurierungsziels benötigten Zeitrahmens"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CDD6B5","notation":["CDD6B5"],"prefLabel":{"en":"risk assessment","de":"Risikobeurteilung"},"definition":{"de":"Systematischer Prozess zur Bestimmung, Bewertung und Priorisierung potenzieller Gefahren, die das Objekt bzw. dessen Werkstoff beeinträchtigen könnten. Durch die Risikobeurteilung können die benötigten Maßnahmen zur Minimierung der festgestellten Risiken gezielt gewählt werden, um einen langfristigen Erhalt des Objektes zu gewährleisten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA4158","notation":["DA4158"],"prefLabel":{"de":"Konservierungs-/Restaurierungsziel"},"definition":{"de":"Festlegung der spezifischen Ziele und Absichten, die bei der Restaurierung oder Konservierung eines Objektes verfolgt werden. Diese Ziele können vielfältig sein und umfassen typischerweise den Erhalt des Objekts in seiner gegenwärtigen Form, die Wiederherstellung seiner ästhetischen Erscheinung, die Sicherung seiner strukturellen Integrität sowie die Erhaltung seiner historischen oder kulturellen Bedeutung für zukünftige Generationen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GDF23F","notation":["GDF23F"],"prefLabel":{"en":"methodology","de":"Methodik"},"altLabel":{"de":["Vorgehensweise"]},"definition":{"de":"Planung der strukturierten Vorgehensweise bei der praktischen Durchführung zur Erreichung des festgelegten Restaurierungs-/Konservierungsziel. Basierend auf den Erkenntnissen der Zustandserfassung sowie unter Berücksichtigung der Risikobeurteilung und der Zeitplanung werden die geeignetsten Methoden und Techniken, die benötigten Materialien sowie Werkzeuge festgelegt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAB4B7","notation":["DAB4B7"],"prefLabel":{"de":"Handlungsempfehlung"},"definition":{"de":"Durch einen fachlich qualifizierten Restaurator formulierte Hinweise zur Handhabung eines Objektes, um dieses nachhaltig vor negativer Beeinträchtigung zu schützen und zu erhalten"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGG5A6","notation":["BGG5A6"],"prefLabel":{"de":"Transportbedingungen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD5C3F","notation":["CD5C3F"],"prefLabel":{"de":"Gesundheitsschutz"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1CFD5","notation":["D1CFD5"],"prefLabel":{"de":"Lagerungsbedingungen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D6A11G","notation":["D6A11G"],"prefLabel":{"de":"Ausstellungsparameter"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D949G6","notation":["D949G6"],"prefLabel":{"de":"Handhabung"},"altLabel":{"de":["Händelbarkeit"]},"definition":{"de":"empfohlene Umgangs- und Vorgehensweise bei der Bewegung und/oder dem Aufnehmen des Objektes oder dessen Trägersystems, zur Minimierung des Risikos einer ungewollten Beschädigung oder Zerstörung"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4BCF8","notation":["C4BCF8"],"prefLabel":{"en":"Condition assessment","de":"Zustandserfassung"},"altLabel":{"de":["Zustandserhebung"]},"definition":{"de":"methodische Untersuchung zur Ermittlung und Einschätzung des Erhaltungszustandes eines Objektes zu einem definierten Zeitpunkt"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9G51G","notation":["D9G51G"],"prefLabel":{"de":"Erhaltungszustand"},"altLabel":{"de":["Ist-Zustand","Zustand"]},"definition":{"de":"Zustand eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wird durch verschiedene zur Verfügung stehende Objektuntersuchungen ermittelt und durch die dabei festgestellten Ergebnisse/Beobachtungen beschrieben. Auch die bisherige Lagerung eines Objektes gibt erste Hinweise auf den zu erwartenden Erhaltungszustund"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A4G52F","notation":["A4G52F"],"prefLabel":{"de":"Einlieferungszustand"},"altLabel":{"de":["Vorzustand"]},"definition":{"de":"Erhaltungszustand eines Objektes zum Zeitpunkt der Einlieferung in die Restaurierungswerkstatt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C2488A","notation":["C2488A"],"prefLabel":{"de":"Endzustand"},"altLabel":{"de":["Abschlusszustand"]},"definition":{"de":"Erhaltungszustand eines Objektes nach Abschluss der praktisch durchgeführten Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen sowie Überprüfung in wie fern das zuvor festgelegte Restaurierung-/Konservierungsziel erreicht werden konnte."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DBC278","notation":["DBC278"],"prefLabel":{"de":"Bisherige Lagerung"},"altLabel":{"de":["bisherige Umgebungsbedingungen"]},"definition":{"de":"Bisheriger Verbleib und Aufbewahrung von Artefakten seit ihrer Entdeckung oder Ausgrabung bis zur gegenwärtigen Zeit."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8ABBA","notation":["A8ABBA"],"prefLabel":{"en":"climate-controlled storage","de":"klimatisierte Lagerung"},"definition":{"de":"Das Objekt wurde bis zur Einlieferung in die Restaurierungswerkstatt unter kontrollierten, klimatischen Bedingungen aufbewahrt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2BB42","notation":["A2BB42"],"prefLabel":{"en":"climate-controlled individual packaging","de":"klimatisierte Individualverpackung"},"altLabel":{"de":["Klimabox","Klimakiste"]},"definition":{"de":"Das Objekt lagerte in einer individuellen Verpackung, die z.B. mittels Trockenmittel oder anderen Reagenzien auf einen speziellen Klimarwert eingestellt war."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C2241C","notation":["C2241C"],"prefLabel":{"en":"climate room","de":"Klimaraum"},"altLabel":{"de":["Klimakammer"]},"definition":{"de":"Das Objekt lagerte bisher in einem Raum, der über eine kontrollierte Klimaregulierung verfügte und auf für das Objekt optimale klimatische Bedingungen eingestellt war"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C948F2","notation":["C948F2"],"prefLabel":{"en":"freezer","de":"Gefrierschrank"},"definition":{"de":"Die bisherige Lagerung des Objektes erfolgte tiefgefroren in einem Gefrierschrank"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D21459","notation":["D21459"],"prefLabel":{"en":"refrigerator","de":"Kühlschrank"},"definition":{"de":"Die bisherige Lagerung des Objektes erfolgte gekühlt in einem Kühlschrank"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C7C3B7","notation":["C7C3B7"],"prefLabel":{"en":"freshly excavated find","de":"Grabungsfrischer Fund"},"altLabel":{"de":["Frischfund"]},"definition":{"de":"Das Objekt wurde im direkten Anschluss seiner Bergung von der Grabung in die Restaurierungswerkstatt eingeliefert"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F52262","notation":["F52262"],"prefLabel":{"en":"depot storage","de":"Depotlagerung"},"definition":{"de":"Das Objekt wurde bis zur Einlieferung in die Restaurierungswerkstatt im Museumsdepot aufbewahrt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC3322","notation":["FC3322"],"prefLabel":{"en":"exhibition withdrawal","de":"Ausstellungsentnahme"},"definition":{"de":"Das Objekt war ausgestellt und wurde zur Bearbeitung aus der Ausstellung/der Vitirine entnommen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G79CA9","notation":["G79CA9"],"prefLabel":{"en":"unclimatized storage","de":"unklimatisierte Lagerung"},"definition":{"de":"Die Lagerung erfolgte ohne spezielle auf das Objekt abgestimmte, kontrollierte klimatische Bedingungen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC6983","notation":["GC6983"],"prefLabel":{"en":"return from loans","de":"Rückgabe aus Leihverkehr"},"definition":{"de":"Das Objekt war an eine andere Einrichtung verliehen und kommt im Zuge der Rückgabe zur Evaluierung des Zustandes in die Restaurierungswerkstatt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CA1BC5","notation":["CA1BC5"],"prefLabel":{"en":"examination","de":"Objektuntersuchung"},"definition":{"de":"Beschaffung und Sammlung von Informationen über den Zustand eines Objektes, anhand derer das Restaurierungs-/Konservierungskonzept und/oder die weiteren Lagerungs- und Handhabungsempefehlungen formuliert werden"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D4A13D","notation":["D4A13D"],"prefLabel":{"en":"examination method","de":"[Untersuchungsmethode]"},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff für verschiedene Vorgehensweisen bei der Untersuchung von Objekten"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BAA12F","notation":["BAA12F"],"prefLabel":{"de":"Photogrammetrie"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G9B788","notation":["G9B788"],"prefLabel":{"en":"material analysis","de":"Materialanalyse"},"definition":{"de":"Analyse des Objektswerkstoffes auf spezifische Eigenschaften"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG676B","notation":["CG676B"],"prefLabel":{"en":"Analysis of isotopic composition","de":"Analyse der isotopischen Zusammensetzung"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A17652","notation":["A17652"],"prefLabel":{"de":"Multicollector-Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry"},"altLabel":{"de":["MC-ICP-MS"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D5F8G2","notation":["D5F8G2"],"prefLabel":{"de":"Gaschromatographie mit Massenspektrometrie"},"altLabel":{"de":["GC-MS"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G87B12","notation":["G87B12"],"prefLabel":{"en":"thermal ionization mass spectrometry","de":"Thermoionisations-Massenspektrometrie"},"altLabel":{"de":["TIMS"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5BD13","notation":["C5BD13"],"prefLabel":{"en":"dating","de":"Datierung"},"definition":{"de":"Methode anhand spezifischer Materialeigenschaften das Alter des Materials, und damit des Objektes, zu bestimmen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B3G5C7","notation":["B3G5C7"],"prefLabel":{"de":"Dendrochronologie"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F6739F","notation":["F6739F"],"prefLabel":{"de":"Radiokarbondatierung"},"altLabel":{"de":["C14-Datierung","Radiokarbonmethode","Radiokohlenstoffdatierung"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFGB1A","notation":["BFGB1A"],"prefLabel":{"de":"Laser Ablation – Inductively Coupled Plasma – Mass Spectrometry"},"altLabel":{"de":["LA-ICP-MS"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G17B8B","notation":["G17B8B"],"prefLabel":{"de":"Analyse der chemischen Zusammensetzung"},"definition":{"de":"Methode, bei der mit Hilfe technischer Geräte die Eigenschaften von Stoffen untersucht und Rückschlüsse auf die chemische Zusammensetzung von Materialien gezogen werden kann."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C2DF6G","notation":["C2DF6G"],"prefLabel":{"en":"fourier transform infrared spectroscopy","de":"Fourier-Transform-Infrarotspektrometrie"},"altLabel":{"de":["FTIR"]},"definition":{"de":"analytische Methode, die zur Identifizierung und Charakterisierung von organischen und anorganischen Verbindungen verwendet wird. Das Prinzip beruht auf der Interferenz von Strahlung zwischen zwei Lichtstrahlen, bei der die Änderung der Weglänge zwischen den beiden Strahlen in Form eines Signals (Interferogram) gemessen und als Infrarotspektrum am Computer ausgewertet werden kann. Dieses gibt Auskunft über die molekulare Struktur und chemische Zusammensetzung einer Probe."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DADDD6","notation":["DADDD6"],"prefLabel":{"de":"Instrumentelle Neutronenaktivierungsanalyse"},"altLabel":{"de":["INAA"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DG129D","notation":["DG129D"],"prefLabel":{"en":"energy dispersive X-ray spectroscopy","de":"energiedispersive Röntgenspektroskopie"},"altLabel":{"de":["EDS","EDX"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G69G4B","notation":["G69G4B"],"prefLabel":{"en":"inductively coupled plasma optical emission spectrometry","de":"Optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma"},"altLabel":{"de":["ICP-OES"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GA6422","notation":["GA6422"],"prefLabel":{"en":"laser-induced breakdown spectroscopy","de":"Laserinduzierte Plasmaspektroskopie"},"altLabel":{"de":["LIBS","LIPS"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A946B5","notation":["A946B5"],"prefLabel":{"en":"chemical tests","de":"chemische Untersuchung"},"definition":{"de":"Untersuchungsmethode von Materialien und ihren Eigenschaften mit Hilfe chemischer Reagenzien. Bei dieser Untersuchungsart können zum einen unbekannte Materialien identifiziert, bzw. näher eingegrenzt und zum anderen Verhaltensweisen von Materialien in klar definierten Rahmenbedingungen untersucht werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAA4F8","notation":["DAA4F8"],"prefLabel":{"de":"Oddy-Test"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DCD522","notation":["DCD522"],"prefLabel":{"de":"Mikro-Quelltest"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F66444","notation":["F66444"],"prefLabel":{"de":"Spot-Test"},"definition":{"de":"Qualitätive Untersuchungsmöglichkeit unbekannter Materialien. Eine Probe der unbekannten Substanz wird mit einer definierten chemischen Substanz oder Lösung in Kontakt gebracht und sämtliche auftretenden Reaktionen dokumentiert. Mit Hilfe von detaillierten Referenzbeschreibungen können die Beobachtungen ausgewertet und das unbekannte Material identifiziert oder zumindest die zugehörige Stoffklasse näher eingegrenzt werden."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD4383","notation":["DD4383"],"prefLabel":{"de":"Brennprobe"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F7AGD2","notation":["F7AGD2"],"prefLabel":{"de":"Probennahme"},"altLabel":{"de":["Probenentnahme"]},"definition":{"de":"Entnahme einer Stichprobe nach spezifischen Verfahren je nach angedachter Untersuchungsmethode. Die Probennahme dient dazu Aussagen zur Beschaffenheit, Zusammensetzung und/oder charakterischischen Eigenschaften eines Materials treffen zu können."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FCB7A5","notation":["FCB7A5"],"prefLabel":{"en":"XRF","de":"Röntgenfluoresezenzanalyse"},"altLabel":{"en":["X-ray fluorescence analysis"],"de":["RFA"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G13A7B","notation":["G13A7B"],"prefLabel":{"en":"structural analysis","de":"Strukturanalyse"},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Analysen, die die innere Struktur eines Objektes sichtbar machen bzw. diese auf spezifische Eigenschaften untersuchen"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FFA1AC","notation":["FFA1AC"],"prefLabel":{"de":"Ramanspektroskopie"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FFAF3C","notation":["FFAF3C"],"prefLabel":{"en":"X-ray diffraction","de":"Röntgendiffraktion"},"altLabel":{"de":["Röntgenbeugung","XRD"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB231A","notation":["FB231A"],"prefLabel":{"de":"Röntgenuntersuchung"},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Verfahren zur bildhaften Darstellung inneren Strukturen eines Objektes mit Hilfe von Röntgenstrahlen"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2B5A3","notation":["A2B5A3"],"prefLabel":{"de":"konventionelle Radiographie"},"altLabel":{"de":["Röntgen"]},"definition":{"de":"zerstörungsfreies, bildgebendes Verfahren bei dem das Objekt mit Röntgenstrahlen durchleuchtet und auf einem Röntgenfilm oder Detektor abgebildet wird. Das Röntgenbild zeigt eine Abbildung des dreidimensionalen Objektes auf einer zweidimensionalen Fläche. Je nach Dichte des untersuchten Materials werden die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark absorbiert und zeigen eine dunklere oder hellere Darstellung auf dem belichteten Röntgenfilm. Mit Hilfe dieses Verfahrens lassen sich z.B. korrodierte Metalle untersuchen, da das Metall in seiner metallischen Form dichter ist als seine Korrosionsprodukte. Auf dem Röntgenfilm ist es daher heller abgebildet und lässt sich von den weniger deutlich sichtbaren Korrosionsprodukten unterscheiden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF9A88","notation":["AF9A88"],"prefLabel":{"de":"Röntgen-Computertomographie"},"altLabel":{"de":["CT (Analysemethode)"]},"definition":{"de":"Bildgebendes Verfahren, bei dem das Objekt aus mehreren Richtungen mit Röntgenstrahlen durchleuchtet wird. Je nach Dichte des untersuchten Materials werden die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark absorbiert. Durch die verschiedenen Richtungen, aus denen die Röntgenstrahlen durch das Objekt treten, entstehen mehrere Absorptionsprofile. Diese werden nach Abschluss der Aufnahmen mit Hilfe des Computers zu digitalen Schnittbildern zusammengerechnet. In dem mehrere angrenzende Schnittbilder zusammengesetzt und die Volumengrafiken errechnet werden, lassen sich dreidimensionale Darstellungen der inneren Struktur des untersuchten Objektes erzeugen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D3BFFF","notation":["D3BFFF"],"prefLabel":{"en":"scanning electron microscopy","de":"Rasterelektronenmikroskopie"},"altLabel":{"en":["SEM"],"de":["REM (Analysemethode)"]},"definition":{"de":"Methode mit dem die Objektoberfläche durch das Abrastern mit einem Elektronenstrahl vergrößert abgebildet wird. Erzeugt wird das Bild der Objektoberfläche durch die Wechselwirkungen der Elektronen mit dem Objekt."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CA7279","notation":["CA7279"],"prefLabel":{"en":"visual examination","de":"visuelle Begutachtung"},"definition":{"de":"Betrachtung und Einschätzung des optischen Erscheinungsbildes/Zustandes des Objektes mit dem menschlichen Auge"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D4AC7A","notation":["D4AC7A"],"prefLabel":{"de":"mikroskopische Untersuchung"},"altLabel":{"de":["Mikroskopie"]},"definition":{"de":"Begutachtung eines Objektes mit dem menschlichen Auge mit Hilfe eines Mikroskops"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B53C8F","notation":["B53C8F"],"prefLabel":{"en":"uv fluorescence examination","de":"UV-Lumineszenz-Untersuchung"},"definition":{"de":"zerstörungsfreie Untersuchungsmethode, bei der das Objekt mit UV-Licht bestrahlt wird. Befinden sich in dem Objektmaterial fluoreszierende Stoffe werden diese durch die kurzwelligen UV-Strahlen zum Leuchten angeregt und gegenüber den nicht fluoreszierenden Stoffen sichtbar. Auf diese Weise lassen sich z.B. Klebstoffe, Überzüge, Retuschen und Übermalungen auf bereits restaurierten Objekten sichtbar machen, die mit dem bloßen Auge im Tageslicht nicht zu erkennen sind. Als Methode zur Identifizierung eines Stoffes ist die UV-Fluoreszenz nur bedingt geeignet. Viele Stoffe zeigen zwar eine charakteristische Färbung in ihrer Fluoreszenz, die mit Hilfe von Referenztabellen bestimmt werden kann, allerdings können Verunreinigungen (wie z.B. Staub) die Fluoreszenz stark beeinträchtigen, indem sie entweder die natürliche Fluorezenz des Materials auslöschen oder selbst fluoreszieren."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA6941","notation":["AA6941"],"prefLabel":{"en":"analytical device","de":"[Untersuchungsgerät]"},"altLabel":{"de":["Analysegerät"]},"definition":{"de":"Zur Untersuchung/Analyse des Objektes bzw. seines Werkstoffs verwendete Gerätschaft"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9A54D","notation":["A9A54D"],"prefLabel":{"de":"Spektrometer"},"definition":{"de":"technisches Geräte, mit dem sich Spektren darstellen und ausmessen lassen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C2788C","notation":["C2788C"],"prefLabel":{"en":"X-ray fluorescence spectrometer","de":"RFA-Spektrometer"},"altLabel":{"de":["Röntgenfluoreszenz-Spektrometer"]},"definition":{"de":"Gerät mit dem eine Röntgenfluoreszenzanalyse durchgeführt werden kann. Das Gerät misst dabei die Intensitäten der emmitierten Fluoreszenzsröntgenstrahlung eines Materials/einer Probe, sodass Rückschlüsse auf die Elementzusammensetzung innerhalb der Probe gezogen werden können."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C33933","notation":["C33933"],"prefLabel":{"de":"Fourier-Transform-Infrarotspektrometer"},"altLabel":{"de":["FTIR-Spektrometer"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B538AG","notation":["B538AG"],"prefLabel":{"en":"microscope","de":"Mikroskop"},"definition":{"de":"Instrument, zur detaillierten bildlichen Darstellung von mikroskopisch kleinen Strukturen, die für das menschliche Auge ohne Hilfmittel nicht erkennbar sind. Mit Hilfe von Linsen und Licht oder Elektronenstrahlen, können die Strukturen/Abbildungen vergrößert und für das menschliche Auge wahrnehmbar gemacht werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC2113","notation":["FC2113"],"prefLabel":{"en":"light microscope","de":"Lichtmikroskop"},"altLabel":{"de":["Optisches Mikroskop"]},"definition":{"de":"Instrument, bei dem mit Hilfe von sichtbarem Licht Objekte vergrößert betrachtet werden können. Es besteht aus einer Lichtquelle, Linsen und einer Bildgebungseinheit, die es ermöglichen, Details von Objekten im Bereich von Mikrometern bis Millimetern zu visualisieren."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A75779","notation":["A75779"],"prefLabel":{"en":"stereomicroscop","de":"Stereomikroskop"},"definition":{"de":"optisches Lichtmikroskop, das zwei getrennte Strahlengänge verwendet um ein dreidimensionales Bild eines Objektes zu erzeugen. Dadurch können detaillierte Oberflächenstrukturen besser untersucht werden. Es bietet eine geringere Vergrößerung im Vergleich zu anderen Mikroskopen aber eine größerer Tiefenschärfe."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7FA3B","notation":["A7FA3B"],"prefLabel":{"en":"petrographic microscope","de":"Polarisationsmikroskop"},"definition":{"de":"spezielles Lichtmikroskop, das polarisiertes Licht verwendet, um die optischen Eigenschaften von Materialien zu untersuchen. Bei Polarisationsmikroskopen handelt es sich in der Regel um Durchlichtmikroskope, bei denen unterhalb des Objekttisches ein Polarisationsfilter (Polarisator) über der Lichtquelle eingebracht ist. Dieser polarisiert das aus der Lichtquelle austretende Licht linear und lässt somit nur in einer Schwingungsebene schwingendes Licht durch das Präperat auf dem Objekttisch. Oberhalb des Objektives trifft dieses Licht auf einen weiteren Polarisationsfilter (Analysator), der das durch das Präperat geleitete Licht analysiert. Auf diese Weise werden z.B. bei kristallinen Substanzen charakteristische Eigenschaften wie Farbe, innere Strukturen, Doppelbrechung, optische Aktivität oder Stressmuster sichtbar, was wiederum eine nähere Differenzierung des untersuchten Materials ermöglicht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9611D","notation":["A9611D"],"prefLabel":{"en":"transmitted light microscope","de":"Durchlichtmikroskop"},"definition":{"de":"Lichtmikroskop, bei dem sich die Lichtquelle unterhalb des Objekttisches befindet und das Licht somit durch das Präperat hindurch geleitet wird, bevor es vom Objektiv eingefangen und weiter zum Okular und schließlich auf das menschliche Auge bzw. auf eine Kamera gelenkt wird. Auf diese Weise können die inneren Strukturen durchsichtiger/durchscheinender bzw. dünn geschnittener Präperate vergrößert sichtbar gemacht werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9F854","notation":["A9F854"],"prefLabel":{"en":"fluorescence microscope","de":"Fluoreszenzmikroskopen"},"definition":{"de":"spezielles Lichtmikroskop, welches die Fluoresenz von Stoffen, bei einer Anregung mit spezifischen Wellenlängen, zur Visualisierung von internen Strukturen, Anordnungen und Zusammensetzungen nutzt. Die Probe wird dabei gezielt mit Licht einer bestimmten Wellenlänge beleuchtet und die emittierte Fluoresenzstrahlung erfasst. Besonders gut können dabei Strukturen erfasst werden, wenn nur ein Teil der Probe fluorisziert und sich somit die hellen Signale vor dem dunklen Hintergrund der nicht fluoreszierenden Stoffe abheben."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG4G3C","notation":["AG4G3C"],"prefLabel":{"de":"Digitalmikroskop"},"definition":{"de":"Lichtmikroskop ohne Okular, bei dem die vom Objektiv eingefangenen Lichtstrahlen auf eine Kamera gelenkt werden. Über einen mit der Kamera verbundenen Bildschirm wird der durch das Mikroskop eingefangene Bildausschnitt digital sichtbar."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B7AF8G","notation":["B7AF8G"],"prefLabel":{"de":"Konfokalmikroskop"},"definition":{"de":"Spezielle Art des Lichtmikroskops, bei dem nur einzelne Bereiche der zu untersuchenden Probe mit einer punkförmigen Lichquelle beleuchtet werde. Diese Beleuchtung wird Schritt für Schritt über die gesamte Probe gerastert, sodass nacheinander an allen Bereichen der Probe die Lichtintensitäten des reflektierten oder fluoreszierten Lichtes gemessen und zu einem gesamt Bild konstruiert wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B94DCD","notation":["B94DCD"],"prefLabel":{"en":"reflected light microscope","de":"Auflichtmikroskop"},"definition":{"de":"Lichtmikroskop, bei dem die Lichtquelle von oben oder von der Seite auf das zu betrachtende Objekt/ die Probe gerichtet ist. Das Objekt reflektiert die auftreffenden Lichtstrahlen, die dann durch das Objektiv hindurch mit Hilfe von Spiegeln in Richtung des Okulars und damit auf das menschliche Auge bzw. auf eine Kamera gelenkt werden. Auf diese Weise können bei lichtundurchlässigen Objekten die oberflächlichen Strukturen, wie z.B. Feilspuren der Herstellung auf Metallobjekten, vergrößert betrachtet werden."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B764C6","notation":["B764C6"],"prefLabel":{"en":"scanning electron microscope","de":"Rasterelektronenmikroskop"},"altLabel":{"en":["SEM"],"de":["REM (Gerät)"]},"definition":{"de":"Mikroskop, bei dem ein erzeugter Elektronenstrahl gezielt auf die Oberfläche eines Objekt gelenkt wird, diese in einem bestimmten Muster abrastert und durch die Wechselwirkung zwischen Elektronen und Objektoberfläche eine Abbildung der Oberflächenbeschaffenheit erzeugt wird."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8D62A","notation":["G8D62A"],"prefLabel":{"en":"X-ray unit","de":"konventionelles Röntgengerät"},"definition":{"de":"technisches Gerät, mit dem zweidimensionale Röntgenaufnahmen erzeugt werden können. Das Gerät besteht dabei aus einer Röntgenröhre, die Röntgenstrahlen erzeugt und einem Detektor oder Film, der die Strahlen erfasst. Das zu untersuchende Objekt wird zwischen Röntgenröhre und Detektor positioniert und somit von den Strahlen aus der Strahlenquelle durchleuchtet. Im Gegensatz zum Aufbau eines CT-Scanners handelt es sich beim konventionellen Röntgengerät um einen starren Aufbau, bei dem keine Bewegung während des Aufnahmevorgangs stattfindet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DG6841","notation":["DG6841"],"prefLabel":{"en":"computed tomography scanner","de":"Computertomograph"},"altLabel":{"de":["CT (Gerät)"]},"definition":{"de":"technisches Gerät, mit dem dreidimensionale Röntgenaufnahmen und Schichtbilder erzeugt werden können. Das Gerät besteht prinzipiell, ebenso wie das konventionelle Röntgengerät, aus einer Röntgenröhre, die Röntgenstrahlen erzeugt, und einem Detektor, der die Strahlen erfasst. Der Unterschied liegt jedoch in der rotierenden Bewegung des zu untersuchenden Objektes, welches sich auf einem Drehteller zwischen Strahlenquelle und Detektor langsam und gleichmäßig um die eigene Achse dreht. Auf diese Weise wird das Objekt aus verschiedenen Winklen von den Röntgenstrahlen durchleuchtet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8C987","notation":["G8C987"],"prefLabel":{"de":"UV-Lampe"},"altLabel":{"de":["Schwarzlicht","UV-Licht"]},"definition":{"de":"Lichquelle, die ultraviolettes Licht emittieren kann. In der Regel handelt es sich dabei um Lampen mit UV-A Filter, Gasentladungslampen oder spezielle LEDs."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC5B57","notation":["BC5B57"],"prefLabel":{"en":"examination results","de":"[Untersuchungsergebnisse]"},"altLabel":{"de":["Diagnose"]},"definition":{"de":"strukturierender Sammelbegriff für die Benennung der bei der Objektuntersuchung festgestellten Beobachtungen und Auswertungen hinsichtlich der Gesamtbeschaffenheit des Objektes und dessen Ursache"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F964CG","notation":["F964CG"],"prefLabel":{"en":"Cause of damage","de":"Schadenssursache"},"altLabel":{"de":["Abbaufaktor","schädlicher Einfluss"]},"definition":{"de":"Für die Beschädigung/den Abbau als ursächlich angesehene negative Beeinträchtigung eines Objektes"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A889A3","notation":["A889A3"],"prefLabel":{"de":"Verschmutzung"},"altLabel":{"de":["Ablagerung","Schmutz"]},"definition":{"de":"Schadensphänomen, das durch Ablagerung unerwünschter Substanz die Lesbarkeit des Objektes vermindert"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A14228","notation":["A14228"],"prefLabel":{"de":"Verkrustung"},"definition":{"de":"Fest an der Oberfläche des Objektes anhaftende und verhärtete Ansammlung von Fremdsubstanz"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D28G9A","notation":["D28G9A"],"prefLabel":{"de":"Erdanhaftungen"},"altLabel":{"de":["Erdreste"]},"definition":{"de":"mehr oder weniger fest anhaftende Bodenbestandteile. Hauptsächlich an frisch geborgenen Objekten festzustellen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D74F16","notation":["D74F16"],"prefLabel":{"de":"Staubablagerung"},"definition":{"de":"Lose, auf der Oberfläche des Objektes angesammelte Ablagerung von luftgetragenen Partikeln"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8915F","notation":["F8915F"],"prefLabel":{"de":"Versinterung"},"definition":{"de":"Mehr oder weniger Fest an der Oberfläche anhaftende Sinterschichten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A379F4","notation":["A379F4"],"prefLabel":{"de":"materialbedingter Schaden"},"definition":{"de":"Das Objekt weist Schäden auf, die auf die innere Struktur des Materials zurückzuführen sind."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA819F","notation":["AA819F"],"prefLabel":{"de":"lichtinduzierter Schaden"},"altLabel":{"de":["Lichtschaden"]},"definition":{"de":"licht- bzw. beleuchtungsinduzierte Beschädigung des Objektes"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AD3A34","notation":["AD3A34"],"prefLabel":{"de":"Verwitterung"},"definition":{"de":"Schädigung durch negative Einwirkung der Bedingungen im Freien"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2ADB6","notation":["B2ADB6"],"prefLabel":{"de":"Vandalismus"},"altLabel":{"de":["anthropogene Schädigung"]},"definition":{"de":"Durch Menschen mutwillig herbeigeführte Schädigung eines Objektes"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C64BC8","notation":["C64BC8"],"prefLabel":{"de":"Klimaschaden"},"altLabel":{"de":["Klima"]},"definition":{"de":"Schadensphänomen, das durch klimatische Faktoren verursacht oder verschlimmert wird (Feuchtigkeit und Temperatur, bzw. deren Schwankungen)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D16G86","notation":["D16G86"],"prefLabel":{"de":"Korrosionsinduzierter Schaden"},"definition":{"de":"Durch chemische Reaktion des Materials mit seiner Umgebung verursachter Schaden"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D171FF","notation":["D171FF"],"prefLabel":{"de":"Feuerschaden"},"altLabel":{"de":["Brandschaden"]},"definition":{"de":"Durch einen Brand bzw. den Kontakt zu Feuer/Hitze herbeigeführte Schäden an einem Objekt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD3A3D","notation":["DD3A3D"],"prefLabel":{"de":"Transportschaden"},"definition":{"de":"Schaden, der durch einen Transport des Objektes verursacht wurde."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F968G3","notation":["F968G3"],"prefLabel":{"de":"Bodenlagerungsschaden"},"definition":{"de":"Beschädigung, die durch Einwirkungen auf ein Objekt während der Bodenlagerung verursacht wurde. (Erddruck, Besiedelung, etc.)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FAFCF5","notation":["FAFCF5"],"prefLabel":{"de":"Schaden durch mechanische Beanspruchung"},"altLabel":{"de":["Abnutzung","Verschleiß"]},"definition":{"de":"Durch mechanische Einwirkung hervorgerufene kumulative Schädigung des Objektes. Häufig vor allem auf die Objektoberfläche bezogen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB7C46","notation":["FB7C46"],"prefLabel":{"de":"Lagerungsschaden"},"definition":{"de":"Beschädigung des Objektes, die auf unpassende Lagerungsbedingungen zurück zu führen ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FDD71B","notation":["FDD71B"],"prefLabel":{"de":"Salzbelastung"},"altLabel":{"de":["Salzsprengung"]},"definition":{"de":"Schadensphänomen, das durch das Vorhandensein löslicher Salze in einem Objekt/Material verursacht wird"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G1GA5F","notation":["G1GA5F"],"prefLabel":{"de":"Biologischer Befall"},"altLabel":{"de":["Biologische Zerstörung"]},"definition":{"de":"Durch Einwirkung von biologischen Organismen (Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen) auf oder in einem Objekt verursachte Beschädigung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GBDG4D","notation":["GBDG4D"],"prefLabel":{"de":"Bergungsschaden"},"definition":{"de":"Beschädigung, die durch den Umgang mit dem Objekt bei der Ausgrabung entstanden ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GCCD95","notation":["GCCD95"],"prefLabel":{"de":"Schadstoffe"},"definition":{"de":"Beschädigung des Objektes, durch Emmision von schädlichen Stoffen im direkten Umfeld des Objektes (Verpackungsmaterial, Vitrinen, etc.) oder durch emmitierende Stoffe, die zur Bearbeitung des Objektes selbst Verwendung fanden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GGD66G","notation":["GGD66G"],"prefLabel":{"de":"Wasserschaden"},"altLabel":{"de":["Wassereinbruch","Überschwemmung"]},"definition":{"de":"Durch den Kontakt zu Wasser herbeigeführte Schäden an einem Objekt"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GDF8C2","notation":["GDF8C2"],"prefLabel":{"en":"physical condition","de":"Zustandsbeschreibung"},"altLabel":{"de":["Beschaffenheit","Merkmalidentifikation","Physischer Objektzustand"]},"definition":{"de":"Überbegriff für Informationen, die die konkreten Merkmale und Eigenschaften eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt beschreiben."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG4397","notation":["AG4397"],"prefLabel":{"en":"moisture content","de":"Feuchtigkeitsgehalt"},"altLabel":{"en":["humidity content"],"de":["Wassergehalt"]},"definition":{"de":"Enthaltener Feuchtigkeitsanteil im Porenraum eines Materials/Objektes"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A255FD","notation":["A255FD"],"prefLabel":{"en":"wet","de":"Nass (Objektzustand)"},"altLabel":{"de":["Wassergesättigt"]},"definition":{"de":"Das Materialgefüge/der Porenraum des Objektes ist vollständig mit Wasser gesättigt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FDB9F5","notation":["FDB9F5"],"prefLabel":{"en":"moist","de":"Feucht (Objektzustand)"},"definition":{"de":"Das Materialgefüge/der Porenraum des Objektes oder dessen Oberfläche weisen einen leichten bis mittelstarken Wassergehalt auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G41GC6","notation":["G41GC6"],"prefLabel":{"en":"dry","de":"Trocken (Objektzustand)"},"definition":{"de":"Das Materialgefüge/der Porenraum des Objektes oder dessen Oberfläche weisen keinen Wassergehalt auf."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AGBB3C","notation":["AGBB3C"],"prefLabel":{"de":"Festigkeit"},"definition":{"de":"Fähigkeit des Objektwerkstoffs mechanischen Widerstand gegen eine plastische Verformung oder Trennung zu leisten"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF5C86","notation":["AF5C86"],"prefLabel":{"de":"spröde"},"altLabel":{"de":["mürbe"]},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine geringe Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Verformung. Es neigt bei anhaltender Belastung zu plötzlichem Bruch ohne vorherige elastische Verformung."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BCG421","notation":["BCG421"],"prefLabel":{"de":"elastisch"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine geringe Festigkeit, aber gute Widerstandsfähigkeit gegenüber dauerhafter Verformung. Es ist fähig, nach der Verformung in seine ursprüngliche Form zurückzukehren."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BF6339","notation":["BF6339"],"prefLabel":{"de":"weich"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine geringe Festigkeit, ist leicht verformbar und bietet wenig Widerstand gegen mechanische Belastung wie Druck oder Kratzer."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DB581C","notation":["DB581C"],"prefLabel":{"de":"zugfest"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine gute Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen ziehende Kräfte"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FBG2B1","notation":["FBG2B1"],"prefLabel":{"de":"hart"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine überaus hohe Festigkeit und ist somit sehr Wiederstandsfähig gegen Verformung, Kratzer oder Eindringen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G147AG","notation":["G147AG"],"prefLabel":{"de":"schlagfest"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine gute Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und plötzliche Belastungen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2A47C","notation":["G2A47C"],"prefLabel":{"de":"druckfest"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine gute Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Druckbelastung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2F586","notation":["G2F586"],"prefLabel":{"de":"biegefest"},"definition":{"de":"Das Objektmaterial zeigt eine gute Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Biegung und lässt sich nicht leicht durchbiegen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DG7A1D","notation":["DG7A1D"],"prefLabel":{"de":"fragil"},"definition":{"de":"Anfälligkeit des Objektwerkstoffs für Kohäsionsverlust. Das Material des Objektes ist leicht zerbrechlich oder empfindlich gegenüber physischer Einflüsse wie Stöße, Druck oder andere mechanischer Belastung. Ein Objekt dessen Werkstoff fragil ist, ist meistens in sich auch instabil, da es durch die Materialschwächung bei weiterer physischer Einwirkung nicht in der Lage ist seine ursprüngliche Form zu behalten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C6GB1C","notation":["C6GB1C"],"prefLabel":{"en":"alteration","de":"Veränderung"},"definition":{"de":"Änderung des Zustandes eines Objektes, unabhängig ob diese vorteilhaft oder nicht, beabsichtigt oder nicht ist/war."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C77G9C","notation":["C77G9C"],"prefLabel":{"de":"gealtert"},"altLabel":{"de":["natürliche Alterung"]},"definition":{"de":"An dem Objekt sind Spuren der Veränderung zu beobachten, die auf verschiedenste Einflüsse im Laufe der Lebensgeschichte (der Alterung) des Objektes zurück zu führen sind. Eine alterungsbedingte Veränderung ist nicht zwangsläufig als Beschädigung, sondern unter Umständen als aussagekräftiger Teil der Objektbiographie zu werten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CC2F9C","notation":["CC2F9C"],"prefLabel":{"de":"historische Veränderung"},"altLabel":{"de":["antike Veränderung"]},"definition":{"de":"Beeinträchtigung eines Objektes, die bereits vor der Bodenlagerung, d.h. in der historischen Geschichte des Objektes, entstanden ist. Eine solche Beeinträchtigung kann infolge der Konzeption, des Herstellungsverfahrens oder der historischen Verwendung auftreten. Sie liefert wichtige Informationen über den kulturellen und historischen Kontext sowie über die technologischen Fähigkeiten der Menschen, die das Objekt hergestellt oder verwendet haben, tragen somit zur wissenschaftlichen Aussagekraft des Objektes bei und bedürfen in der Regel keiner konservatorischen oder restauratorischen Behandlung."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G43DBC","notation":["G43DBC"],"prefLabel":{"de":"beschädigt"},"altLabel":{"de":["Beschädigung","Schaden"]},"definition":{"de":"Das Objekt weist eine ungewollte, negative Veränderung im Vergleich zu seinem ursprünglichen Aussehen auf, die die wissenschaftliche Aussagekraft des Objektes mindert."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A5D63G","notation":["A5D63G"],"prefLabel":{"de":"Veränderung durch frühere Erhaltungsmaßnahmen"},"altLabel":{"de":["Altrestaurierung","Vorbehandlung"]},"definition":{"de":"Veränderung des Objektest, die auf eine (oder mehrere) vorangegangene Konservierungs- und/oder Restaurierungsmaßnahme zurück zu führen und aus heutiger Sicht als kritisch/nicht mehr fachgerecht zu beurteilen ist."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA68C2","notation":["FA68C2"],"prefLabel":{"de":"rezente Materialhinzufügung (frühere Maßnahme)"},"altLabel":{"de":["Materialreste","rezente Anhaftungen"]},"definition":{"de":"Im Zuge früherer Konservierungs- und/oder Restaurierungsmaßnahmen an oder in das Objekt eingebrachte rezente Materialien."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A6DC45","notation":["A6DC45"],"prefLabel":{"de":"Plastilinreste"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AB9B7A","notation":["AB9B7A"],"prefLabel":{"de":"Klebstoffreste"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AD6D9F","notation":["AD6D9F"],"prefLabel":{"de":"Silikonreste"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C134GA","notation":["C134GA"],"prefLabel":{"de":"Wachsreste"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CCB5D9","notation":["CCB5D9"],"prefLabel":{"de":"Rückstände verwendeter Reinigungsmittel"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G99G66","notation":["G99G66"],"prefLabel":{"de":"Reste einer Schutzschicht"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD4BG9","notation":["GD4BG9"],"prefLabel":{"de":"Ergänzung (Zustandsbeschreibung)"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AB2884","notation":["AB2884"],"prefLabel":{"de":"Substanzabtrag (frühere Maßnahme)"},"altLabel":{"de":["Materialverlust (frühere Maßnahme)"]},"definition":{"de":"Veränderungen in Form von Materialabtragung durch starke Reinigung, Polierung oder Abschleifung, die im Zuge einer früheren Restaurierungsmaßnahme durchgeführt wurde."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B36F5A","notation":["B36F5A"],"prefLabel":{"de":"abgerundete Kanten"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C6G641","notation":["C6G641"],"prefLabel":{"de":"abgetragene Oberfläche"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DFAFB5","notation":["DFAFB5"],"prefLabel":{"de":"überformt"},"altLabel":{"de":["Überformung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F3819B","notation":["F3819B"],"prefLabel":{"de":"beschliffene Fläche"},"altLabel":{"de":["Schleifspuren (frühere Maßnahme)"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8D88A","notation":["G8D88A"],"prefLabel":{"de":"ausgedünnt"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF857A","notation":["AF857A"],"prefLabel":{"de":"Oberflächenveränderung (frühere Maßnahmen)"},"definition":{"de":"Durch frühere Konservierungs- und/oder Restaurierungsmaßnahmen verursachte Veränderung, die die Oberfläche des Objektes in Glanz, Mattheit oder Struktur sichtbar betreffen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BB3BBF","notation":["BB3BBF"],"prefLabel":{"de":"überglänzt"},"altLabel":{"de":["überpoliert"]},"definition":{"de":"Glanzbildung, die nicht der ursprünglichen Gestaltung des Objektes entspricht und auf eine übermäßige Reinigung oder Politur im Zuge einer früheren Erhaltungsmaßnahme zurückzuführen ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BB9272","notation":["BB9272"],"prefLabel":{"de":"mattiert (frühere Maßnahme)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9G6BA","notation":["D9G6BA"],"prefLabel":{"de":"zerkratzt (frühere Maßnahme)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8368F","notation":["G8368F"],"prefLabel":{"de":"aufgeraut (frühere Maßnahme)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G95116","notation":["G95116"],"prefLabel":{"de":"vergilbter Überzug"}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB6AGB","notation":["FB6AGB"],"prefLabel":{"en":"stability","de":"Stabilität"},"definition":{"de":"Fahigkeit eines Objektes auch bei physischer Einwirkung seine Form oder Struktur bei zu behalten"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D79DA6","notation":["D79DA6"],"prefLabel":{"en":"stable","de":"stabil"},"definition":{"de":"Zustand des Objekt, bei dem es fähig ist seine Form und Struktur zu behalten und gegenüber äußeren Einwirkung, wie mechanischen Kärften oder chemischen Prozessen stand zu halten. Ein stabiles Objekt ist weniger anfällig für Beschädigungen, bleibt über einen längeren Zeitraum hinweg in gutem Erhaltungszustand und kann demnach ohne weitere Stabilisierungsmaßnahmen gehändelt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FBA99A","notation":["FBA99A"],"prefLabel":{"en":"instable","de":"instabil"},"definition":{"de":"mangelnde Fähigkeit des Objektes in einem stabilem Zustand zu bleiben. Das Objekt droht durch physische Faktoren, wie äußere Kräfte oder unzureichende Unterstützung seine Form oder Struktur zu verändern/verlieren. Es bedarf demnach entsprechende Stabilisierungsmaßnahmen, um in seiner ursprünglichen Form zu bleiben. Die Instabilität seines Objektes liegt häufig in der Fragilität bzw. mangelnden Festigkeit seines Werkstoffes begründet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CAB799","notation":["CAB799"],"prefLabel":{"en":"integrity","de":"Vollständigkeit"},"altLabel":{"en":["completeness"],"de":["Integrität"]},"definition":{"de":"Ausmaß im Hinblick auf das Vorhandensein aller ursprünglichen Bestandteile oder Elemente eines Objektes."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F573A5","notation":["F573A5"],"prefLabel":{"de":"vollständig"},"definition":{"de":"Zustand, bei dem alle ursprünglichen Teile des Objektes vorhanden sind."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GAD71G","notation":["GAD71G"],"prefLabel":{"de":"unvollständig"},"definition":{"de":"Zustand, bei dem ursprüngliche Teile des Objektes fehlen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G9D1C8","notation":["G9D1C8"],"prefLabel":{"de":"Maße"},"definition":{"de":"Die Abmessungen des Objektes"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D6BCC2","notation":["D6BCC2"],"prefLabel":{"de":"Technologische Auswertung"},"definition":{"de":"Identifizierung der Techniken, Verfahren und Konstruktionsprinzipien, die zur Herstellung des Objektes eingesetzt wurden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F2244D","notation":["F2244D"],"prefLabel":{"de":"Verzierungstechnik"},"altLabel":{"de":["Dekor","Veredelungstechnik"]},"definition":{"de":"Methode(n), die zur Ausarbeitung der an dem Objekt festgestellten Verzierungselemente verwendet wurden"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F396G6","notation":["F396G6"],"prefLabel":{"de":"bemalt"},"altLabel":{"de":["Bemalung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei durch gezielten Farbauftrag dekorative Muster, Formen oder Motive auf die Objektoberfläche erzeugt werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A21993","notation":["A21993"],"prefLabel":{"de":"kaltbemalt"},"altLabel":{"de":["Kaltbemalung","kalte Bemalung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der Keramik- oder Glasobjekte mit farbigen Dekormalereien versehen werde, ohne dass ein weiterer Brand erfolgt. Die Farben bleiben auf der Oberfläche und sind daher weniger dauerhaft, da keine Verschmelzung mit einer Glasur bzw. der Glasoberfläche erfolgt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B225DC","notation":["B225DC"],"prefLabel":{"de":"hintermalt"},"altLabel":{"de":["Hintermalung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GB8544","notation":["GB8544"],"prefLabel":{"de":"lackiert"},"altLabel":{"de":["Lackierung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A19F86","notation":["A19F86"],"prefLabel":{"de":"Schlickermalerei"},"altLabel":{"de":["Engobenmalerei","Tonschlickermalerei"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik an Keramikobjekten, bei der mit einem dünnen Schlickerton Muster, Figuren oder ganze Darstellungen auf das in der Regel ungebrannte, halbtrockene Objekt gemalt werden. Anschließend wird der Schlickerton eingebrannt und es entsteht eine versinterte Keramikschicht auf der Objektoberfläche."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2FA1B","notation":["A2FA1B"],"prefLabel":{"de":"nielliert"},"altLabel":{"de":["Einschmelzverfahren","Niellierung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der Vertiefungen auf Metalloberflächen, meist aus Silber oder Gold mit hohem Feingehalt, mit einer schwarzen, metallhaltigen Schwefelmasse (Niello) ausgefüllt werden. Die Masse wird in die eingravierten oder geätzten Muster eingebracht und anschließend durch Erhitzen fixiert. Nach dem Abkühlen wird die Oberfläche poliert, sodass die glänzenden Metallflächen und die dunklen Niello-Einlagen ein kontrastreiches, dekoratives Erscheinungsbild ergeben."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A5C668","notation":["A5C668"],"prefLabel":{"de":"ziseliert"},"altLabel":{"de":["Ziselierung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der mit Profilpunzen und einem speziell geformtem Hammer - dem sog. \"Ziselierhammer\" - feine Muster, Figuren oder ganze Reliefs in eine Metalloberfläche getrieben werden. Das Material wird dabei zur Seite gedrückt und mit gezielten Hammerschlägen plastisch verformt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A6FA7G","notation":["A6FA7G"],"prefLabel":{"de":"inkrustiert"},"definition":{"de":"Die Verzierung/Oberflächegestaltung von mineralischen Werkstoffen (wie Keramik oder Stein) durch das Einlegen verschiedenfarbiger, kontrastreicher Materialien"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7D71D","notation":["A7D71D"],"prefLabel":{"de":"aufgeraut"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D248A4","notation":["D248A4"],"prefLabel":{"de":"versilbert"},"altLabel":{"de":["Versilberung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der eine dünne Schicht aus Silber auf eine Oberfläche aufgetragen wird, um diese mit einem dekorativen und schützenden Überzug zu versehen. Der Auftrag des Silbers kann durch verschiedene mechanische, thermische oder (elekro-)chemische Methoden erfolgen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B47572","notation":["B47572"],"prefLabel":{"de":"Blattversilberung"},"altLabel":{"de":["Folienversilberung"]},"definition":{"de":"mechanische Verzierungstechnik, bei der dünne Blattsilberfolien auf die zu verzierende Oberfläche aufgebracht werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AB9FB9","notation":["AB9FB9"],"prefLabel":{"de":"Polimentversilberung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C24FFA","notation":["C24FFA"],"prefLabel":{"de":"Ölversilberung"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ACG517","notation":["ACG517"],"prefLabel":{"de":"Diffusionsversilberung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBF51F","notation":["BBF51F"],"prefLabel":{"de":"Feuerversilberung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FDB79A","notation":["FDB79A"],"prefLabel":{"de":"Weißsieden"},"altLabel":{"de":["Abreichungsversilberung"]}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF49C1","notation":["AF49C1"],"prefLabel":{"de":"patiniert"},"altLabel":{"de":["Paninierung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der die Oberfläche von Kupfer bzw. Kupferlegierungen durch chemische, thermische oder natürliche Prozesse gezielt verändert wird, um eine farbige oder gealterte Optik zu erzielen. Dies geschieht häufig durch den Einsatz von Säuren, Oxidationsmitteln oder durch gezielte Alterung unter Umwelteinflüssen. Die so entstehende Patina dient nicht nur dekorativen Zwecken, sondern kann auch als Schutzschicht gegen Korrosion wirken."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2B9C8","notation":["B2B9C8"],"prefLabel":{"de":"brüniert"},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der die Oberfläche von Stahlobjekten gezielt mit thermischen oder chemischen Verfahren behandelt wird, um eine dünne bräunlich, bläulich oder schwarze Färbung (Oxidschicht) zu erzielen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B5A14G","notation":["B5A14G"],"prefLabel":{"de":"eingeritzt"},"altLabel":{"de":["Ritzung (Verzierungstechnik)"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9835A","notation":["B9835A"],"prefLabel":{"de":"geätzt"},"altLabel":{"de":["Ätzung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der Muster oder bildliche Motive durch chemisches oder elektrochemisches Abtragen von Material in die Oberfläche eines Werkstücks eingebracht werden. Dazu wird die zu erhaltende Fläche mit einem säure- oder laugenresistenten und reversiblen Schutzlack abgedeckt, bevor die freigelegten Bereiche mithilfe von Ätzmitteln (z.B. Salpetersäure, Salzsäure, Königswasser oder Eisenchlorid) gezielt bearbeitet werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BF3639","notation":["BF3639"],"prefLabel":{"de":"filigranverziert"},"altLabel":{"de":["Filigran","Filigranverzierung"]},"definition":{"de":"zarte Verzierungstechnik, bei der feine Drähte aus Metall, meist Gold oder Silber, zu filigranen Mustern oder ornamentalen Formen verarbeitet werden. Flachgewalzte Kordel- Gewinde und/oder Runddrähte werden zu komplexen Gebilden wie Ranken, Blumen oder geometrischen Motive, häufig mit symmetrischen und sich mehrfach wiederholenden Elementen, gebogen und entweder zu einem eigenständigen Netzwerk miteinander verlötet oder direkt auf ein zu verzierendes Werkstück aufgelötet. Die Technik zeichnet sich durch eine ausgesprochen präzise, elegante Ausführung und Detailreichtum aus."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BF6D19","notation":["BF6D19"],"prefLabel":{"de":"gestempelt"},"altLabel":{"de":["Stempelung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA8198","notation":["BA8198"],"prefLabel":{"de":"Intarsieneinlage"},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der Metalleinlagen in Holz oder Metall dekorativ eingebracht werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGC695","notation":["BGC695"],"prefLabel":{"de":"tauschiert"},"altLabel":{"de":["Tauschierung"]},"definition":{"de":"Metall-Intarsia, bei der weiche Metalle unterschiedlicher Farben bzw. Legierungen in vorgearbeitete Vertiefungen einer härteren Metalloberfläche eingelegt werden. Die dünnen Drähte, Bleche oder anderen Formen werden mechanisch durch Hämmern, Pressen oder Anreiben fixiert. Auf diese Weise entstehen, durch den Farbunterschied zwischen Einlage- und Grundmetall, dekorative Muster."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A41BGB","notation":["A41BGB"],"prefLabel":{"de":"eingedrückt"},"altLabel":{"de":["Eindrückung"]},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C27GA2","notation":["C27GA2"],"prefLabel":{"de":"Schnurabdruckdekor"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F56B83","notation":["F56B83"],"prefLabel":{"de":"Linienbanddekor"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C61955","notation":["C61955"],"prefLabel":{"de":"Kerbschnittdekor"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C8G54A","notation":["C8G54A"],"prefLabel":{"de":"verzinnt"},"altLabel":{"de":["Verzinnung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der eine dünne Schicht Zinn auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Bei historischen Objekten wurde dies z.B. zur Imitation von Silber oder zur Auskleidung von Kupfergefäßen angewandt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C9C527","notation":["C9C527"],"prefLabel":{"de":"granuliert"},"altLabel":{"de":["Granulation"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der feine Metallkügelchen (Granalien), meist aus Gold oder Silber, auf der Oberfläche eines Werkstückes in regelmäßigen Mustern und ornamentalen Motiven aufgebracht werden. Diese Kügelchen werden entweder durch Löten bzw. Schweißen auf der Metalloberfläche fixiert und erzeugen eine strukturierte, reliefartige Oberfläche. Granulation wird häufig in der Schmuckherstellung sowie in der antiken Kunst verwendet, um besonders filigrane und kunstvolle Effekte zu erzielen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB58C2","notation":["CB58C2"],"prefLabel":{"de":"damasziert"},"altLabel":{"de":["Damaszierung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CC63FA","notation":["CC63FA"],"prefLabel":{"de":"plattiert"},"altLabel":{"de":["Plattierung"]},"definition":{"de":"Verzierungsmethode, bei der dünne Metallfolien bzw. -bleche auf das zu verzierende Objekt gelegt und mittels Kleben, Umbördeln, Nieten oder Verstiften befestigt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F2AG55","notation":["F2AG55"],"prefLabel":{"de":"glasiert"},"altLabel":{"de":["Glasur"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik an Keramikobjekten, bei der eine dünne Lage aus Glas auf die Keramikoberfläche aufgeschmolzen wird. Diese Glasur soll die Keramik in der Regel gegen Wasseraufnahme abdichten, eine härtere, beständigere Oberfläche und/oder schlicht ein dekorativeres Erscheinungsbild erzeugen. Je nach gewünschter Optik können Glasuren aus verschiedenen gemahlenen Gesteinen oder Gläsern (Fritten), Metalloxyden und -salzen sowie weiteren Hilfsstoffen erzeugt werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG1531","notation":["CG1531"],"prefLabel":{"de":"Unterglasurdekor"},"definition":{"de":"Glasurtechnik, bei der gezielte Muster, Formen oder Motive direkt auf das unglasierten Keramikobjekt oder in/auf eine Grundglasur aufgetragen werden. Anschließend wird eine flächige Glasur darüber aufgebracht, wodurch der Dekor durch die Glasurschicht geschützt ist. Im Ergebnis wirkt der Dekor optisch vertieft innerhalb der Glasur."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D691FG","notation":["D691FG"],"prefLabel":{"de":"Aufglasurdekor"},"definition":{"de":"Glasurtechnik, bei Muster, Formen oder Motive als Dekor auf die bereits glasierte und gebrannte Oberfläche der Keramik aufgetragen werden. Im Anschluss wird das Objekt erneut bei niedriger Temperatur gebrannt, sodass die aufgebrachten Farben mit der Glasurschicht verschmelzen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B14C4A","notation":["B14C4A"],"prefLabel":{"de":"emailliert"},"altLabel":{"de":["Email","Emaillierung"]},"definition":{"de":"Verzierungsmethode, bei der Glas bzw. eine glasartige Matrix auf eine Metalloberfläche oder in vorbereitete Zellen auf- bzw. eingeschmolzen wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG8188","notation":["CG8188"],"prefLabel":{"de":"Zellenemail"},"definition":{"de":"Emailtechnik, bei der auf eine Grundplatte mit einem flachgewalzten, hochkant stehenden Draht Muster und Formen gebildet und mit Tragantlösung aufgeklebt oder mit Emaillot festgelötet werden. Die dadurch gebildeten Zellen werden anschließend als einzelne Farbflächen mit Email gefüllt. Im Unterschied zum Stegemail wird die über die Emailfläche herausstehende Drahtkante (Stege) bis auf die Ebene des Emails heruntergearbeitet, sodass eine ebene, geschlossene Fläche entsteht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D27B9A","notation":["D27B9A"],"prefLabel":{"de":"Emailmalerei"},"definition":{"de":"Emailtechnik, bei der auf einer mit opak-weißem Email überzogenen Grundfläche mit Metalloxidfarben ein Motiv aufgemalt wird. Durch den Brand im Ofen verbinden sich die Metalloxide mit der Glasmasse des Grundemails. Häufig wird abschließend noch eine dünne Schicht eines durchsichtigen Emails als Glasurüberzug aufgebracht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA226G","notation":["DA226G"],"prefLabel":{"de":"Grubenemail"},"definition":{"de":"Emailtechnik, bei der in eine Grundplatte Vertiefungen (Gruben) eingebracht und anschließend mit Email gefüllt werden. Die Vertiefungen können dabei durch Gravieren, Meißeln, Ätzen, Feile oder andere materialabtragende Techniken erzeugt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB5C1F","notation":["FB5C1F"],"prefLabel":{"de":"Fensteremail"},"definition":{"de":"Emailtechnik, bei der Emailschichten in Aussparungen durchbrochener Grundplatten oder in die Zwischenräume aus Stegen montierter Ornamente eingefüllt werden. Als Hinterlegung dienen Glimmer- oder dünne Metallfolien während des Schmelzvorganges, die im Anschluss von der Rückseite entfernt oder abgeschliffen werden. Die auf diese Weise entstehenden Werkstücke erinnern an farbige Fenster, die bei hindurchfallendem Licht eine prächtige leuchtende Optik zeigen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G1A3FB","notation":["G1A3FB"],"prefLabel":{"de":"Stegemail"},"altLabel":{"de":["Filigranemail"]},"definition":{"de":"Emailtechnik ähnlich dem Zellenemail. Auf eine Grundplatte werden flachgewalzte Drahtstücke hochkant stehend zu einem Muster gelegt und mit Tragantlösung aufgeklebt bzw. bei komplexeren Formen aufgelötet. Die durch diese Stege entstehenden Zellen werden mit Email gefüllt. Im Gegensatz zum Zellenemail bleiben die überstehenden Stege beim Stegemail erhalten und werden nicht auf die Ebene des Emails abgeschliffen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G53328","notation":["G53328"],"prefLabel":{"de":"Körperemail"},"definition":{"de":"Emailtechnik, bei der ein dreidimensionaler Metallkörper vollständig mit Email überzogen wird."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1636C","notation":["D1636C"],"prefLabel":{"de":"tordiert"},"altLabel":{"de":["Tordierung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1F5D3","notation":["D1F5D3"],"prefLabel":{"de":"gefasst"},"altLabel":{"de":["Farbfassung","Fassung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der die Objektoberfläche mit einer farbigen Schicht aus Farbpigmenten und/oder Blattgold/Blattsilber überzogen ist. Unter der farbigen Schicht wurde die Oberfläche meist mit einer Grundiermasse aus Kreide oder Gips und Leim geglättet bzw. plastische Details darauf modelliert. Der Begriff wird häufig im Kontext von Holzskulpturen mit bunter Bemalung verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D4B599","notation":["D4B599"],"prefLabel":{"de":"gebläut"},"altLabel":{"de":["Bläuung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA2GD2","notation":["DA2GD2"],"prefLabel":{"de":"aufgefädelt"},"altLabel":{"de":["Auffädelung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DCF2A5","notation":["DCF2A5"],"prefLabel":{"de":"gepicht"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF7759","notation":["DF7759"],"prefLabel":{"de":"graviert"},"altLabel":{"de":["Gravierung","Gravur"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der Muster, Schriften oder Motive durch das Herausschneiden von Material aus der Oberfläche eines Werkstücks angefertigt werden. Diese Vertiefungen werden mithilfe von Sticheln erzeugt, wobei die Stichelspitze dabei einem spanabhebenden Keil entspricht. Dieser wird in einem schrägen Winkel auf das Metall aufgesetzt und mit Handkraft in das Metall eingedrückt sowie gleichzeitig vorwäts geschoben. Zur Erzeugung unterschiedlicher Furchen kommen Stichel unterschiedlicher Form und Breite zum Einsatz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC2F6A","notation":["GC2F6A"],"prefLabel":{"de":"vergoldet"},"altLabel":{"de":["Vergoldung"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik, bei der eine dünne Schicht aus Gold auf eine Oberfläche aufgetragen wird, um diese mit einem dekorativen und schützenden Überzug zu versehen. Der Auftrag des Goldes kann durch verschiedene mechanische, thermische oder (elekro-)chemische Methoden erfolgen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GG6A8B","notation":["GG6A8B"],"prefLabel":{"de":"Blattvergoldung"},"altLabel":{"de":["Folienvergoldung"]},"definition":{"de":"mechanische Verzierungstechnik, bei der dünne Blattgoldfolien auf die zu verzierende Oberfläche aufgebracht werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF986A","notation":["DF986A"],"prefLabel":{"de":"Ölvergoldung"},"definition":{"de":"Blattvergoldungstechnik, bei der Blattgold auf eine mit einem speziellen harzhaltigen Klebstoff (Ölmixtion) vorbereitete Oberfläche aufgetragen wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GBACB4","notation":["GBACB4"],"prefLabel":{"de":"Polimentvergoldung"},"definition":{"de":"Blattvergoldungstechnik, bei der das Blattgold auf eine mit Poliment, einem mit organischem Leim gebundenen Kreidegrund, vorbereitete Oberfläche aufgetragen wird. Nach dem Trocknen wird das Gold mit einem Achat- oder Polierstein auf Hochglanz poliert, wodurch eine besonders glänzende und edle Oberfläche entsteht. Die Polimentvergoldung ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, wesshalb diese Technik ausschließlich in Innenbereichen zum Einsatz kommt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F3684F","notation":["F3684F"],"prefLabel":{"de":"Abreichungsvergoldung"},"altLabel":{"de":["Gelbsieden"]},"definition":{"de":"historische Vergoldungstechnik, bei der eine Gold-Legierung chemisch behandelt wird, um die Oberfläche anzureichern. Durch eine Säurebehandlung, meist mit Salpetersäure oder einer Mischung aus Salz- und Schwefelsäure, wird das weniger edle Silber und/oder Kupfer aus den oberflächennahen Schichten der Legierung gelöst. Dadurch entsteht eine feine Schicht aus reinem Gold auf der Oberfläche, die eine intensive goldene Farbgebung aufweist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G16D2G","notation":["G16D2G"],"prefLabel":{"de":"Anreibevergoldung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC8DCD","notation":["GC8DCD"],"prefLabel":{"de":"Feuervergoldung"},"definition":{"de":"historische Vergoldungstechnik, bei der eine Mischung aus Gold und Quecksilber (Amalgam) auf eine metallische Oberfläche aufgetragen wird. Durch Erhitzen verdampft das Quecksilber, sodass eine gleichmäßige Goldschicht zurückbleibt, die mit der Oberfläche fest verbunden ist. Diese Technik wurde vor allem in der Antike und bis ins 19. Jahrhundert verwendet, um dauerhafte und widerstandsfähige Vergoldungen zu erzeugen, birgt jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken durch die giftigen Quecksilberdämpfe. Heute wird das Verfahren aufgrund seiner Gefährlichkeit kaum mehr angewandt, spielt aber in der Restaurierung historischer Objekte eine Rolle."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GFCC9F","notation":["GFCC9F"],"prefLabel":{"de":"Diffusionsvergoldung"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F4BD7F","notation":["F4BD7F"],"prefLabel":{"de":"graphiert"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F7F934","notation":["F7F934"],"prefLabel":{"de":"profiliert"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FBF2A3","notation":["FBF2A3"],"prefLabel":{"de":"poliert"},"altLabel":{"de":["Politur"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC926G","notation":["FC926G"],"prefLabel":{"de":"gesandet"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FD6617","notation":["FD6617"],"prefLabel":{"de":"punziert"},"altLabel":{"de":["Punzierung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FFFCB7","notation":["FFFCB7"],"prefLabel":{"de":"durchbrochen (Verzierungstechnik)"},"altLabel":{"de":["Durchbruch (Verzierungstechnik)"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2FA26","notation":["G2FA26"],"prefLabel":{"de":"überzogen"},"altLabel":{"de":["Überzug"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2FC47","notation":["G2FC47"],"prefLabel":{"de":"appliziert"},"altLabel":{"de":["Applikation"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G5D8C5","notation":["G5D8C5"],"prefLabel":{"de":"broschiert"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G6841G","notation":["G6841G"],"prefLabel":{"de":"geschliffen (Verzierungstechnik)"},"altLabel":{"de":["beschliffen","eingeschliffen"]},"definition":{"de":"spanabhebende Verzierungstechnik, bei der die Oberfläche eines Werkstückes gezielt mit Hilfe von Schleifwerkzeugen (Schleifmittelträger, auf dem eine Vielzahl von harten Schleifkörnern in gebundener oder loser Form aufgebracht sind) bearbeitet wird. Die scharfen, geometrisch unbestimmten Kanten und Schneiden der Schleifkörner tragen feine Späne von der Oberfläche des Materials ab und hinterlassen, je nach verwendetem Schleifwerkzeug, eine spezifische Oberflächenbeschaffenheit. Mit Hilfe rotierender Schleifkörper können dabei auch gezielte Formen und Muster in die Oberfläche eingeschliffen werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G73958","notation":["G73958"],"prefLabel":{"de":"gefärbt"},"altLabel":{"de":["Färbung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G7F25F","notation":["G7F25F"],"prefLabel":{"de":"bestickt"},"altLabel":{"de":["Sticken","Stickerei"]},"definition":{"de":"textile Verzierungstechnik, bei der Fäden mit Hilfe einer Nadel in ein Trägermaterial (Stoff, Leder, etc.) eingearbeitet werden, um dekorative Muster oder Schriftzüge zu erzeugen. Die Einarbeitung der Fäden erfolgt dabei mit unterschiedlichen Sticharten, um einfach Linie bis flächige Füllungen von Formen zu erzielen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD11CD","notation":["GD11CD"],"prefLabel":{"de":"geschnitzt (Verzierungstechnik)"},"altLabel":{"de":["Schnitzung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G56866","notation":["G56866"],"prefLabel":{"de":"engobiert"},"altLabel":{"de":["Engobe"]},"definition":{"de":"Verzierungstechnik an Keramikobjekten, bei der der Keramikscherben mit einer Engobe - d.h. einer dünnen Beschichtung einer andersfarbigen oder qualitätvolleren Keramik überzogen wurde. Dies kann z.B. zum Zwecke haben einen \"minderwertigeren\" Ton zu überdecken oder eine homogene Grundlage für eine anschließende Bemalung zu schaffen. Hierzu wird entweder das gesamte Gefäß in einen dünnen Tonschlicker getaucht oder dieser gezielt auf das Objekt aufgetragen. Durch einen anschließenden Brand versintert die Tonschlickerschicht und es entsteht eine dichte Engobe auf der Scherbenoberfläche."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3648A","notation":["C3648A"],"prefLabel":{"de":"[Technologische Spuren]"},"altLabel":{"de":["Hinweise auf Techniken","Spurformen","technologische Beobachtungen"]},"definition":{"de":"struktureller Oberbegriff, für an bzw. auf einem Objekt festgestellte Merkmale, die Rückschlüsse auf die Herstellung und/oder den Gebrauch des Objektes ermöglichen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FG3A77","notation":["FG3A77"],"prefLabel":{"de":"texturierte Oberfläche"},"definition":{"de":"Auf dem Objekt sind mehr oder weniger regelmäßige, strukturierte Muster zu erkennen, die auf die verwendete Technik zur Herstellung des Objektes zurück zu führen sind."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A4A5F1","notation":["A4A5F1"],"prefLabel":{"de":"Parallele Linien (technologische Spur)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF712C","notation":["AF712C"],"prefLabel":{"de":"Rillenmuster"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG9BG5","notation":["AG9BG5"],"prefLabel":{"de":"Feilspuren"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CGCD82","notation":["CGCD82"],"prefLabel":{"de":"Hammerschlagstruktur"},"altLabel":{"de":["Hammerschlag"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9131A","notation":["D9131A"],"prefLabel":{"de":"Schleifspuren"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G7ADCC","notation":["G7ADCC"],"prefLabel":{"de":"Kreuzschraffur (technologische Spur)"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FF775D","notation":["FF775D"],"prefLabel":{"de":"Durchbruch (technologische Spur)"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA6D96","notation":["AA6D96"],"prefLabel":{"de":"Aussparung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AAD864","notation":["AAD864"],"prefLabel":{"de":"Schnittkante"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C911B8","notation":["C911B8"],"prefLabel":{"de":"Lochung"},"altLabel":{"de":["Durchlochung","Loch"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D682B2","notation":["D682B2"],"prefLabel":{"de":"Nietloch"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DCFD22","notation":["DCFD22"],"prefLabel":{"de":"Bohrloch"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FF9G5D","notation":["FF9G5D"],"prefLabel":{"de":"Nähloch"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2F2B9","notation":["G2F2B9"],"prefLabel":{"de":"Erhebung"},"altLabel":{"de":["Überstand"]},"definition":{"de":"Auf dem Objekt ist an einer (oder mehreren) Stelle(n) Materialüberschuss zu erkennen, der auf die verwendete Technik zur Herstellung des Objektes zurück zu führen ist."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B5A1F8","notation":["B5A1F8"],"prefLabel":{"de":"Grat"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D45G89","notation":["D45G89"],"prefLabel":{"de":"Materialüberstand"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G69771","notation":["G69771"],"prefLabel":{"de":"Gussnaht"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G77A45","notation":["G77A45"],"prefLabel":{"de":"Aufwurf"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD1GA3","notation":["CD1GA3"],"prefLabel":{"de":"Materialanhaftung (technologische Spur)"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B637A1","notation":["B637A1"],"prefLabel":{"de":"metallischer Rückstand"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A3CFA1","notation":["A3CFA1"],"prefLabel":{"de":"organischer Rückstand"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C7944F","notation":["C7944F"],"prefLabel":{"de":"Harz"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G89562","notation":["G89562"],"prefLabel":{"de":"Brennrückstände (technologische Spur)"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CFDD8G","notation":["CFDD8G"],"prefLabel":{"de":"Ruß"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FFB317","notation":["FFB317"],"prefLabel":{"de":"Sinter"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C78A4B","notation":["C78A4B"],"prefLabel":{"de":"Vertiefung"},"definition":{"de":"Auf dem Objekt ist eine (oder mehrere) nicht durch das gesamte Material durchgehende Einsenkung zu erkennen, die auf die verwendete Technik zur Herstellung des Objektes zurück zu führen ist."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA8FG7","notation":["BA8FG7"],"prefLabel":{"de":"Rinne"},"definition":{"de":"breitere, oft u-formige Vertiefung auf der Objektoberfläche."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD952B","notation":["CD952B"],"prefLabel":{"de":"Eindellung"},"altLabel":{"de":["Delle"]},"definition":{"de":"flächige mehr oder weniger gleichmäßige Einsekung des Materials ohne Bruch."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D8F8A8","notation":["D8F8A8"],"prefLabel":{"de":"Grübchen"},"definition":{"de":"sehr kleine, rund bis ovale punktuelle Vertiefungen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F22388","notation":["F22388"],"prefLabel":{"de":"Rille"},"altLabel":{"de":["Riefe"]},"definition":{"de":"langgestreckte, schmale Vertiefung(en) auf der Oberfläche des Objektes."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F37PBQ","notation":["F37PBQ"],"prefLabel":{"de":"Punktierung"},"definition":{"de":"punktartige Eindrücke in die Oberfläche des Materials, oft regelmäßig angeordnet (Dekoelement)."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGB641","notation":["FGB641"],"prefLabel":{"de":"Ritzung"},"altLabel":{"de":["Ritze"]},"definition":{"de":"mit scharfem Werkzeug intentional in die Objektoberfläche eingebrachte Vertiefung, häufig als grafische Dekorelemente (z.B. Muster, Dekorlinien, Inschriften)."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G87689","notation":["G87689"],"prefLabel":{"de":"Kerbung"},"altLabel":{"de":["Kerbe"]},"definition":{"de":"kurze, meist v-förmige Vertiefung(en) auf der Oberfläche des Objektes."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BF7FDB","notation":["BF7FDB"],"prefLabel":{"de":"Glättung (technologische Spur)"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C89AC8","notation":["C89AC8"],"prefLabel":{"de":"Politurzone"},"altLabel":{"de":["polierte Fläche"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G51749","notation":["G51749"],"prefLabel":{"de":"Glanzstelle"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C941GD","notation":["C941GD"],"prefLabel":{"de":"Reibglanz"}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8F594","notation":["F8F594"],"prefLabel":{"de":"Herstellungstechnik"},"altLabel":{"de":["Produktionstechnik"]},"definition":{"de":"basierend auf den festgestellten Spuren angenommene Art und Weise wie das Objekt hergestellt worden ist"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A15F83","notation":["A15F83"],"prefLabel":{"de":"Fügetechnik"},"altLabel":{"de":["Verbindungstechnik"]},"definition":{"de":"Oberbegriff für Techniken, die zwei oder mehr Teile mit einander verbindet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2B2CD","notation":["A2B2CD"],"prefLabel":{"de":"gedübelt"},"altLabel":{"de":["Dübelung","verdübelt"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A6CD9G","notation":["A6CD9G"],"prefLabel":{"de":"gefalzt"},"altLabel":{"de":["Falzung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ABAD42","notation":["ABAD42"],"prefLabel":{"de":"gezapft"},"altLabel":{"de":["Zapfung","verzapft"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AC92GG","notation":["AC92GG"],"prefLabel":{"de":"Millefiori"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AFFB47","notation":["AFFB47"],"prefLabel":{"de":"gebördelt"},"altLabel":{"de":["Bördeln","Bördelung","Umlegen","umgelegt"]},"definition":{"de":"umformendes Fertigungsverfahren, bei dem der Rand eines Blechs durch plastische Verformung um eine Schlagunterlage gebogen wird. Es dient zur Verstärkung von Kanten, zur Verbindung von Bauteilen oder zur Herstellung einer glatten und sicheren Abschlusskante."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B24ADG","notation":["B24ADG"],"prefLabel":{"de":"gehäkelt"},"altLabel":{"de":["Häkeln","Häkelung"]},"definition":{"de":"Fertigungstechnik, bei der ein fortlaufender Faden durch Bilden von Schlingen und Maschen zu einem flexiblen Gewebe verarbeitet wird. Dabei können eine Reihe unterschiedlicher Maschenformen (Luftmaschen, Kettenmaschen, feste Maschen, etc.) variiert und kombiniert werden, wodurch sich eine dichte, oft strukturierte Oberfläche mit vielfältigen Mustermöglichkeiten ergibt. Die Technik kann dabei nur mit den Fingern oder mit Hilfe einer speziellen Nadel mit kleinem Häkchen ausgeführt werden. Häkeln ist eng verwandt mit Stricken. Im Unterschied zum Stricken wird beim Häkeln jedoch nur eine einzelne Häkelnadel (oder Finger) genutzt, wodurch stets nur eine Masche aktiv bearbeitet wird und ein dichteres und stabileres Gewebe entsteht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2CC48","notation":["B2CC48"],"prefLabel":{"de":"gefilzt"},"altLabel":{"de":["Filzung"]},"definition":{"de":"Technik bei der Fasern, meist aus Wolle oder anderen tierischen Haaren, durch mechanische Bearbeitung und Feuchtigkeit miteinander verbunden werden, ohne dass ein zusätzliches Bindemittel erforderlich ist. Durch Walken, Pressen oder Nadelfilzen verhaken sich die Fasern dauerhaft und bilden eine dichte, textile Struktur."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B5D998","notation":["B5D998"],"prefLabel":{"de":"verschraubt"},"altLabel":{"de":["Schrauben","Verschrauben","geschraubt"]},"definition":{"de":"Verbindungstechnik, bei der zwei oder mehr Teile durch das Eindrehen einer Schraube miteinander verbunden werden. Dabei wird die Schraube in ein entsprechendes Gewinde des Werkstücks oder einer Mutter eingeführt, wodurch eine feste und sichere Verbindung entsteht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B61CC6","notation":["B61CC6"],"prefLabel":{"de":"geklammert"},"altLabel":{"de":["Klammerung","verklammert"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G6GG4C","notation":["G6GG4C"],"prefLabel":{"de":"gelötet"},"altLabel":{"de":["Lötung"]},"definition":{"de":"Fügetechnik, bei der metallische Werkstücke durch geschmolzene metallische Bindemittel (Lote) stoffschlüssig verbunden werden. Dabei wird die zu lötende Stelle erhitzt, bis das Lot schmilzt und die Fuge der Verbindungsstelle ausfüllt. Die zu verbindenden Metalle bleiben während der Lötung im festen Zustand und werden durch die Diffusion des geschmolzenen Lotes verbunden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B7A13A","notation":["B7A13A"],"prefLabel":{"de":"weichgelötet"},"altLabel":{"de":["Weichlötung"]},"definition":{"de":"Lötung mit niedrigschmelzenden Loten (Weichloten), bei einer Arbeitstemperatur unterhalb 450°C."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G3GB79","notation":["G3GB79"],"prefLabel":{"de":"hartgelötet"},"altLabel":{"de":["Hartlötung"]},"definition":{"de":"Lötung mit hochschmelzenden Loten (Hartloten), bei einer Arbeitstemperatur über 650°C."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BABA94","notation":["BABA94"],"prefLabel":{"de":"geschweißt"},"altLabel":{"de":["Schweißung","Verschweißung","verschweißt"]},"definition":{"de":"stoffschlüssige Fügetechnik, bei der Materialien mit annähernd gleichem Schmelzintervall durch Wärme und/oder Druck in einen flüssigen oder plastischen Zustand versetzt werden, um sie miteinander zu vereinigen. Dabei kann mit oder ohne Zusatzwerkstoffen oder Flussmitteln gearbeitet werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BD18A1","notation":["BD18A1"],"prefLabel":{"de":"genagelt"},"altLabel":{"de":["Nagelung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C26D24","notation":["C26D24"],"prefLabel":{"de":"genäht"},"altLabel":{"de":["Nähen","vernäht"]},"definition":{"de":"Fügetechnik, bei der zwei oder mehr Materialien mit Hilfe eines fortlaufenden Fadens und eines spitzen Werkzeugs (z.B. Nadel) durch mehrmaliges Durchstechen miteinander verbunden werden. Die Technik erzeugt eine Naht, die nicht nur funktionale sondern auch dekorative Zwecke erfüllen kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA7G45","notation":["DA7G45"],"prefLabel":{"de":"angegossen"},"altLabel":{"de":["Anguss"]},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C388AA","notation":["C388AA"],"prefLabel":{"de":"Überfangguss"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5FAFF","notation":["C5FAFF"],"prefLabel":{"de":"verstiftet"},"altLabel":{"de":["Verstiftung"]},"definition":{"de":"Fügetechnik, bei der zwei Werkteile durch das Einführen und Fixieren eines Scharnierstiftes in ein Scharnier (oder eine ähnliche Bewegung) mit einander verbunden werden. Um den Scharnierstift zu fixieren, werden seine Enden wie bei einem Niet breitgeschmiedet. Dabei kann eines der Enden bereits vor dem Einführen des Stiftes verbreitert worden sein, im Goldschmiedehandwerk z.B. etwa durch Anschmelzen eines Kügelchens o.Ä. Im Gegensatz zur Vernietung handelt es sich bei verstifteten Verbindungen in der Regel um bewegliche Verbindungen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1CA6B","notation":["D1CA6B"],"prefLabel":{"de":"geknotet"},"altLabel":{"de":["Knotung","Verknoten","verknotet"]},"definition":{"de":"Fertigungstechnik, bei der zwei oder mehrere Fäden durch straffes Anziehen von Schleifen, Verschlingungen oder Maschen miteinander verbunden werden. Knotungen können zur einfachen Verbindung loser Enden oder zur Bildung flächiger Gewebe verwendet werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C79172","notation":["C79172"],"prefLabel":{"de":"geknüpft"},"altLabel":{"de":["Knüpfen"]},"definition":{"de":"spezielle Knotentechnik zur Stoffbildung, bei der Fäden in einer systematischen sich wiederholenden Anordnung so miteinander oder in bestehende Grundgewebe verknotet werden, dass Muster und/oder flächige textile Strukturen entstehen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CAF8AF","notation":["CAF8AF"],"prefLabel":{"en":"weave","de":"gewebt"},"altLabel":{"de":["Weben","Webung","verwebt"]},"definition":{"de":"textile Fertigungstechnik, bei der zwei Fadensysteme, Kette und Schuss, rechtwinklig ineinander verflochten werden, um ein stabiles Gewebe zu erzeugen. Dabei werden die Kettfäden in einem Webrahmen oder einer Webmaschine gespannt, während der Schussfaden durch sie hindurchgeführt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CF39DD","notation":["CF39DD"],"prefLabel":{"en":"tabby weave","de":"Leinwandbindung"},"altLabel":{"de":["Taftbindung","Tuchbindung"]},"definition":{"de":"einfache Grundbindung in der Webtechnik, bei der jeder Schussfaden abwechselnd über und unter den Kettfäden verläuft. Diese dichte Verkreuzung sorgt für eine gleichmäßige, strapazierfähige Gewebestruktur mit hoher Reißfestigkeit. Aufgrund ihrer Robustheit und Vielseitigkeit wird die Leinwandbindung für eine Vielzahl von Textilien verwendet, darunter Baumwollstoffe, Leinen, Seide und technische Gewebe."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD149D","notation":["DD149D"],"prefLabel":{"en":"twill weave","de":"Köperbindung"},"definition":{"de":"textile Grundbindung, die durch eine diagonale Struktur im Gewebe gekennzeichnet ist. Sie entsteht, indem der Schussfaden in einem regelmäßigen Versatz über mindestens zwei Kettfäden hinweggeführt und dann unter mindestens einen Kettfaden hindurchgeführt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB7AB6","notation":["FB7AB6"],"prefLabel":{"en":"compound weave","de":"Kompositbindung"},"altLabel":{"de":["abgeleitete Bindung","zusammengesetzte Bindung"]},"definition":{"de":"Gewebebindung, die sich auch verschiedenen Grundbindungsprinzipien und deren Ableitungen oder aus einem Grundgewebe und zusätzlichen Fadensystemen zusammensetzen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FF5836","notation":["FF5836"],"prefLabel":{"en":"satin weave","de":"Atlasbindung"},"altLabel":{"de":["Satinbindung"]},"definition":{"de":"textile Grundbindung, bei der die Verkreuzung von Kett- und Schussfäden eine glatte und glänzende Oberfläche erzeugt. Diese entsteht, indem der Schussfaden über mindestens vier Kettfäden hinweg verläuft um dann mit dem fünften Kettfaden zu binden. Die Bindungspunkte liegen dabei weit auseinander ohne sich zu berühren, wordurch sich eine äußerst dichte, weich fließende Struktur ergibt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G49676","notation":["G49676"],"prefLabel":{"de":"Ripsbindung"},"altLabel":{"de":["Cannelébindung","Reps","Rips"]},"definition":{"de":"Abwandlung der Leinwandbindung, bei der durch eine gezielte Variation der Kett- oder Schussfäden eine gerippte Struktur entsteht, bei der nur eines der Fadensysteme sichtbar erscheint. Diese Rippen verlaufen entweder in Längsrichtung (Kettenrips) oder in Querrichtung (Schussrips) und verleihen dem Gewebe eine höhere Festigkeit sowie eine markante Oberflächenstruktur"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D6DFDB","notation":["D6DFDB"],"prefLabel":{"de":"geflochten"},"altLabel":{"de":["Flechten","Flechtung","verflochten"]},"definition":{"de":"Verbindungstechnik, bei der drei oder mehrere Fäden, Drähte oder Bänder durch systematisches Überkreuzen zu einem textilen Gewebe verbunden werden. Je nach Art der Verflechtungen lassen sich Systeme in zwei oder mehrere Richtungen sowie zwei- oder auch dreidimensionales Flechten unterscheiden. Häufiges Produkt der Flechttechnik sind Zöpfe, Kordeln bis hin zu flächigen Textilgebilden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9165B","notation":["D9165B"],"prefLabel":{"en":"twist","de":"verzwirnt"},"definition":{"de":"kontrollierterer und gezielterer Fertigungsprozess, zur Herstellung von Garnen/Zwirn. Dabei werden zwei oder mehr gesponnene Einzelfäden mit entgegengesetzter Drehrichtung fest miteinander verdreht (Z- oder S-Drehung), um eine stabile, gleichmäßige und glattere Struktur mit höherer Festigkeit und Elastizität zu erzeugen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D96833","notation":["D96833"],"prefLabel":{"de":"gestrickt"},"altLabel":{"de":["Stricken"]},"definition":{"de":"Fertigungstechnik, bei der ein fortlaufender Faden mit Hilfe von Stricknadeln oder einer Maschine mit sich selbst zu einem flexiblen Maschengewebe verarbeitet wird. Dabei wird der Faden zu einzelnen Maschenreihen geformt, die ineinander verschlungen werden. Auf diese Weise entsteht ein dehnbares und elastisches Gewebe, welches sich in Muster und Struktur variieren lässt. Stricken ist eng verwandt mit der Technik des Häkelns, wobei der Unterschied in der Anzahl verwendeter Nadeln und aktiver Maschen liegt. Beim Stricken kommen zwei oder mehr Nadeln zum Einsatz, wobei jeweils mehrere Maschen gleichzeitig auf der Nadel gehalten werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9G8B5","notation":["D9G8B5"],"prefLabel":{"en":"twist","de":"verdrillt"},"altLabel":{"de":["Verdrillen"]},"definition":{"de":"Verbindungstechnik, bei der zwei oder mehr Fasern, Drähte oder Fäden durch einfaches Verdrehen von Hand miteinander verbunden werden. Diese Technik wird häufig bei der Herstellung von Seilen oder Kordeln angewendet, um die Zugfestigkeit und Stabilität des Materials zu erhöhen. Durch die Verdrehung entsteht eine gleichmäßige, widerstandsfähige Struktur, die je nach Material und Stärke der Verdrillung in ihrer Festigkeit und Elastizität variieren kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F93B74","notation":["F93B74"],"prefLabel":{"de":"laminiert"},"altLabel":{"de":["Laminierung (Herstellung)"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F988F4","notation":["F988F4"],"prefLabel":{"de":"gekittet"},"altLabel":{"de":["Kittung","verkittet"]},"definition":{"de":"Fügetechnik, bei der Werkstücke mit Hilfe von festen Klebstoffen (Kitt) miteinander verbunden werden. Der Kitt wird in schmelzflüssiger Form auf die zu verbindenden Werkteile aufgetragen und erstarrt beim anschließenden Abkühlen. Auf diese Art bildet sich eine feste Verbindung, die durch erneutes Erwärmen des Kittes leicht wieder gelöst werden kann. Verkittungen werden oft eingesetzt, um größere Zwischenräume zu füllen, Fugen abzudichten oder als Unterlage für Treib-, Gravur- oder Ziselierarbeiten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB76BC","notation":["FB76BC"],"prefLabel":{"de":"geklebt"},"altLabel":{"de":["Klebung (Herstellungstechnik)","verklebt"]},"definition":{"de":"Fügetechnik, bei der Werkteile mit Hilfe von flüssigen, pastenartigen oder festen Werkstoffen (Klebstoffe) mit einander verbunden werden. Die Haftung entsteht dabei aus Adhäsionskräften zwischen Klebstoff und Verbundfläche und Kohäsionskräften zwischen den Molekülen innerhalb des Klebstoffes."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC7874","notation":["FC7874"],"prefLabel":{"de":"gesteckt"},"altLabel":{"de":["Steckung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G4B128","notation":["G4B128"],"prefLabel":{"de":"geklemmt"},"altLabel":{"de":["Klemmung","verklemmt"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G859A7","notation":["G859A7"],"prefLabel":{"en":"spinning","de":"gesponnen"},"altLabel":{"de":["Spinnen"]},"definition":{"de":"textile Fertigungstechnik, bei der Fasern oder Haare (z.B. Wolle) durch Verdrehen zu einem kontinuierlichen Faden verarbeitet werden. Dieser Prozess kann mechanisch oder manuell erfolgen und dient dazu, lose Fasern zu einem festen, belastbaren und verarbeitungsfähigen Faden zu verbinden. Gesponnene Garne bilden die Grundlage für textile Gewebe, Strickwaren oder Seile und können je nach Verwendungszweck in ihrer Feinheit, Festigkeit und Elastizität variieren."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G887B8","notation":["G887B8"],"prefLabel":{"de":"genietet"},"altLabel":{"de":["Nietung","Vernietung","vernietet"]},"definition":{"de":"Fügetechnik, bei der zwei Werkteile durch ein oder mehrere Nietstifte fest miteinander fixiert werden. Der Niet wird dafür in ein entsprechend vorbereites Loch durch beide Werkteile geführt und seine Enden aufgeweitet, wobei die Nietköpfe in unterschiedlichen Arten ausgeformt sein können (Senkniet, Halbrundniet, Flachniet, etc.). Häufig wurde der Setzkopf (Nietkopf) auf einer Seite des Nietes bereits bei der Herstellung des Nietes angelegt, im Goldschmiedehandwerk z.B. durch Anschmelzen eines Kügelchens. Bei Vernietungen mit einem Niet, sind die Werkteile unlösbar mit einander verbunden, jedoch weiterhin um den Niet herum beweglich. Bei mehreren Nieten werden die beiden Werketeile starr miteinander verbunden, sodass keine Bewegung mehr möglich ist."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AGG387","notation":["AGG387"],"prefLabel":{"de":"formgebende Technik"},"altLabel":{"de":["Formgebungstechnik","Formung"]},"definition":{"de":"Oberbegriff für Verfahren und Methoden, mit denen Materialien in eine gewünschte Form gebracht werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D18BBG","notation":["D18BBG"],"prefLabel":{"de":"getrieben"},"altLabel":{"de":["Treiben"]},"definition":{"de":"spanloses Umformungsverfahren für Metalle zur Herstellung von Gefäßen und Hohlkörpern sowie zur Reliefgestaltung aus Blech. Dabei wird das Blech mit verschiedenen Hämmern oder Punzen auf weichen bzw. nachgiebigen Unterlagen (Holz, Filz, Leder, Blei, Kitt) oder auf unterschiedlichen Stahlambossen durch gezielte Schläge unter Verminderung der Blechdicke in die gewünschte Form gebracht. Die Bearbeitung erfolgt dabei im kalten Zustand, sodass in regelmäßigen Abständen ein Rekristalisationsglühen des verspannten Metallgefüges notwendig ist. Für dieses Formungsverfahren müssen die bearbeiteten Materialien eine ausreichende Dehnungsfähigkeit aufweisen, weshalb sich vor allem Edelmetalle und deren Legierungen, sowie Kupfer und Kupferlegierungen eignen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A26FD8","notation":["A26FD8"],"prefLabel":{"de":"aufgetieft"},"altLabel":{"de":["Auftiefen","Tiefen"]},"definition":{"de":"Treibtechnik, bei der ein Blech in eine mehr oder weniger passende Gegenform (z.B. Stahlanke, Kitt, Holz, etc.) eingehämmert und auf diese Weise kalt umgeformt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D74CG7","notation":["D74CG7"],"prefLabel":{"de":"aufgezogen"},"altLabel":{"de":["Aufziehen"]},"definition":{"de":"Treibtechnik, bei der ein Blech durch gezielte und genau dosierte Hammerschläge so gestaucht wird, dass sich sein Rand zwangsweise nach oben und innen wölbt. Auf diese Weise wird durch sich ständig wiederholendes Stauchen und Strecken ein Hohlkörper gebildet, dessen Ausgestaltung \"frei Hand\" geformt wird. Die Bearbeitung erfolgt dabei auf weicher (Holz) oder harter (Stahl) Unterlage, ohne Gegenform, die die endgültige Form des Hohlkörpers vorgibt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8B581","notation":["A8B581"],"prefLabel":{"de":"gedengelt"},"altLabel":{"de":["Dengeln"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8C667","notation":["A8C667"],"prefLabel":{"de":"geprägt"},"altLabel":{"de":["Prägen","Prägung"]},"definition":{"de":"formgebende Technik, bei der ein Material durch Druck mechanisch verformt wird, um eine reliefartige Strukur oder Muster zu erzeugen. Dabei wird ein Stempel, welcher entsprechend des Negativmotives ausgearbeitet ist, in das Material eingedrückt, wodurch sich dessen Materialstärke verändert. Das Relief kann einseitig oder beidseitig aufgepräft werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D92DAG","notation":["D92DAG"],"prefLabel":{"de":"handaufgebaut"},"altLabel":{"de":["Handaufbau"]},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA5F82","notation":["AA5F82"],"prefLabel":{"de":"Wulsttechnik"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G6FB44","notation":["G6FB44"],"prefLabel":{"de":"Plattentechnik"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AC319F","notation":["AC319F"],"prefLabel":{"en":"drilling","de":"gebohrt"},"altLabel":{"de":["Bohren","Bohrung"]},"definition":{"de":"spangebendes Fertigungsverfahren, bei dem mit einem rotierenden Werkzeug (Bohrer) zylindrische Löcher in ein Werkstück eingebracht werden. Dabei wird Material durch eine Kombination aus Vorschubbewegung und Rotation des Bohrers entfernt. Es ist ein grundlegendes Verfahren zur Herstellung von Öffnungen in Metall, Holz, Kunststoff oder anderen Materialien."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ACA175","notation":["ACA175"],"prefLabel":{"de":"gewickelt"},"altLabel":{"de":["Wickelung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ACG977","notation":["ACG977"],"prefLabel":{"de":"gepresst"},"altLabel":{"de":["Pressen","Pressung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ADB89D","notation":["ADB89D"],"prefLabel":{"de":"gespalten"},"altLabel":{"de":["Spalten","Spaltung"]},"definition":{"de":"Trennvorgang an Materialen (z.B Holz, Stein) oft unter Nutzung natürlicher Schwachstellen/Wachstumslinien/Sedimentlagern. Bei Holz wird der Spaltvorgang radial ausgeführt und folgt den Wachstumsstrukturen (Holzstrahlen). Daher werden die Holzstrahlen nicht verletzt/getrennt wie beim Sägen, das gewonnene Werkstück ist besonders stabil und bruchfest."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B1B854","notation":["B1B854"],"prefLabel":{"de":"gespitzt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B28G12","notation":["B28G12"],"prefLabel":{"de":"nachgedreht"},"altLabel":{"de":["überdreht"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B437A9","notation":["B437A9"],"prefLabel":{"de":"gebeilt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B4AFF6","notation":["B4AFF6"],"prefLabel":{"de":"durchgeschlagen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B64825","notation":["B64825"],"prefLabel":{"de":"geschmiedet"},"altLabel":{"de":["Schmieden"]},"definition":{"de":"umformendes Fertigungsverfahren von Metall, bei dem das Werkstück durch Schläge mit einem Hammer auf einem Amboss in die gewünschte Form gebracht wird. Bei der Eisen bzw. Stahlbearbeitung bezieht sich der Begriff in der Regel auf die Bearbeitung im glühenden Zustand, während er bei Nichteisenmetallen generell für spanlose Umformarbeiten des Querschnitts, unabhängig von der Temperatur des Werkstückes, verwendet wird. Je nach angestrebter Form werden unterschiedlich geformte Hämmer und Ambosse aus verschiedenen Materialien verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA73A2","notation":["BA73A2"],"prefLabel":{"de":"gegossen"},"altLabel":{"de":["Guss"]},"definition":{"de":"Technik, bei der flüssiges Material in eine vorgefertigte Form eingefüllt oder auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Das flüssige Material erstarrt dabei in der entsprechend vorgegebenen Form."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9741A","notation":["B9741A"],"prefLabel":{"de":"Schalenguss"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGC8F3","notation":["BGC8F3"],"prefLabel":{"de":"Guss in verlorener Form"},"definition":{"de":"Oberbegriff für Gusstechniken, bei denen die Gussform zerstört werden muss, um das Werkstück entnehmen zu können, bzw. die Form nur einem einzigen Ausguss standhält."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBA1C7","notation":["BBA1C7"],"prefLabel":{"de":"Sandguss"},"definition":{"de":"Gusstechnik, bei der die Negativform mit Hilfe eines speziellen Sandes, dem sog. \"Formsand\", hergestellt wird. Als Hilfmittel dient ein zweiteiliger Formrahmen, dessen beiden Hälften nacheinander so mit Formsand befüllt werden, dass ein Modell des Werkstückes zwischen den beiden Formrahmenhälften im Sand eingebettet ist. Damit sich der Sand entlang der Fuge zwischen den beiden Formrahmenhälften trennt und sich auch das Modell ohne Probleme entnehmen lässt, bedarf es eines Trennmittels, dem sog. \"Formpuder\", der aus dem Sporenstaub des Keulenbärlapps (Lycopodium) besteht. Durch einen Einguss wird heißes, flüssiges Metall in die so erstellte Negativform gefüllt, das in der Form erstarrt und auf diese Weise dessen Form im Positiven abbildet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CA4B11","notation":["CA4B11"],"prefLabel":{"de":"Wachsausschmelzverfahren"},"definition":{"de":"Gusstechnik, bei der ein aus Wachs geformtes Modell des Werkstücks mit Ton/Lehm (im modernen Verfahren auch mit anderen feuerfesten Materialien) ummantelt wird und das Wachs anschließend aus der Form herausgeschmolzen wird. Der entstandene Hohlraum dient dann als Gussform und wird mit flüssigem Metall ausgefüllt. Um das erkaltete Werkstück aus der Form entnehmen zu können, muss die Form zerstört werden. Das Wachsausschmelzverfahren ist eine der ältesten Gusstechniken des Goldschmiedehandwerkes und wurde bereits in der \"Schedula diversarum artium\" des Theophilus Presbyter (Buch III, Kapitel LXI) beschrieben."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D51358","notation":["D51358"],"prefLabel":{"de":"Ossa-Sepia Guss"},"definition":{"de":"Gusstechnik, bei der der Rückenschulp (Rückenschale) des gemeinen Tintenfischs (Sepia officinalis) als Formmaterial verwendet wird. Auf der einen Seite hat die Sepia eine dünne harte Kruste, auf der anderen Seite ist sie weich. Auf der weichen Seite kann durch Eindrücken eines Modells eine Negativform erstellt werden, die anschließend mit flüssigem Metall ausgegossen wird. Ebenfalls kann eine zweiteilige Form erstellt werden, indem die Sepiaschale quer durchgeschnitten und die weiche Seiteplaniert wird. Das Modell wird daraufhin so in beide Formhälften gedrückt, dass es in jeder Hälfte etwa bis zur Mitte eingebettet ist. Nach der Entnahme des Modells muss nun ein Einguss in die Sepiaschale geschnitten werden und beide Schalenhälften fest mit einer Klammer oder Draht zusammengepresst werden, bevor das heiße Metall eingefüllt werden kann. Die Form ist nicht wiederverwendbar, da das heiße Metall das weiche Sepiamaterial verbrennt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CAB27G","notation":["CAB27G"],"prefLabel":{"de":"Kokillen-Guss"},"altLabel":{"de":["verdeckter Herdguss"]},"definition":{"de":"Gießverfahren, bei dem geschmolzenes Metall in eine wiederverwendbare, meist aus Stahl oder Gusseisen gefertigte Dauerform (Kokille) gegossen wird. Dieses Verfahren eignet sich besonders für die Herstellung von Halbzeugen wie Blech- oder Drahtrohlinge."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA1BB6","notation":["BA1BB6"],"prefLabel":{"de":"gemeißelt"},"altLabel":{"de":["Meißeln","Meißelung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BAB7B3","notation":["BAB7B3"],"prefLabel":{"de":"gezahnt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC92AG","notation":["BC92AG"],"prefLabel":{"de":"gesägt"},"altLabel":{"de":["Sägen","Sägung"]},"definition":{"de":"spangebendes Trennverfahren, bei dem ein Werkstück mithilfe eines sägeartigen Werkzeugs durch eine Vielzahl feiner Schneidzähne bearbeitet wird. Dabei werden durch kreisförmige oder gerade Schnittbewegungen Materialspäne entlang der Trennlinie abgetragen, um das Werkstück in die gewünschte Form oder Größe zu bringen. Dieses Verfahren eignet sich für eine Vielzahl von Materialien und wird mit unterschiedlichen Ausführungen von Werkzeugen wie Handsägen, Bandsägen oder Kreissägen durchgeführt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B4FD9B","notation":["B4FD9B"],"prefLabel":{"de":"gerollt"},"altLabel":{"de":["Rollung"]},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BG73GA","notation":["BG73GA"],"prefLabel":{"de":"Block-twisting"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D6CAG4","notation":["D6CAG4"],"prefLabel":{"de":"Strip-twisting"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C16778","notation":["C16778"],"prefLabel":{"de":"geschmolzen"},"altLabel":{"de":["Schmelzung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C1A32C","notation":["C1A32C"],"prefLabel":{"de":"geschnitten"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGFD79","notation":["BGFD79"],"prefLabel":{"de":"gebrannt"},"altLabel":{"de":["Brand"]},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3D36A","notation":["C3D36A"],"prefLabel":{"de":"reduzierender Brand"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD6G2G","notation":["DD6G2G"],"prefLabel":{"de":"oxidierender Brand"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3FGBG","notation":["C3FGBG"],"prefLabel":{"de":"gefeilt"},"altLabel":{"de":["Feilen","Feilung"]},"definition":{"de":"spangebendes Formungserfahren, bei dem Material von der Oberfläche eines Werkstücks durch die wiederholte Bewegung eines Werkzeugs (Feile) mit vielen kleinen, scharfen Schneidezähnen entfernt wird. Es dient zur Formgebung oder Glättung von Werkstücken aus Metall, Holz oder Kunststoff. Als Werkzeuge für dieses Verfahren kommen eine Reihe verschieden geformter und mit feiner oder gröberen Hieb versehener Feilen zum Einsatz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5F279","notation":["C5F279"],"prefLabel":{"de":"modelliert"},"altLabel":{"de":["geformt"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C61723","notation":["C61723"],"prefLabel":{"de":"geschnitzt (formgebende Technik)"},"altLabel":{"de":["Schnitzen (formgebende Technik)"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D44BAD","notation":["D44BAD"],"prefLabel":{"de":"gedreht"},"altLabel":{"de":["Drehen"]},"definition":{"de":"spanabhebendes Fertigungsverfahren, bei dem das Werkstück auf einer Drehmaschine in Rotation versetzt wird, während ein einschneidiges Werkzeug Material abträgt. Die Formgebung erfolgt durch die quer zur Rotationsbewegung des Werkstücks ausgeführte Vorschubbewegung eines Werkzeugs entlang der Werkstückoberfläche, wodurch zylindrische, kegelförmige oder profilierte Bauteile hergestellt werden können. Dieses Verfahren wird häufig für die Bearbeitung von Metall, Kunststoff oder Holz eingesetzt und eignet sich besonders für die Herstellung rotationssymmetrischer Teile."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D642BC","notation":["D642BC"],"prefLabel":{"de":"geschabt"},"altLabel":{"de":["Schaben","Schabung"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D75A3A","notation":["D75A3A"],"prefLabel":{"de":"gebogen"},"altLabel":{"de":["Biegen"]},"definition":{"de":"umformendes Fertigungsverfahren, bei dem ein metallisches Werkstückes durch die Einwirkung äußerer Kräfte in eine gezielt gekrümte Form gebracht wird, ohne Materialverlust. Die äußere Zone des Werkstoffes wird dabei gestreckt, während die innere Zone gestaucht wird. Mit Hilfe dieses formgebenden Verfahrens werden Rohre, Ösen, Profile und gewölbte Bleche sowie komplexere Werkstücken mit gebogener Formen hergestellt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F1751B","notation":["F1751B"],"prefLabel":{"de":"geblasen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F22BD7","notation":["F22BD7"],"prefLabel":{"de":"gehobelt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F6543A","notation":["F6543A"],"prefLabel":{"de":"gedrückt"},"altLabel":{"de":["Drücken"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F94C34","notation":["F94C34"],"prefLabel":{"de":"geraspelt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FFC35B","notation":["FFC35B"],"prefLabel":{"de":"gedrechselt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGF4G9","notation":["FGF4G9"],"prefLabel":{"de":"scheibengedreht"},"altLabel":{"de":["Scheibendrehen"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G29AD2","notation":["G29AD2"],"prefLabel":{"de":"geglättet"},"altLabel":{"de":["Glättung (formgebende Technik)"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G45985","notation":["G45985"],"prefLabel":{"de":"gezogen"},"altLabel":{"de":["Ziehen"]},"definition":{"de":"Umformverfahren, bei dem ein Werkstoff, meist Metall, durch die formgebende Öffnung eines Zieheisens gezogen wird. Dabei wird der Querschnitt des Materials verringert und seine Länge erhöht, ohne das Material zu trennen. Dieses Verfahren wird häufig zur Herstellung von Drähten, Rohren oder Profilen verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G56825","notation":["G56825"],"prefLabel":{"de":"gefräst"},"altLabel":{"de":["Fräsen","Fräsung"]},"definition":{"de":"spangebendes Fertigungsverfahren, bei dem Material von einem Werkstück durch die rotierende Bewegung eines mehrschneidigen Werkzeugs (Fräser) bei gleichzeitig verlaufender Vorschubbewegung abgetragen wird. Dabei kann der Fräser und/oder das Werkstück in verschiedenen Achsen bewegt werden, um komplexe Geometrien und Oberflächen herzustellen. Dieses Verfahren wird häufig zur Formgebung von Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen eingesetzt, wobei je nach Material und angestrebter Form unterschiedlich geformte Fräser eingesetzt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G7497F","notation":["G7497F"],"prefLabel":{"de":"geschliffen [Formgebung]"},"altLabel":{"de":["Schleifen","Schliff"]},"definition":{"de":"spanabhebendes Formungsverfahren, bei dem Material mit Hilfe von Schleifwerkzeugen (Schleifmittelträger, auf dem eine Vielzahl von harten Schleifkörnern in gebundener oder loser Form aufgebracht sind) von der Oberfläche eines Werkstücks entfernt wird. Dabei wirken die scharfen, geometrisch unbestimmten Kanten und Schneiden der Schleifkörner auf das Material ein und lösen dabei feine Späne ab. Dabei können mechanische Schleifmedien oder elektronisch rotierende Schleifwerkzeuge mit unterschiedlich groben/großen Schleifkörnern verwendet werden, je nach angestrebter Formgebung."}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD172G","notation":["GD172G"],"prefLabel":{"de":"Materialbestimmung"},"definition":{"de":"Identifizierung des (der) Material(ien), aus dem (denen) das Objekt besteht."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B51DAF","notation":["B51DAF"],"prefLabel":{"de":"Material"},"altLabel":{"de":["Objektmaterial"]},"definition":{"de":"Material aus dem das Objekt besteht."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GB6DF3","notation":["GB6DF3"],"prefLabel":{"de":"silikatisches Material"},"altLabel":{"de":["Silikat","mineralisches Materialien"]},"definition":{"de":"Oberbegriff für eine Vielzahl von nichtmetallischen, anorganischen Werkstoffen, die aus Silikaten bestehen oder aus diesen gewonnen werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F1BA31","notation":["F1BA31"],"prefLabel":{"de":"Biomineral"},"definition":{"de":"Überbegriff für mineralisches Material, das von lebenden Organismen gebildet wird.  Aus chemischer Sicht handelt es sich dabei um anorganische Substanzen und Kristallstrukturen wir Kalziumkarbonat, Kalziumphosphat oder Siliziumdioxid. Diese werden von lebenden Organismen in biologischen Prozessen synthetisiert und in ihr Gewebe eingebaut. Dabei erfüllen die Biominerale spezifische Funktionen, wie den Schutz oder die Stabilität der Gewebestrukturen. Obwohl sie biologischen Ursprungs sind, werden Biominerale aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und ihrer Eigenschaften den silikatischen bzw. mineralischen Materialien zugeorndet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A3D91B","notation":["A3D91B"],"prefLabel":{"en":"shell","de":"Muschel"},"altLabel":{"de":["Muschelschale"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG8F3A","notation":["AG8F3A"],"prefLabel":{"de":"Perlmutt"},"definition":{"de":"Material, welches an der Schaleninnenseite von Perlmuscheln, manchen Schneckenarten und weiteren Kopffüßlern gebildet wird. Die Farbigkeit des Perlmutts variiert stark je nach Herkunft. Perlmutt wurde in der Antike hauptsächlich in Form von Mosaik- und Einlegearbeiten verwendet, aber auch für Knöpfe und Kleinplastiken."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B2F655","notation":["B2F655"],"prefLabel":{"en":"antlers","de":"Geweih"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9D2A8","notation":["F9D2A8"],"prefLabel":{"de":"Perle"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B41GC3","notation":["B41GC3"],"prefLabel":{"de":"Süßwasserperle"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FB8DCB","notation":["FB8DCB"],"prefLabel":{"de":"Salzwasserperle"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B69747","notation":["B69747"],"prefLabel":{"en":"snail","de":"Schnecke"},"altLabel":{"de":["Schneckenhaus"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B69F1G","notation":["B69F1G"],"prefLabel":{"de":"Schildpatt"},"definition":{"de":"Werkstoff in Form von Hornplatten aus dem Panzer von Schildkröten. Je nachdem ob das Schildpatt aus dem Rückenpanzer oder dem Bauchpanzer gewonnen wurde, ergeben sich unterschiedliche Farbgestaltung. Eine gelbe, rötliche bis rotbraune, gefalmmte Zeichnung auf grünlichem bis schwarzbräunlichem Grund zeugt von der Herkunft aus dem Rückenpanzer, während eine dunkle Zeichnung auf gelben Grund aus dem Bauchpanzer stammt. Im Gegensatz zu Horn ist Schildpatt von geringerer Dichte und Lichtbrechung, größerer Sprödigkeit und es fehlt die typische faserige Struktur, wie sie im Horn zu finden ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B77128","notation":["B77128"],"prefLabel":{"en":"coral","de":"Koralle"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B8B69D","notation":["B8B69D"],"prefLabel":{"en":"amber","de":"Bernstein"},"definition":{"de":"Fossiles Harz von prähistorischen Bäumen, das über Millionen von Jahren polymerisiert und mineralisiert wurde. Als archäologisches Objekt ist Bernstein besonders wertvoll, da er oft organische Einschlüsse wie Insekten oder Pflanzen enthält, die wichtige Informationen über die Umwelt und Lebensbedingungen früherer Epochen liefern."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBC26F","notation":["BBC26F"],"prefLabel":{"de":"Horn"},"definition":{"de":"Werkstoff aus hauptsächlich tierischem Keratin. Im engeren Sinne wird mit dem Begriff hauptsächlich das Tierhorn, in Form der spitz zulaufenden Hornzapfen auf dem Schädel mancher Säugetiere, gemeint, wobei unter Umständen auch anderer aus Keratin tierischen Ursprungs bestehende Materialien (tierische Klauen, Hufe, Schnäbel, Schuppen, etc.) damit bezeichnet werden. Typische Hornträger sind Rinder, Schafen und Ziegen. Je nach Tier, Rasse und/oder Herkunft zeigt Horn eine unterschiedliche Färbung, Transparenz und Größe. Aufgrund seiner guten Bearbeitbarkeit und ästhetischen Erscheinungsbild wird Horn bereits seit der Antike für vielerlei Gegenstände verarbeitet (u.A. Kämme, Messerhefte, Löffel, Figuren, Perlen, Knöpfe, Armreife, etc.)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B59296","notation":["B59296"],"prefLabel":{"en":"tooth","de":"Zahn"},"definition":{"de":"biologisches Material, aus Dentin, Zahnschmelz und manchmal Zement. Es ist hart, langlebig und verhältnismäßig resistent gegen Verwitterung, wodurch es häufig in archäologischen Funden wie Schmuck, Werkzeugen oder Resten von Tieren und Menschen erhalten bleibt. Zahn kann durch Form, Farbe und Wachstumsmuster individuelle oder artspezifische Merkmale aufweisen und ist ein wichtiger Träger biologischer sowie kultureller Informationen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C12BC3","notation":["C12BC3"],"prefLabel":{"de":"Tierzahn"},"definition":{"de":"Zahn eines Tieres"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DGC848","notation":["DGC848"],"prefLabel":{"de":"Menschenzahn"},"definition":{"de":"Zahn eines menschlichen Individums"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B626A3","notation":["B626A3"],"prefLabel":{"en":"bone","de":"Bein"},"altLabel":{"de":["Knochen"]},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG55BC","notation":["AG55BC"],"prefLabel":{"en":"ivory","de":"Elfenbein"},"definition":{"de":"Zahnsubstanz, das als Werkstoff aus den Stoßzähnen des Elefanten und seiner Vorfahren (Mastodon, Mammut) gewonnen wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch eine Reihe weitere, in Aussehen und Struktur ähnlicher Materialien (Walrosszahn, Nilpferdzahn, Narwahlzahn, etc.) als Elfenbein bezeichnet. Elfenbein ist in der Regel von cremeweißer Farbe, mit Schwankungen ins gelblich, grünlich, rötlich oder bräunliche, und weist eine charakteristische Maserung auf. Im Gegensatz zu Knochen weist Elfenbein einen niedrigeren Mineralgehalt auf, was sich in einer höheren Elastizität, Bruchfestigkeit, Polierfähigkeit und geringerer Sprödigkeit im Vergleich zu Knochenmaterial zeigt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FF744D","notation":["FF744D"],"prefLabel":{"de":"modernes Elfenbein"},"altLabel":{"de":["frisches Elfenbein"]},"definition":{"de":"Elfenbein, das aus der Gegenwart bzw. von kürzlich verstorbenen Tieren wie Elefanten oder Walrossen gewonnen wurde. Aufgrund von Naturschutzgesetzen und internationalen Abkommen wie dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) ist der Handel mit solchem Elfenbein stark eingeschränkt und verboten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G56716","notation":["G56716"],"prefLabel":{"de":"fossiles Elfenbein"},"altLabel":{"de":["historisches Elfenbein"]},"definition":{"de":"Elfenbein von Tieren, die vor Tausenden von Jahren gestorben sind und durch natürliche Prozesse konserviert wurden. Der Handel mit fossilem Elfenbein fällt meist nicht unter internationale Artenschutzgesetze, da es keine direkten Auswirkungen auf heutige Tierpolpulationen hat."}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGC9F3","notation":["BGC9F3"],"prefLabel":{"en":"mineral","de":"Mineral"},"definition":{"de":"anorganischer, chemisch und physikalisch homogener Festkörper, mit meist kristalliner Struktur. Minerale entstehend durch natürliche, geologische Prozesse und zeichnen sich durch unterschiedliche charakterisierende Eigenschaften aus."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C84834","notation":["C84834"],"prefLabel":{"de":"Quarz"},"definition":{"de":"weit verbreitetes Mineral aus reinem SiO2, welches in vielen Gesteinsarten vorkommt. Quarz ist grundsätzlich farblos - weiß, tritt jedoch je nach Verunreinigungen/Einlagerungen auch in vielerlei Farben auf (weiß, gelb, violett, braun, schwarz, grün, blau, rosa, etc.) und zeigt in der Regel einen glasigen, matten Glanz. Quarz ist bekannt für seine Härte (Mohshärte 7) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwitterung."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2C56B","notation":["A2C56B"],"prefLabel":{"de":"Amethyst"},"definition":{"de":"violette Varietät des Quarz. Die Farbigkeit reicht von blasslila bis tiefviolett, je nach Menge der enthaltenen Eisenverunreinigungen und Einwirkung natürlicher Strahlung. Bei Erhitzung verliert er seine Farbe und wird gelblich-braun, was wiederum als Quarz Varietät \"Citrin\" zählt. Dem Amethyst werden oft spirituelle und heilende Eigenschaften zugeschrieben und er wurde bereits seit der Antike für Schmuck verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C81F4D","notation":["C81F4D"],"prefLabel":{"en":"calcedony","de":"Calcedon"},"altLabel":{"en":["chalcedone"],"de":["Calzedon","Chalcedon"]},"definition":{"de":"in verschiedenen Farben vorkommende Quarzvarietät, aus parallel gewachsenen, faserigen Kristallen von mikroskopischer und submikroskopischer Größe. Häufig finden sich auch Beimengungen von Moganite zwischen 1% - 20%, die sich jedoch im Laufe der Zeit zu Quarz umwandeln können, sodass ein moganite-freier Calcedon entsteht."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B97F4A","notation":["B97F4A"],"prefLabel":{"en":"agate","de":"Achat"},"definition":{"de":"gebändert oder geschichtete Calcedon-Varietät, die je nach Einlagerungen in vielen verschiedenen Farben auftreten kann. Häufig finden sich Verunreinigungen in Form von Eisen, Mangan, Chrom, Calcium u.a., die den Achat in plakativ natürlichen Tönen färben. Achat ist hauptsächlich in vulkanischen Gesteinen, aber auch in Sedimentgestein zu finden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBA96A","notation":["BBA96A"],"prefLabel":{"en":"carnelian","de":"Karneol"},"definition":{"de":"rötlich-orange bis braunrote Varietät des Calcedons, deren Farbe durch Eisenoxid verursacht wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5322D","notation":["C5322D"],"prefLabel":{"en":"jasper","de":"Jaspis"},"definition":{"de":"mikrokristalline Varietät des Calcedons, durch Eisen rötlich bis bräunlich, gelb gefärbt. Jaspis weist dichtes, lichtundurchlässiges Gefüge auf und zeigt einen splittrigen Bruch."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9A8BF","notation":["B9A8BF"],"prefLabel":{"en":"rock crystal","de":"Bergkristall"},"altLabel":{"en":["alaska diamond"]},"definition":{"de":"transparente, farblose Varietät des reinen Quarz mit einer Mohs´schen Härte von 7. Charateristisch ist sein glasartiger Glanz, eine hohe Reinheit und eine ausgezeichnete Lichtdurchlässigkeit. Er bricht muschelig und zeigt keine Fluoreszenz unter UV-Licht."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A42FG3","notation":["A42FG3"],"prefLabel":{"de":"Lapislazuli"},"definition":{"de":"Mineralgemisch aus primär Calcit, Lasurit, Diopsid und anderen Beimengungen, mit mittlerer Härte (Mohs-Härte 5 - 6). Lapislazuli zeichnet sich durch seine tiefblaue bis azurblaue Farbe aus, oft mit goldenen Pyriteinschlüssen, die ihm ein einzigartiges Erscheinungsbild verleihen. Seit Jahrtausenden wird Lapislazuli als Schmuckstein, in Kunstgegenständen und als Pigment („Ultramarin“) verwendet, insbesondere in Kulturen wie der altägyptischen, mesopotamischen und mittelalterlichen europäischen Kunst."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA5484","notation":["FA5484"],"prefLabel":{"de":"Amphibol"},"definition":{"de":"Gruppe von Eisen-Magnesium-Silikatmineralen mit mittlerer Härte. Die Färbung ist meit dunkel, von grün bis schwarzer Farbe. Die Färbung hängt dabei vor allem vom Eisen-Gehalt der Mineralie ab. Die Spaltflächen der Amphibole zeigen sich oft mit einem Glas- oder Perlmuttglanz, während die nadeligen, faserartigen Formen von einem seidigen Glanz sind. Amphibole kommen in vielen magmatischen und metamorphosen Gesteinen vor, wie z. B in Graniten, Dioriten und vor allem in den Amphiobioliten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A43C59","notation":["A43C59"],"prefLabel":{"de":"Hornblende"},"definition":{"de":"dunkelgrüne bis schwarzes, calciumhaltiges Minerale der Amphibol-Gruppe, mit den Bestandteilen Aluminiumoxid und/oder Eisenoxid."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F75BDB","notation":["F75BDB"],"prefLabel":{"de":"Beryll"},"definition":{"de":"Mineral aus der Gruppe der Ringsilikate bestehend aus Beryllium-Aluminium-Silikat. Er zeichnet sich durch eine Härte von 7,5 . 8 auf der Mohs-Skala aus und tritt in reiner Form meist farblos transparent bis durchscheinend auf. Durch enthaltene Spurenelemente bildet der Beryll eine Reihe verschieden farbiger Varietäten, die aufgrund ihrers glasartigen Glanzes und der ästhetischen Farbgebung als Schmucksteine sehr geschätzt werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A72G88","notation":["A72G88"],"prefLabel":{"de":"Smaragd"},"definition":{"de":"grüne Varietät des Minerals Beryll, das duch Spuren von Chrom eine intensive grüne Farbe erhält, die z.T. mit Nuancen von gelb bis blau ergänzt werden. Smaragd werden vor allem aufgrund ihrers Glanzes und ihrer Transparenz als edle Schmucksteine geschätzt, wobei waserklare und fehlerfreie Kristalle extrem selten sind und daher zu den teuersten Edelsteinen der Welt gehören. Häufig sind Smaragde durch Einschlüsse in ihrere Transparenz getrübt und neigen zur Brüchigkeit bei der Verabeitung. Unter langwelligen UV-Strahlen zeigt Smaragd eine rote Lumineszenz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F43643","notation":["F43643"],"prefLabel":{"de":"Aquamarin"},"definition":{"de":"blau bis blaugrüne Varietät des Beryll, die durch Beimengungen von Titan oder zweiwertigen Eisen-Ionen entsteht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G98D28","notation":["G98D28"],"prefLabel":{"de":"Morganit"},"definition":{"de":"rosafarbene bis pinke Varietät des Beryll, die durch Mangan-Einschlüsse ihre charakteristische Farbe erhält."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D74F9D","notation":["D74F9D"],"prefLabel":{"de":"Granat"},"definition":{"de":"Gruppe von Silikatmineralen mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung aus zweiwertigen Ionen, wie Ca, Mg, Fe, Mn und dreiwertigen, wie Al, Fe3+ oder Cr. Je nach Kombination ergeben sich verschiedene Varietäten, mit eigenen Trivialnamen, sowie Mischkristalle zwischen diesen. Granate kommen häufig als Nebengemengeteil in metamorphosen Gesteinen vor, zum Beispiel in Glimmerschiefer, Hornblenscheifer, Peridotit und Serpentinit."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B3BCB6","notation":["B3BCB6"],"prefLabel":{"de":"Almandin"},"definition":{"de":"häufigstes Mineral der Granatgruppe mit chemischer Zusammensetzung Fe3Al2(SiO4)3. Almandin zeichnet sich durch eine tiefrote bis violettrote Farbe aus, eine hohe Härte (6,5–7,5 auf der Mohs-Skala) und seine typischen isometrischen Kristalle. Es entsteht vorwiegend in metamorphen Gesteinen wie Glimmerschiefern oder Gneisen unter hohem Druck und Temperatur. Aufgrund seiner Härte und intensiven Farbe wird Almandin seit der Antike als Schmuckstein geschätzt und auch als Schleifmittel verwendet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B452DG","notation":["B452DG"],"prefLabel":{"de":"Malachit"},"definition":{"de":"sekundäres Kupfermineral mit der chemischen Zusammensetzung Cu2CO3(OH)2. Es gehört zur Gruppe der Carbonate mit Hydroxidionen und entsteht häufig als Verwitterungsprodukt von Kupfererzen in der Oxidationszone. Typisch für Malachit ist seine intensive grüne Farbe, die von hellgrün bis dunkelgrün variieren kann, sowie seine oft konzentrisch gebänderte oder massige Struktur. Es hat eine Mohs-Härte von 3,5–4 und wird seit der Antike für Schmuck, Dekoration und Pigmente verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AD3B58","notation":["AD3B58"],"prefLabel":{"de":"Korund"},"definition":{"de":"sehr hartes Mineral aus Aluminiumoxid, welches je nach enthaltenen Spurenelementen in ganz unterschiedlichen Farben auftreten kann. Die bekanntesten Varietäten sind Rubin und Saphir. Korund ist nach Diamant das zweithärteste, natürlich vorkommende Material mit einer Mohshärte von 9. Korund weist eine hohe Dichte, einen glasartigen Glanz sowie einen muscheligen Bruch auf."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC5A3C","notation":["BC5A3C"],"prefLabel":{"de":"Saphir"},"definition":{"de":"typischerweise blaue - hellblaue Varietät des Korunds, seltener grün bis gelbliche Färbungen. Die Färbung ist auf Einschlüsse von Eisen und Titan zurückzuführen. Saphir bricht in muschelig,splittriger Form, besitzt die Mohshärte 9 und zeigt keine Lumineszenz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D75514","notation":["D75514"],"prefLabel":{"en":"ruby","de":"Rubin"},"definition":{"de":"rote Varietät des Korund, die durch Spuren von Chrom verursacht werden. Rubin ist für seine außergewöhnliche Härte (Mohshärte 9), seinen glasartigen Glanz und seine Seltenheit bekannt, wodurch er zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt gehört."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9GC9A","notation":["F9GC9A"],"prefLabel":{"de":"Tonminerale"},"definition":{"de":"Gruppe von Mineralen, die hauptsächlich aus Aluminium-Silikaten, mit vereinzelten weiteren Bestandteilen, wie Eisen, Magnesium oder Kalium, bestehen. Sie bilden dichte, bröckelige oder mehlige Massen und fühlen sich zwischen den Fingern zerrieben seifig, fettig an. Typische Merkmale der Tonminerale sind die plättchenartige Struktur mit blättriger Kristallform, sowie ein charakteristisch erdiger Geruch im feuchten Zustand. Wie der Name bereits vermuten lässten, bilden diese Mineral die Hauptbestandteil von Tonen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CA53A2","notation":["CA53A2"],"prefLabel":{"de":"Kaolinit"},"definition":{"de":"häufig in der Natur vorkommendes Tonmineral mit der chemischen Zusammensetzung Al₂Si₂O₅(OH)₄. Es entsteht hauptsächlich durch die Verwitterung feldspathaltiger Gesteine und kristallisiert in dünnen Blättchen oder Schuppen als Schichtsilikat. Die Farbigkeit ist meist weiß, aber auch braune, gelbe oder graue Färbungen sind möglich. Es besitzt eine feinkörnige Struktur, ist Hauptbestandteil von Kaolin und wurde typischerweise für die Herstellung von Keramik oder als Füllstoff für verschiedene technologische Prozesse verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D71467","notation":["D71467"],"prefLabel":{"de":"Illit"},"definition":{"de":"Schichtsilikat der Glimmergruppe, das durch umfassende Verwitterungsprozesse Wasser in sein Kristallgitter eingebaut hat und somit zu den sog. \"Hydroglimmern\" gehört. Illit tritt in der Regel in weißlich bis grün-gräulicher Färbung auf, zeigt einen perlmuttartigen Glanz und die typische plättchenartige Struktur der Tonminerale. Es erscheint vorrangig in Sedimentgesteinen, wie Mergeln, Tonstein oder Schieferton."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CGGB4G","notation":["CGGB4G"],"prefLabel":{"de":"Feldspat"},"definition":{"de":"eine der häufigsten gesteinsbildenden Mineralgruppe der Erdkruste, bestehend aus Alumosilikaten und unterschiedlichen Anteilen von Kalium, Natrium, Calcium und Barium. Die Farbigkeit reicht von weiß, grau bis rötlich, gelblich oder grünlich, je nach Zusammensetzung und Einschlüssen. Feldspatvertreter zeigen einen Glas- bis Perlmuttglanz auf den Spaltflächen, eine Mohshärte von 6 und rot bis violett-blaue Lumineszenz unter UV-Licht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1788D","notation":["D1788D"],"prefLabel":{"de":"Dolomit (Mineral)"},"definition":{"de":"karbonatisches Mineral, das hauptsächlich aus Kalzium-Magnesium-Carbonat besteht. Es zeigt in der Regel eine weiß bis gräuliche Farbe, durch Verunreinigungen treten auch Färbungen von rötlich, braun, grau oder schwarz auf. Darüber hinaus zeigt das Mineral einen glas- bis perlmuttartigen Glanz und tritt sowohl durchscheinend als auch opak auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D8B5C3","notation":["D8B5C3"],"prefLabel":{"de":"Gips (Mineral)"},"altLabel":{"de":["Selenite"]},"definition":{"de":"weiches Mineral aus wasserhaltigem Kalziumsulfat. Es ist in der Regel farblos bis weiß, durch enthaltene Verunreinigungen können jedoch auch grau, gelb, rötliche bis braun, schwarze Färbungen auftreten. Gips zeigt eine äußerst geringe Härte, sodass er bereits mit dem Fingernagel geritzt werden kann. Gips kommt als Mineral häufig in Sedimentgesteinen oder auch in Seeablagerungen oder Tonen vor, darüber hinaus tritt er als Eindampfungsprodukt auch in reiner Form (Gips-Gestein) auf."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D1GC4D","notation":["D1GC4D"],"prefLabel":{"de":"Alabaster"},"definition":{"de":"Varietät des Gipses mit fester und feinkörniger Struktur und in der Regel heller bis weißer Farbe. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch eine sehr ähnlich aussehende Varietät des Calcit (Kalksinter) als Alabaster (\"antiker od. ägyptischer Alabaster\") bezeichnet. Echter Alabaster aus Calciumsulfat ist sehr weich und anfällig gegenüber Wasser, während Calcit-Alabaster wasserunlöslich und härter ist."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F68381","notation":["F68381"],"prefLabel":{"de":"Jadeit"},"altLabel":{"de":["Chloromelanit","Jade"]},"definition":{"de":"natrium- und aluminiumreiches Mineral aus der Pyroxengruppe mit oft grün, weiß, gelblich oder violetter Färbung. Jadeit bildet dichte, feinkörnige Aggregate, die außergewöhnlich hart und zäh sind (Härte 6,5 - 7 auf der Mohs-Skala). Jadeit ist ein wichtiger Bestandteil des metamorphosen Gesteins Jade, einem Sammelbegriff, der auch Nephrit umfasst. Aufgrund seiner Härte und Ästhetik wurde Jadeit historisch für Schmuck und Werkzeuge verwendet und besitzt große kulturelle Bedeutung, insbesondere in ostasiatischen und mesoamerikanischen Kulturen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FD27A8","notation":["FD27A8"],"prefLabel":{"de":"Fluorit"},"altLabel":{"de":["Flussspat"]},"definition":{"de":"Mineral aus der Gruppe der Halogeniden, bestehend aus Calciumfluorit und anderen Beimengungen. Fluorit tritt in einer großen Farbvielfalt auf, von reiner farblos-durchsichtigen bis violett, rosa, grün, blau oder gelben Färbungen. Fluorit ist ein relativ weiches Mineral, mit der Mohshärte 4 und ist durch seine vollkommene, oktaedrische Spaltbarkeit sowie seine markante Fluoreszenz, die je nach Lichtlänge und chemischer Zusammensezung des Fluorits in unterschiedlichen Farben auftreten kann, gekennzeichnet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DA2D73","notation":["DA2D73"],"prefLabel":{"en":"glas","de":"Glas"},"definition":{"de":"anorganischer, amorpher Feststoff, der durch schnelles Abkühlen einer Schmelze ohne Kristallisation erzeugt wird. Gläser bestehen in der Regel aus Glasbildner (Quarzsand (SIO2)), Flussmittel (z.B. Soda (NA2O) oder Pottasche (K2O)) und Stabilisatoren (z.B. Calciumoxid (CaO) oder Calciumcarbonat (CaCO3))."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A11ACA","notation":["A11ACA"],"prefLabel":{"en":"ceramic","de":"Keramik"},"definition":{"de":"anorganischer, nicht-metallischer, durch das Brennen von Ton hergestelltes Material. Ton stellt einen weit verbreiteten Werkstoff da, der im feuchten Zustand gut plastisch formbar ist und sich beim Brennen zur mehr oder weniger festen Keramik umwandelt. Ton besteht aus verschiedenen Tonmineralen (z.B. Kaolinit, Montmorillonit und Illit), Zuschlagstoffen - sog. Magerungsmitteln - wie Sand, Kalk, Ziegelmehl, Stroh, Häcksel, Tierhaare, Knochenasche oder Muscheln und Wasser. Objekte aus Keramik wurden bereits vor tausenden von Jahren von vielen Kulturen für verschiedenste Verwendungszwecke angefertigt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DG279C","notation":["DG279C"],"prefLabel":{"de":"Feinkeramik"},"definition":{"de":"keramische Erzeugnisse mit einer dichten und feinen Scherbenstruktur, die in der Regel durch die Verwendung fein aufbereiteter und gemahlener Tone erzielt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A38966","notation":["A38966"],"prefLabel":{"de":"Steinzeug"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB19D3","notation":["CB19D3"],"prefLabel":{"de":"Irdenware"},"definition":{"de":"keramische Materialgruppe mit porösen, meist erdfarbenen Scherben, die bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen (ca. 600- 1100°C) gebrannt wird. Aufgrund der niedrigen Brenntemperatur und der daraus resultierenden Offenporigkeit, zeigt Irdenware eine relativ hohe Wasseraufnahmefähigkeit. Aus diesem Grund wird sie häufig mit Engoben oder Glasuren versehen, um die Oberfläche zu verdichten und die Verwendungseigenschaften zu verbessern. Irdenware umfasst verschiedene Keramikwaren wie Terrakotta, Fayence oder Majolika."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CF41GC","notation":["CF41GC"],"prefLabel":{"de":"Porzellan"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG154B","notation":["CG154B"],"prefLabel":{"de":"Steingut"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC776B","notation":["FC776B"],"prefLabel":{"de":"Grobkeramik"},"definition":{"de":"keramische Erzeugnisse mit einer grobkörnigen, oft porösen Scherbenstruktur, die durch die Verwendung von Ton mit sichtbaren Mineral- oder Magerungsbestandteilen entsteht."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D866AD","notation":["D866AD"],"prefLabel":{"en":"stone","de":"Gestein"},"altLabel":{"de":["Stein"]},"definition":{"de":"mehr oder weniger verfestigter Werkstoff aus mikroskopisch heterogenen Gemengen von Mineralen, Gesteinsbruchstücken, organischen und/oder anorganischen Ausscheidungen und Wasser (Kristallwasser). Hauptgemengeteile bilden Minerale wie Silikate (Feldspat, Quarz, Glimmer, etc.) und Karbonate (Calcit, Dolomit, etc.). Stein findet im Bereich historischer Kulturgüter in der Verwendung als Statuen, Schmuck, Gefäßen, und Bauteilen. Je nach Zusammensetzung sind Gesteine mehr oder weniger anfällig für umgebungsbedingten Zerfall, so können z.B. Schadstoffe aus der Luft ebenso wie Salze und andere Bodenbestandteile Zerfallsprozesse an der Oberfläche von Steinobjekten hervorrufen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C7F346","notation":["C7F346"],"prefLabel":{"de":"Sedimentgestein"},"altLabel":{"de":["Sedimentit","sedimentäres Gestein"]},"definition":{"de":"Überbegriff für Gesteine, die mittels Diagenese durch Verwitterung, Abtragung, Zerfall anderer Gesteine und deren sekundäre Ablagerung auf der Erdoberfläche entstehen. Auch Gesteine die durch chemische Ausfällung oder von Organismen aufgebaut werden, zählen zur Gruppe der Sedimentgesteine."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ACD56G","notation":["ACD56G"],"prefLabel":{"de":"eisenreiches Sedimentit"},"altLabel":{"de":["Eisenerz","Eisenformation"]},"definition":{"de":"sedimentäres Gestein mit einem Eisengehalt von mehr als 15%. Als eisenmineralien sind häufig u.A. Limonit, Hämatit, Magnetit, Siderit und/oder Pyrit enthalten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B8224D","notation":["B8224D"],"prefLabel":{"de":"Kalkstein"},"definition":{"de":"sedimentäres Gestein, welches durch die Verfestigung von Kalkschlämmen (Calcit und/oder Aragonit) oder durch mechanisch sedimentierten Klasten verschiedener Herkunft gebildet wird. Auch die Bildung durch direkte biogene Anlagerung unter Beteiligung von pflanzlichen Organismen ist möglich. Die Farbigkeit kann sehr unterschiedlich sein, wenn auch weißlich, gelblich oder graue Farbtöne am häufigsten vorkommen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB4C3C","notation":["CB4C3C"],"prefLabel":{"de":"Kalksinter"},"definition":{"de":"sedimentäres Gestein, das durch Ablagerung von Kalk aus kalkhaltigem Wasser entsteht. Häufig tritt Kalksinter auch als oberflächliche Ablagerung/Überzug (z.B. auf bodengelagerten Objekten) auf. In Höhlen kann es unter den richtigen Bedingungen zur Bildung von Tropfsteinen aus Kalksinter kommen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DB13B8","notation":["DB13B8"],"prefLabel":{"de":"Tonstein"},"definition":{"de":"klastisches Sedimentgestein, welches hauptsächlich aus Tonmineralen besteht. Häufig werden Tonsteine durch Ablagerung von Illit, Montomorillonit und/oder Chlorit leicht schiefrig ausgebildet. Die Farbigkeit liegt bei grau, blau, grünlich, rotbraun, schwarz oder verschiedenfarbig gefleckt. Tonsteine weisen in der Regel eine außerordentliche Feinkörnigkeit auf, wodurch der Bruch selbst bei beachtlicher Beimengung von Quarz oder Glimmer durchwegs homogen wirkt. Die Struktur der Tonsteine ist meist weich und krümelig, zeigt jedoch eine höhere Härte als Schieferton. Die Oberfläche ist von einem seidigen Glanz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD91F6","notation":["DD91F6"],"prefLabel":{"de":"Sandstein"},"definition":{"de":"klastisches Sedimentgestein aus in einer feinen Matrix eingebetteten Sandkörnern, die sich durch das Ausfüllen der Zwischenräume mit Bindemitteln wie Kalk, Ton oder Siliziumdioxid verfestigt haben. Die Farbigkeit von Sandsteinen ist vielfältig von weiß, hellgrau, gelblich über rötlich, gelblich-braun bis seltener auch grünlich, blau oder violett,. Häufig kommen auch Bänderungen, Flecken oder Maserungen vor, die auf die unterschiedliche Färbung der einzelnen Ablagerungsschichten zurückzuführen sind. Der Hauptbestandteil der meisten Sandsteine ist Quarz, weitere häufig auftretende Minerale sind Feldspat und Glimmer."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F2B8B7","notation":["F2B8B7"],"prefLabel":{"de":"Feuerstein"},"altLabel":{"de":["Flint"]},"definition":{"de":"hartes Sedimentgestein, hauptsächlich bestehend aus feinkörnigem Quarz. Feuerstein bildet sich durch chemische Ausfällung von Siliziumdioxid in marinen Umgebungen und findet sich häufig lagenweise in Kalksteinen oder Kreideschichten. Die Farbe ist meist dunkelgrau bis schwarz und häufig von einer hellen Rinde umgeben. Der Bruch des Feuerstein ist schwarfkantig, muschelig, wesswegen er bereits früh in der Menschheitsgeschichte für Werkzeuge und Waffen verwendet wurde. Der Namensgebung entsprechend zeichnet sich Feuerstein durch seine Eigenschaft der Funkenerzeugung, bei harten Schlägen gegeneinander oder gegen andere harte Materialien, aus."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G636F1","notation":["G636F1"],"prefLabel":{"de":"Schieferton"},"altLabel":{"de":["Schiefer"]},"definition":{"de":"Eine besonders feinplattig ausgebildete Art des Tonsteins. Schieferton zeichnet sich durch eine ausgeprägte Schieferung und Spaltbarkeit aus, die durch gerichteten Druck während der Diagenese entsteht. Die Struktur ist blättrig oder leistenförmig ausgebildet. Schiefertone sind deutlich weicher als Tonsteine und zeigen eine stumpfen Oberflächenbeschaffenheit."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G734B3","notation":["G734B3"],"prefLabel":{"de":"Gips (Gestein)"},"altLabel":{"de":["Gipsstein"]},"definition":{"de":"hauptsächlich in weißen Färbungen vorkommendes Gestein, aber auch gelbe, rote, braune, graue bis schwarze Färbungen sind möglich. Bei Gips wird der Name sowohl für das Gestein, als auch das Mineral gleichermaßen verwendet. Gips als Gestein tritt häufig in Wechsellagerung mit Steinsalz, Dolomiten und bituminösen Tongesteinen auf. Die Strukur des Gipses als Gestein zeigt häufig eine stark gewellte, verbogene Schichtung (\"Gekrösegips\"). Im Gegensatz zu Kalkstein oder Dolomit ist Gips deutlich weicher und kann daher durch Härteprüfung leicht von diesen unterschieden werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GG4BF9","notation":["GG4BF9"],"prefLabel":{"de":"Bentonit"},"definition":{"de":"polymineralisches Sedimentgestein, welches durch die Verwitterung von vulkanischer Asche oder Gläsern entsteht. Hauptbestandteil ist das Mineral Montmorillonit, mit Beimengungen von u.A. Quarz, Feldspäten, Pyrit und Biotit. Abhängig von der mineralischen Zusammensetzung treten Farben zwischen weiß, gelb, grünlich, grau bis braun auf.  Bentonit ist ein sehr weiches Gestein mit einer körnigen Textur und einem matten Oberflächenglanz"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GGCA4G","notation":["GGCA4G"],"prefLabel":{"de":"Dolomit (Gestein)"},"definition":{"de":"großbkörniges, sedimentäres Gestein, das hauptsächlich aus dem gleichnamigen Mineral besteht. Die genaue Bildung von Dolomit ist nicht geklärt, jedoch kommen sie ausschließlich in marinen Sedimentabfolgen vor. Farbe, Korngröße und Gefüge ähneln den Kalksteinen, jedoch ist Dolomit härter und weniger reaktiv gegenüber Säuren."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF7826","notation":["DF7826"],"prefLabel":{"de":"Magmatit"},"altLabel":{"de":["Erstarrungsgestein","magmatisches Gestein"]},"definition":{"de":"Überbegriff für Gesteine, die aus Erstarrung einer Gesteinsschmelze entstehen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B14489","notation":["B14489"],"prefLabel":{"de":"Tuff"},"definition":{"de":"aus der Umwandlung der losen Pyroklasten (klastisches Auswurfmaterial aus Vulkanen) durch Druck und/oder Zementierung entstandenes Festgestein. Die Gesteinsmatrix kann, ähnlich wie bei den Sedimentgesteinen, aus verschiedenen mit einander verkitteten Mineralien, wie z.B. Calcit oder Quarz, bestehen und wird mit Hilfe des Grundwassers ausgeschieden. Tuffe zeichnen sich durch eine poröse, wasserdurchlässige Struktur sowie starke Umwandlungserscheinungen, wie Silifizierung, Entglasung der Glasbestandteile und chemische Verwitterung, aus"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B12CB4","notation":["B12CB4"],"prefLabel":{"de":"Gesteinsglas"},"definition":{"de":"natürliches, glasartiges Gestein, das durch die rasche Abkühlung einer Schmelze, ohne Ausbildung von Kristallen, entsteht."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B21C51","notation":["B21C51"],"prefLabel":{"de":"Obsidian"},"definition":{"de":"vulkanisches Gesteinsglas aus Siliziumdioxid mit glasartig-homogener aber auch schlackig-blasiger Oberfläche. Die Färbung reicht von dunkelgrau bis annähernd schwarz über rot bis dunkel rot-braun. Obsidian zeichnet sich durch seinen charakteristisch muscheligen, scharfkantigen Bruch aus und wurde daher bereits in der Steinzeit für Werkzeuge und Waffen verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C7BG27","notation":["C7BG27"],"prefLabel":{"de":"Schlacke"},"definition":{"de":"poröses, festes Material aus der Abkühlung und Erstarrung geschmolzener basaltischer Gesteine auf der Oberseite von Lavaströmen. Ähnelt von der Textur und Struktur dem Bimsstein, ist jedoch deutlich schwerer und von dunklerer Farbe als dieser. Schlacke zählt nur bedingt zu den natürlichen Gesteinen, da es neben vulkanischen Ereignissen auch als Nebenprodukt technologischer Prozesse wie der Metallurgie entstehen kann."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CCBB4G","notation":["CCBB4G"],"prefLabel":{"de":"Perlit"},"altLabel":{"de":["Perlstein"]},"definition":{"de":"vulkanisches Gesteinsglas mit charakteristischem, perlartigen Aussehen, welches auf zentimetergroßen konzentrisch-schaligen Glaskügelchen in der Matrix zurückzuführen ist. Die Farbigkeit kann von grau, grün, bläulich über rötlich, braun bis hin zu farblos reichen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D51GA5","notation":["D51GA5"],"prefLabel":{"de":"Bimsstein"},"definition":{"de":"schaumiges Gesteinsglas, bestehend aus subparallel verflochtenen Glasfasern, welche Hohlräume einschließen oder um Einsprenglinge herum führen. Das Gesteinsglas zeigt greuweiße, gelbliche, braune, hellgraue bis fast schwarze oder seltener rötliche Farbnuanzen. Seine Struktur ist deutlich porös und leicht, wodurch er in der Lage ist auf dem Wasser zu schwimmen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CDB814","notation":["CDB814"],"prefLabel":{"en":"diorite","de":"Diorit"},"definition":{"de":"magmatisches Tiefengestein mit Plagioklas-Feldspat als Hauptbestandteil. Zeigt häufig eine grauschwarze bis grünlich-graue Färbung, wobei die Zusammensetzung aus weißlich-grauen Feldspäten und dunklen grünlich-schwarzen Hornblende- und/oder Biotit-Beimengungen zu einem gefleckten/gesprenkeltes Erscheinungsbild führen kann. Die Textur wird als körnig beschrieben, bei der die Minerale mit bloßem Auge erkennbar sind."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9B246","notation":["D9B246"],"prefLabel":{"de":"Basalt"},"definition":{"de":"vulkanisches Gestein mit den mineralischen Hauptbestandteilen Plagioklas, Pyroxen und Olivin. Das Gestein zeig sich in der Regel in dunkle Färbung und eine feinkörnige Textur. Basalt ist das häufigste Gestein der ozeanischen Kruste"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F646B4","notation":["F646B4"],"prefLabel":{"en":"granite","de":"Granit"},"definition":{"de":"körniges Tiefengestein mit Quarzanteil von mehr als 20% und weiteren Bestandteilen aus Feldspat, Biotit und Hornblende. Die Farbigkeit wird allgemein als Hell beschrieben, wobei je nach mineralogischer Zusammensetzungen Abstufungen zwischen weißlich-grau, über rose-rot bis dunkelgrau-schwarz sowie gesprenkelte oder geflecke Texturen zu beobachten sind."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ABB166","notation":["ABB166"],"prefLabel":{"de":"Metamorphit"},"altLabel":{"de":["metamorphoses Gestein"]},"definition":{"de":"Überbegriff für Gesteine, die durch Umwandlung anderer Gesteine (z.B. Magmatite oder Sedimentgesteine) in den Tiefen der Erdkruste, aufgrund des dort herrschenden Drucks und steigenden Temperaturen, entstanden sind."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BAB939","notation":["BAB939"],"prefLabel":{"de":"Marmor"},"definition":{"de":"metamorphes Gestein, welches überwiegend aus Calcit und/oder Dolomit besteht und durch unterschiedliche Metamorphosebedingungen entstanden sein kann. Die Farbigkeit kann von schneeweiß über grau, schwarz, blassgelb, braun, rosa, dunkelrot, bläulich, lila bis grünlich reichen. Häufig sind Mehrfarbigkeiten in Form von Flecken, einheitlichen Bänderungen oder willkürliche \"Marmorierung\" zu beobachten. In der Industrie werden häufig alle Karbonatgesteine als \"Marmor\" bezeichnet, in der hier vorliegenden Definition ist jedoch die streng petrographische Definition des Begriffs, als Gestein mit kristallinem Gefüge das eine Metamorphose erfahren hat, gemeint."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D6959D","notation":["D6959D"],"prefLabel":{"de":"Quarzit"},"definition":{"de":"metamorphoses Gestein, welches zu mindestens 80% aus Quarz besteht. Die metamorphosen Bedingungen, unter denen sich der Quarzit bildet, können dabei ganz unterschiedlich sein. Durch den hohen Quarzanteil tritt der Quarzit vorallem in weißlicher Farbe auf, kann jedoch auch in jeder anderen Farbe, wie grau, rot oder braun, vorkommen. Die Struktur und Textur ist fein lamelliert bis massig und Schieferungen sind undeutlich ausgebildet oder fehlen ganz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF1279","notation":["DF1279"],"prefLabel":{"de":"Speckstein"},"altLabel":{"de":["Steatit"]},"definition":{"de":"metamorphoses Gestein, das nahezu ausschließlich aus dem Mineral Talk besteht. Speckstein zeichnet sich, aufgrund des hohen Talkgehaltes, durch seine Weichheit, leichte Bearbeitbarkeit und eine glatte, fettige Oberfläche aus. Die Farbe ist meist lichtgrau."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F85G77","notation":["F85G77"],"prefLabel":{"de":"Amphibolit"},"altLabel":{"de":["Hornblendegestein"]},"definition":{"de":"metamorphes Gestein, welches hauptsächlich aus Amphibolen und Feldspat besteht. Aufgrund des besonders hohen Vorkommens von Hornblende als Hauptbestandteil, wird der Amphibolit im deutschsprachigen Raum auch als Hornblendegestein bezeichnet. Je nach Zusammensetzung sind grau, graugrüne oder schwarzgrüne Farbigkeiten möglich, wobei durch einen hohen Anteil von Plagioklasen-Feldspäten auch ein weiß gepunktetes Aussehen zu finden ist. Die Textur ist als kristallin bis schiefrig zu bezeichnen mit mittel- bis grobkörnigen Korngrößen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G63684","notation":["G63684"],"prefLabel":{"de":"Serpentinit"},"definition":{"de":"metamorphes Gestein mit den mineralischen Hauptbestandteilen Serpentin, Olivin und Pyroxen. Zeigt häufig hell grünlich-graue bis dunkelgrüne Färbungen, aber auch rötliche Töne im Falle von Mangan-Gehalten. Auch fleckige, gebändert bis gestreifte oder völlig unregelmäßige Farbgebungen sind möglich. Die Textur kann schuppig, stumpf oder seidig-glänzend sein."}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B5DD1A","notation":["B5DD1A"],"prefLabel":{"en":"metal","de":"Metall","fr":"métal"},"altLabel":{"de":["Metalle"]},"definition":{"de":"chemisches Element, das durch eine gute elektrische und thermische Leitfähigkeit, einen typischen Glanz sowie gute Formbarkeit mit spanlosen oder spangebenden Methoden gekennzeichnet ist. Die typischen metallischen Eigenschaften ergeben sich aus der charakteristischen Gitterstruktur des Atomaufbaus. Metalle werden bereits seit Jahrhunderten von Menschen systematisch gewonnen, bearbeitet und für Werkzeuge, Schmuck, Waffen und andere Zwecke verwendet. Sie spielen eine zentrale Rolle in der technologischen und kulturellen Entwicklung der Menschheit."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F7D3DB","notation":["F7D3DB"],"prefLabel":{"de":"reines Metall"},"altLabel":{"de":["Reinmetall"]},"definition":{"de":"Metall, welches nahezu ausschließlich aus einer Atomart besteht und nur sehr geringe Mengen an anderen Elementen enthält. Jedes Reinmetall besitzt charakteristische physikalische und chemische Eigenschaften, wie eine spezifische Dichte, Härte, Schmelztemperatur und chemische Aktivität, das es von anderen Metallen unterscheidet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBF566","notation":["BBF566"],"prefLabel":{"en":"base metal","de":"Unedelmetall"},"altLabel":{"de":["unedle Metalle","unedles Metall"]},"definition":{"de":"Sammelbegriff für Metalle, mit negativem Normalpotenzial. Sie neigen, aufgrund ihres hohen Lösungsdrucks, unter Normalbedingungen zur chemischen Reaktion mit ihrer Umgebung. Objekte aus unedlen Metallen zeigen im archäologischen Kontext daher in der Regel mehr oder weniger starke Korrosionserscheinungen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GB5BGF","notation":["GB5BGF"],"prefLabel":{"en":"nonferrous metal","de":"Buntmetall"},"definition":{"de":"Sammelbegriff für farbige Metalle, außer Eisen und Edelmetalle. Sie zeichnen sich durch ihre Farbvielfalt aus und wurden bereits seit der frühsten Menschheitsgeschichte für ihre spezifischen Eigenschaften wie Härte, Korrosionsbeständigkeit und elektrische Leitfähigkeit geschätzt."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B28FA6","notation":["B28FA6"],"prefLabel":{"en":"copper","de":"Kupfer"},"altLabel":{"de":["Cu","reines Kupfer"]},"definition":{"de":"rot-bräunliches Metall mit dem chemischen Symbol Cu und der Ordnungszahl 29. Kupfer war wohl das erstes Metall, dass von den Menschen gezielt hergestellt und verarbeitet wurde. Kupfer ist in feuchter, verunreinigter Luft, sowie in chloridbelasteten Böden recht korrossionsanfällig. Mit den Bestandteilen der Luft (u.a. Schwefel- oder Carbonatverbindungen) bildet es eine Patina, die als Schutzschicht für das darunterliegende Metall gegenüber weiterem Korrosionsangriff dient. Diese Patina kann dem Objekt unter umständen ein recht ästhetisches Erscheinungsbild verleihen (sog. \"Edelpatina\")."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8AG1C","notation":["G8AG1C"],"prefLabel":{"en":"zinc","de":"Zink"},"definition":{"de":"bläulich-weißes Metall mit dem chemischen Symbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wurde in der Antike hauptsächlich als Erz bei der Kupferverhüttung bzw. -legierung verarbeitet. Erst im späten Mittelalter wird Zink gezielt als reines Metall hergestellt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G992B6","notation":["G992B6"],"prefLabel":{"en":"lead","de":"Blei"},"definition":{"de":"sehr weiches Metall, von bläulich-gräulicher Farbe mit dem chemischen Symbol Pb und der Ordnungszahl 82. Gehört zur Gruppe der Schwermetalle und wirkt giftig auf den menschlichen Körper. Wurde in der Antike sowohl für eigenständige Objektherstellung, als auch in Pigmenten und Glasuren sowie Legierungen mit anderen Metallen verwendet. Blei läuft an der Luft unter Bildung einer passivierenden Oxidschicht an und ist auch bei Kontak mit Wasser oder Säuren stark korrosionsanfällig."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G78BD6","notation":["G78BD6"],"prefLabel":{"en":"tin","de":"Zinn"},"definition":{"de":"silberweißes, sehr weiches Metall mit dem chemischen Symbol Sn und der Ordnungszahl 50. Zinn wird hauptsächlich als Legierungsbestandteil (z.B. für (Zinn-)Bronze oder in Weichloten) verwendet, aber auch als reines Metall für die Herstellung von Geschirr und kleinen Kulturobjekten. Gegenüber Luftsauerstoff ist es weitgehend beständig, wird jedoch von Säuren (v.a. Salpetersäure) stark angegriffen. Bei der Lagerung von Zinnobjekten unterhalb 13°C tritt das Phänomen der sog. \"Zinnpest\" auf, bei der sich das stabile Zinn in α-Zinn umwandelt, was sich in Form von Flecken und Pusteln bemerktbar macht und schleichend zur vollständigen Verstörung des Zinnobjektes führt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F71C6B","notation":["F71C6B"],"prefLabel":{"en":"iron","de":"Eisen","fr":"fer"},"altLabel":{"de":["Fe"]},"definition":{"de":"bläulich-gräuliches Metall mit dem chemischen Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Im archäologischen Kontext kommen in der Regel ausschließlich Eisen-Kohlenstoff-Legierungen vor, sodass reines Eisen kaum eine Rolle in der Restaurierung spielt. Eisen ist sehr unedel und neigt sowohl an der Luft, als auch bei der Bodenlagerung zu starken Korrosionsreaktionen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGA46A","notation":["FGA46A"],"prefLabel":{"en":"nobel metal","de":"Edelmetall"},"altLabel":{"de":["Edelmetalle"]},"definition":{"de":"korrosionsbeständiges Metall, das aufgrund seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften und ästhetischen Qualitäten hochgeschätzt wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F135A8","notation":["F135A8"],"prefLabel":{"en":"silver","de":"Silber"},"definition":{"de":"weißlich-graues Metall mit dem chemischen Symbol Ag und der Ordnungszahl 47. Gehört, ebenso wie Gold und Kupfer, zu den ersten Metallen die von den Menschen verarbeitet wurde. Silber wurde als edler metallischer Werkstoff aufgrund seiner guten Verarbeitbarkeit, hohen Korrosionsbeständigkeit im Vergleich zu anderen Metallen und seiner reinen warm-glänzenden Erscheinung seit der Antike für Münzen, Schmuck und zeremonielle Gegenstände genutzt. Im Vergleich zu Gold war Silber überdies häufiger verfügbar. Als Edelmetall ist es relativ beständig gegen Korrosion, wird jedoch von Luftsauerstoff, Schwefel und chloridhaltigen Lösungen (z.B. in stark chloridhaltigen Böden) unter Bildung von Silberoxid, Silbersulfid und/oder Silberchlorid angegriffen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FD5149","notation":["FD5149"],"prefLabel":{"en":"gold","de":"Gold"},"definition":{"de":"gelbes Metall mit dem chemischen Symbol Au und der Ordnungszahl 79. Gehört zu den ersten Metallen, die in der frühen Menschheitsgeschichte verarbeitet wurden. Aufgrund seiner Seltenheit, der guten Bearbeitbarkeit sowie der schönen Farbe und dem auffälligen Glanz wird Gold seit Jahrtausenden für Schmuck und Prestigeobjekte verwendet. Durch die hohe Korrosionsbeständigkeit sind an Goldobjekten kaum materialbezogene, konservatorische Maßnahmen notwendig."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9GB13","notation":["F9GB13"],"prefLabel":{"en":"metal alloy","de":"Metalllegierung"},"altLabel":{"de":["Legierung"]},"definition":{"de":"Gemenge aus mindestens zwei verschiedenen chemischen Elementen, wobei eines davon ein Metall ist. Durch das gezielte Zusammenschmelzen von Metallen werden Legierungen mit spezifischen Eigenschaften wie verbesserte Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Verarbeitbarkeit hergestellt. Im festen/abgekühlten Zustand können diese Legierungsbestandteile nicht ohne weiteres mit physikalischen Methoden getrennt werden. Benannt werden Legierungen nach dem mengenmäßig überwiegend enthaltenen Metall."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G4AG5C","notation":["G4AG5C"],"prefLabel":{"de":"Edelmetalllegierung"},"definition":{"de":"Legierung, bei dem der Hauptbestandteil ein Edelmetall ist."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9F6DG","notation":["F9F6DG"],"prefLabel":{"en":"electrum","de":"Elektrum","fr":"électrum"},"altLabel":{"de":["Elektron"]},"definition":{"de":"natürlich vorkommende Legierung aus Gold und Silber, teils auch mit geringem Kupferanteil."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AD789F","notation":["AD789F"],"prefLabel":{"en":"silver alloy","de":"Silberlegierung"},"altLabel":{"de":["Silberlegierungen"]},"definition":{"de":"Legierung mit Silber als Hauptbestandteil. Reines Silber ist für viele Anwendungsbereiche zu weich, sodass es häufig mit anderen Metallen (vor allem Kupfer) legiert wird. Neben den Korrosionserscheinungen des reinen Silbers treten in Legierungssystemen weitere Korrosionen auf. So kann sich z.B. bei kupferhaltigen Silberlegierungen Kupfer-I-oxid und Kupfersulfid bilden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DC5B2B","notation":["DC5B2B"],"prefLabel":{"en":"gold alloy","de":"Goldlegierung"},"altLabel":{"de":["Goldlegierungen"]},"definition":{"de":"Legierung mit Gold als Hauptbestandteil. Da reines Gold relativ weich ist, wird es zur Verbesserung der Härte und Beständigkeit mit anderen Metallen (hauptsächlich Kupfer und Silber) legiert. Kongruent zu reinen Goldobjekten sind auch an Objekten aus Goldlegierungen kaum materialbedingte konservatorische Maßnahmen notwendig. Je nach Höhe des Anteils an unedleren Bestandteilen kann es jedoch zu oberflächlicher Verfärbung kommen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FAG415","notation":["FAG415"],"prefLabel":{"de":"Unedelmetallegierung"},"definition":{"de":"Legierung, bei dem der Hauptbestandteil durch ein unedles Metall gebildet wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC75G1","notation":["BC75G1"],"prefLabel":{"en":"iron alloy","de":"Eisenlegierung"},"definition":{"de":"Legierung mit Eisen als Hauptbestandteil, die aufgrund ihrer Härte und Verfügbarkeit seit der Antike weit verbreitet für die Herstellung von Werkzeugen, Waffen und landwirtschaftlichen Geräten genutzt wurde. Die Entdeckung der Eisenherstellung (Verhüttung) stellt einen wichtigen Fortschritt in der technologischen Metallverarbeitung der Menschheitsgeschichte dar und beeinflusste maßgeblich die Entwicklung und Expansion antiker Kulturen. Eisenlegierungen sind äußerst korrosionsanfällig, wobei das Korrosionsgeschehen stark von der Legierungszusammensetzung und der Gefügestruktur abhängig ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A82D86","notation":["A82D86"],"prefLabel":{"de":"Buntmetalllegierung"},"definition":{"de":"Sammelbezeichnung für farbige Legierungen mit schweren Nichteisenmetallen als Hauptbestandsteile. Wird in der archäologischen Restaurierung häufig als allgemeiner Oberbegriff für kupferhaltige Objektwerkstoffe verwendet, solange keine eindeutige Materialanalyse durchgeführt wurde."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGB415","notation":["FGB415"],"prefLabel":{"en":"copper alloy","de":"Kupferlegierung"},"altLabel":{"de":["Kupferlegierungen"]},"definition":{"de":"Legierung mit Kupfer als Hauptbestandteil. Parallel zur Verwendung von reinem Kupfer, steht auch die Herstellung von Kupferlegierung am Beginn der historischen Metallverarbeitung der Menschheitsgeschichte. Aufgrund der reichen Verfügbarkeit, guten Verarbeitbarkeit und Verständigkeit wurde Kupfer für vielerlei Gegenstände (z.B. Schmuck, Waffen, Gefäße, etc.) verwendet."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BF7D14","notation":["BF7D14"],"prefLabel":{"en":"bronze","de":"Bronze"},"altLabel":{"de":["Bronzen"]},"definition":{"de":"Kupferlegierung mit Zinn als zweiter Hauptbestandteil. Moderne Bronzen weisen in der Regel genormte Zusammensetzungen und gezielte Legierungsbestandteile auf. In historischen Bronzen finden sich, je nach Zeitstellung und Kultur, unter Umständen sehr unterschiedliche Zusammetzungen und andere Bestandteile, wie Zink, Silber, Blei, Antimon, Arsen, etc. Zur eindeutigen metallurgischen Bestimmung wird der Begriff Bronze häufig zusammen mit dem vorangestellten Hauptlegierungszusatz verwendet (Bleibronze, Arsenbronze, usw.). Bronze kann, je nach Legierungszusammensetzung, eine gelb-golde, rötliche bis weißliche Färbung aufweisen. Ebenso hängt die Verarbeitbarkeit maßgeblich von den Legierungszusammensetzten ab. Die Korrosionsanfälligkeit von Bronze entspricht im Wesentlichen der des Kupfers, wobei entsprechend der anderen Bestandteile weitere Korrosionserscheinungen auftreten können."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8B271","notation":["A8B271"],"prefLabel":{"en":"brass","de":"Messing"},"definition":{"de":"Kupferlegierung mit mindestens 50% Kupfer und Zink als zweiten Hauptbestandteil in unterschiedlichen Massenanteilen. Weitere Legierungsbestandteile (z.B. Blei) können zur Einstellung bestimmter Eigenschaften zugegeben sein. Messing kann, je nach Legierungszusammensetzung, eine hellgelbe, goldene bis bräunliche Färbung aufweisen. Aus diesem Grund wird es unter anderem für Goldimitationen verwendet. Messing lässt sich sehr gut gießen, ebenso gut kalt verformen sowie spanlos und spanabhebend bearbeiten, wodurch es entsprechend für die Herstellung von gegossenen Gegenständen als auch getriebenen Gefäßen verwendet wird. Messing zeigt, ebenso wie Bronze, hauptsächlich Korrosionserscheinungen entsprechend des Hauptbestandteiles Kupfer."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B93G16","notation":["B93G16"],"prefLabel":{"en":"tombac","de":"Tombak"},"definition":{"de":"Kupfer-Zink Legierung, mit hohem Kupferanteil (> 67%) . Ähnlich dem Messing, aber durch den höheren Kupferanteil von deutlich rötlicherer Farbe."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F15DFD","notation":["F15DFD"],"prefLabel":{"en":"zinc alloy","de":"Zinklegierung"},"definition":{"de":"Legierung mit Zink als Hauptbestandteil."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F387GB","notation":["F387GB"],"prefLabel":{"en":"lead alloy","de":"Bleilegierung"},"definition":{"de":"Legierung mit Blei als Hauptbestandteil."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G6A358","notation":["G6A358"],"prefLabel":{"en":"tin alloy","de":"Zinnlegierung"},"definition":{"de":"Legierung mit Zinn als Hauptbestandteil."}}]}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CD3341","notation":["CD3341"],"prefLabel":{"en":"organic","de":"organisches Material"},"altLabel":{"de":["Organik","biologisches Material"]},"definition":{"de":"Allgemeiner Sammelbegriff für natürlich von Organismen gebildete Stoffe meist tierisch- oder pflanzlichen Ursprungs."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G76A78","notation":["G76A78"],"prefLabel":{"de":"Kaustobiolith"},"definition":{"de":"Überbegriff für verfestigten Anreicherungen von organischen Kohlenstoffverbindungen (oder reinem Kohlenstoff) aus Überresten von Pflanzen und Tieren. Sie entstehen durch Umwandlung der organischen Materialien unter hohem Druck und Temperatur über geologische Zeiträume hinweg. Teilweise werden die Kaustobiolithe aufgrund ihrer Entstehungsart auch den sedimentären Gesteinen zugeordnet. Eine besondere Eigenschaft der Kaustobiolithe, die sie von den meisten \"klassischen\" Gesteinen unterscheidet, ist ihre Brennbarkeit."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A4A374","notation":["A4A374"],"prefLabel":{"de":"Kohle"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A5B5B2","notation":["A5B5B2"],"prefLabel":{"de":"Gagat"},"altLabel":{"de":["Jet"]},"definition":{"de":"aus in Faulschlamm eingebetteten Hölzern entstandene besonders dichte und homogene Kohleart. Die Farbigkeit ist in der Regel von einem tiefen, samtigen schwarz, die Oberfläche glänzend und gut polierbar."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AAG733","notation":["AAG733"],"prefLabel":{"de":"Sapropelit"},"definition":{"de":"aus verfestigten Faulschlämmen bestehende Biomineralien. Ihre Entstehung erfolgt unter natürlichen Bedingungen in ehemals nährstoffreichen Gewässern und Sümpfen, wobei organisches Material bei Abwesenheit von Sauerstoff biochemisch umgewandelt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D467F2","notation":["D467F2"],"prefLabel":{"de":"Pech"},"definition":{"de":"zähflüssiges bis festes, harzbasiertes Material von braun bis schwarzer Färbung, das durch Destillation von Holz oder fossilen Harzen gewonnen wird. Es wurde in der Antike häufig als Dichtmittel, Klebstoff oder Beschichtungsmaterial verwendet, beispielsweise für Gefäße, Werkzeuge oder Schiffsplanken. Aufgrund seiner organischen Zusammensetzung liefert Pech wichtige Informationen über die damaligen Rohstoffquellen und Techniken, wobei seine Erhaltung und Analyse besondere konservatorische Maßnahmen erfordert."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F3G8D1","notation":["F3G8D1"],"prefLabel":{"de":"Materialien pflanzlichen Ursprungs"},"definition":{"de":"Überbegriff für Materialien die aus Pflanzen gewonnen werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD9C25","notation":["DD9C25"],"prefLabel":{"en":"plant fibres","de":"pflanzliche Fasern"},"altLabel":{"de":["Pflanzenfasern"]},"definition":{"de":"Natürliche Fasern, die aus pflanzlichem Material gewonnen und für verschiedene Anwendungen, wie Textilien, Seilen, Körben, Schnüren oder Matten, verwendet wurden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A2159C","notation":["A2159C"],"prefLabel":{"de":"Bast"},"altLabel":{"de":["Rindenbast"]},"definition":{"de":"natürliche, lange Fasern pflanzlicher Herkunft, die auf Rinden, Stengeln, Blättern oder Fruchtschalen gewonnen werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A5G856","notation":["A5G856"],"prefLabel":{"en":"cotton","de":"Baumwolle"},"altLabel":{"de":["Baumwollfaser"]},"definition":{"de":"natürliche, einzellige Fasern aus den Samen der Baumwollpflanze (Gossypium)"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AG4634","notation":["AG4634"],"prefLabel":{"de":"Jute"},"definition":{"de":"natürliche Stengelfaser, die aus den Pflanzen der Corchorusarten (Corchorus capsularis und Corchorus olitorius)  gewonnen wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3AF5A","notation":["C3AF5A"],"prefLabel":{"en":"hemp","de":"Hanf"},"definition":{"de":"natürliche Stengelfaser, gewonnen aus dem Bast der Hanfpflanze (Cannabis sativa) durch verschiedene Bearbeitungsschritte"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D53ADA","notation":["D53ADA"],"prefLabel":{"de":"Papyrus"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8533D","notation":["G8533D"],"prefLabel":{"de":"Kapok"},"definition":{"de":"aus den Samenhülsen des Kapokbaumes bestehende natürliche Fasern"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC685F","notation":["BC685F"],"prefLabel":{"de":"Flachs"},"definition":{"de":"natürliche Stengelfaser, die aus der Leinpflanze (Linum usitatissimum) durch verschiedene Bearbeitungsschritte gewonnen wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GB5A92","notation":["GB5A92"],"prefLabel":{"de":"Leinen"},"definition":{"de":"Materialbezeichnung für Garn- und Stoffprodukte bestehend aus Flachsfasern."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GFDB57","notation":["GFDB57"],"prefLabel":{"en":"straw","de":"Stroh"},"definition":{"de":"getrocknete Halme pflanzlicher Fasern, die für eine Vielzahl unterschiedlicher Zwecke verwendet werden, z.B. zum Weben, Flechten oder als Magerungsmittel für Ton"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C2FCA7","notation":["C2FCA7"],"prefLabel":{"en":"bark","de":"Rinde"},"definition":{"de":"natürliches Material, welches als äußerste Schicht die holzigen Teile von Bäumen bedeckt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9A858","notation":["A9A858"],"prefLabel":{"de":"Holz"},"definition":{"de":"natürliches Material, nachwachsender Rohstoff; die Hauptbestandteile von Holz sind Cellulose, Hemicellulose und Lignin, während des Wachstums werden Extraktstoffe und Mineralien in den Zellen eingelagert. Holz ist aufgrund seiner Festigkeit, Vielseitigkeit und Verfügbarkeit ein wichtiger Rohstoff für Bau-, Möbel- und Kunsthandwerksanwendungen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C47769","notation":["C47769"],"prefLabel":{"de":"rezentes Holz"},"definition":{"de":"Holz, das frisch geschlagen oder abgelagert ist, jedoch im Vergleich zu archäologischem Holz noch keinen nennenswerten Abbauprozessen ausgesetzt war"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C947B5","notation":["C947B5"],"prefLabel":{"en":"wet-wood","de":"archäologisches Holz"},"altLabel":{"de":["Nassholz"]},"definition":{"de":"Holz aus archäologischem Kontext. Damit sich Holz während der Bodenlagerung erhält, sind wassergesättigte und sauerstoffarme Bodenbedingungen nötig. Während Holz als organisches Material unter normalen Bedingungen in relativ kurzer Zeit verrottet, indem die chemischen Bestandteile von Mikroorganismen wie Pilzen und Bakterien sowie tierischen Schädlingen angegriffen und zersetzt werden, wird die Holzsubstanz unter sauerstofffreien oder zumindest sauerstoffreduzierten Bedingungen nur von anaeroben Bakterien zersetzt. Bei den Zersetzungsprozessen werden Cellulose und Hemicellulose nach und nach abgebaut, während das Ligningerüst oftmals weitestgehend erhalten bleibt. Die geschädigten und geschwächten Zellen werden durch Wasser ausgefüllt und sorgt dafür, dass die ursprüngliche Form des Holzartefakt erhalten bleibt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DFG875","notation":["DFG875"],"prefLabel":{"de":"[Holzart]"},"definition":{"de":"Stützwort zur Thesaurus-Strukturierung, das die nachfolgenden Begriffe als Arten von Holz klassifiziert"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC3FD6","notation":["FC3FD6"],"prefLabel":{"de":"Nadelholz"},"definition":{"de":"Von Bäumen der botanischen Gruppe der Gymnospermen (Nadelbäume) gewonnenes Holz. Eine einzige Art von Zellen, die Tracheiden, übernimmt sowohl die Stabilitäts- als auch die Wassertransportfunktion, was dem Nadelholz einen relativ einfachen und regelmäßigen Zellaufbau verleiht. Dank ihrer Anpassung an kurze Vegetationsperioden können Nadelbäume auch in Regionen mit langen, kalten Wintern oder in großen Höhen überleben, wo Laubbäume nicht mehr wachsen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A73FD7","notation":["A73FD7"],"prefLabel":{"de":"Kiefernholz"},"altLabel":{"de":["Pinus silvestris"]},"definition":{"de":"Holz von der Kiefer, einem in Europa weit verbreiteten Nadelbaum. Das Holz zeichnet sich durch eine gelblich bis rötlichweiße Färbung aus, die im Laufe der Zeit bis rötlich-braun nachdunkelt, sowie eine kräftige und dekorative Maserung. Kiefernholz ist sehr harzreich und verströmt beim Bearbeiten einen typischen, aromatischen Duft. Es lässt sich mit den gängigen Holzwerkzeugen gut bearbeiten und wird daher für vielerlei Verwendungen (u.A. für Möbel, Türen, Fenster, Fußböden und als Funierholz) genutzt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F5GA47","notation":["F5GA47"],"prefLabel":{"de":"Lärchenholz"},"altLabel":{"de":["Larix decidua"]},"definition":{"de":"Holz von der Lärche, mit gelblichweißer bis rötlichweißer Färbung des Splintholzes und rötlichbraun bis dunkelrotbraun nachdunkelndem Kernholz. Die Textur des Holzes zeigt eine auffallende und sehr dekorative Maßerung sowie eine dichte und feste Struktur. Lärchenholz besitzt eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und eine gute manuelle und maschinelle Verarbeitbarkeit, was es besonders für die Verwendung im Außenbereich als Fensterrahmen, Türen aber auch für den Brückenbau oder für Schwellen, Fässer und Paneelen geeignet macht."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FCA7DA","notation":["FCA7DA"],"prefLabel":{"de":"Tannenholz"},"altLabel":{"de":["Abies alba"]},"definition":{"de":"Holz aus der Tanne, mit heller, oft weißlich-gelber bis rötlichweißer Färbung und grauem Schimmer. Es besitzt eine relativ gleichmäßige Textug und zeigt eine dezente, weniger markante Maserung im Vergleich zu anderen Hölzern. Das Holz ist verhältnismäßig leicht, harzarm und zeichnet sich durch eine moderate Festigkeit sowie eine mäßige Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen aus. Es eignet sich gut für die Verarbeitung mit Hand- und Maschinenwerkzeugen. Aufgrund dieser Eigenschaften wird es hauptsächlich für den Innenbau, für Möbel, Holzverkleidungen oder Behältnisse verwendet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2944B","notation":["G2944B"],"prefLabel":{"de":"Fichtenholz"},"altLabel":{"de":["Picea abies"]},"definition":{"de":"Holz von der Fichte, einem der häufigsten Nadelbäume in Europa. Fichtenholz zeichnet sich durch sein helles, gelblich- bis rötlichweißes und relativ weiches Holz mit feiner Struktur aus. Es lässt sich mit verschiedenen Werkzeugen und Techniken gut bearbeiten, zeigt jedoch eine geringe Dauerhaftigkeit, da es pilz- und insektenanfällig und nicht witterungsfest ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G356D5","notation":["G356D5"],"prefLabel":{"en":"yew","de":"Eibenholz"},"altLabel":{"de":["Taxus baccata"]},"definition":{"de":"Holz der Eibe. Eibenholz zeigte eine gelb bis gold-braune Färbung, oft mit rötlich- violettem Schimmer und eine feine, gleichmäßige Maserung. Charakteristisch sind seine hohe Elastizität, Härte sowie Dichte, wobei es noch gut drechsel- und schnitzbare ist."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B7DD6B","notation":["B7DD6B"],"prefLabel":{"de":"Laubholz"},"definition":{"de":"Von Bäumen der botanischen Gruppe der Dikotyledonen (Laubbäume) gewonnenes Holz, mit artspezifischen Ausprägungen des Zellbaues aus Gefäßen, Libriformfasern, Tracheiden und Parenchymzellen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAA3F9","notation":["DAA3F9"],"prefLabel":{"de":"zerstreutporiges Laubholz"},"definition":{"de":"Laubholz, bei dem die Gefäße/Tracheen gleichmäßig und ohne klare Anordnung über einen gesamten Jahrring verteilt im Holz vorkommen. Anders als bei ringporigen Hölzern, bei denen große Gefäße im Frühholz und kleinere im Spätholz auftreten, gibt es bei zerstreutporigen Hölzern keinen großen Unterschied in der Größe oder Verteilung der Gefäße zwischen Früh- und Spätholz."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D39191","notation":["D39191"],"prefLabel":{"de":"ringporiges Laubholz"},"definition":{"de":"Laubholz, das große Tracheen/Gefäße im Frühholz und deutlich kleinere im Spätholz ausbildet. Im Querschnitt von ringporigem Laubholz sind deutlich ringförmige Strukturen sichtbar"}}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G465BG","notation":["G465BG"],"prefLabel":{"en":"seed","de":"Samen"},"definition":{"de":"organisches Material aus der für die Ausbreitung dienenden Gebewebestruktur von Pflanzen, bestehend aus Samenschale, Embryo und Nährgewebe."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F2A45F","notation":["F2A45F"],"prefLabel":{"en":"animal material","de":"Materialien tierischen Ursprungs"},"definition":{"de":"Überbegriff für organische Materialien die aus verschiedenen Teilen eines Tieres hergestellt werden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AB4988","notation":["AB4988"],"prefLabel":{"de":"Fasern tierischen Ursprungs"},"altLabel":{"de":["Tierfaser","tierische Faser"]},"definition":{"de":"Natürliche Fasern, die aus den Haarfollikeln oder den Sekreten von Tieren gewonnen werden und basierend auf ihren jeweiligen Eigenschaften im kulturellen Kontext für verschiedene Anwendungen wie z.B. Kleidung, Fäden oder Dekor verarbeitet wurden."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G899F5","notation":["G899F5"],"prefLabel":{"en":"hair","de":"Haar"},"definition":{"de":"Natürliche, faserartige Gebilde aus Keratin, die aus der Haut von Säugetieren wachsen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F8DFCG","notation":["F8DFCG"],"prefLabel":{"de":"Tierhaar"},"altLabel":{"de":["Fell","tierisches Haar"]},"definition":{"de":"natürliches Material aus dem Fell, Pelz oder der Behaarung von Tieren."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9AC1A","notation":["A9AC1A"],"prefLabel":{"de":"Kaninchenhaar"},"altLabel":{"de":["Kaninchen"]},"definition":{"de":"tierische Fasern aus den Haaren des Haus- oder Wildkaninchens"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA47GG","notation":["AA47GG"],"prefLabel":{"de":"Mohairwolle"},"altLabel":{"de":["Mohair"]},"definition":{"de":"tierische Fasern aus der Wolle/den Haaren der Angoraziege"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B576DA","notation":["B576DA"],"prefLabel":{"de":"Kaschmirwolle"},"altLabel":{"de":["Kaschmir"]},"definition":{"de":"tierische Fasern aus der Wolle/den Haaren der Kaschmirziege"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BG71D3","notation":["BG71D3"],"prefLabel":{"de":"Schweineborsten"},"definition":{"de":"tierische Fasern aus den borstigen Haaren des Hausschweines"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CG49C6","notation":["CG49C6"],"prefLabel":{"de":"Alpakawolle"},"altLabel":{"de":["Alpaka"]},"definition":{"de":"tierische Fasern aus dem Wollhaar des Alpakas"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D51GAA","notation":["D51GAA"],"prefLabel":{"de":"Ziegenhaar"},"definition":{"de":"tierische Fasern aus den Haaren der Hausziege"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF96G1","notation":["DF96G1"],"prefLabel":{"en":"wool","de":"Wolle"},"definition":{"de":"tierische Faser (Stapelfaser) aus dem charakteristischen Haarkleid des Schafes. Die Bezeichnung Wolle wird im allgemeinem Sprachgebrauch auch für die Haare anderer Tierarten verwendet, allerdings sollte zur Differenzierung deren Namen hinzugefügt werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G43GG2","notation":["G43GG2"],"prefLabel":{"de":"Pferdehaar"},"altLabel":{"de":["Rosshaar"]},"definition":{"de":"tierische Fasern aus dem Fell, der Mähne oder dem Schweif des Pferdes"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G593G4","notation":["G593G4"],"prefLabel":{"de":"Wildschweinborsten"},"definition":{"de":"tierische Fasern aus den Haaren des Wildschweines, mit außergewöhnlich kräftigen und harten Erscheinungsform im Vergleich zu Haaren anderer Tierarten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA992C","notation":["AA992C"],"prefLabel":{"en":"human hair","de":"Menschenhaar"},"altLabel":{"de":["menschliches Haar"]},"definition":{"de":"natürliches Material aus den Haaren des menschlichen Kopfes."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B6443F","notation":["B6443F"],"prefLabel":{"en":"feather","de":"Feder"},"definition":{"de":"tierische, oft bunte Keratinstruktur, welche aus der Haut von Vögen gebildet wird und als Federkleid die äußerste Hauptbedeckung von Vögeln bildet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F6F797","notation":["F6F797"],"prefLabel":{"de":"Seide"},"definition":{"de":"feine, glänzende Naturfaser, die aus den Kokons von Seidenspinnern, wie dem domestizierten Bombyx mori, ausgeschieden und zu Geweben verarbeitet wird."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G16647","notation":["G16647"],"prefLabel":{"de":"Tussahseide"},"definition":{"de":"Seide, die aus den Kokons des Tussahspinners (Antheraea mit diversen Unterarten) hergestellt wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G21F5B","notation":["G21F5B"],"prefLabel":{"de":"Muschelseide"},"definition":{"de":"Seide, die durch das Sekret bestimmter Muscheln (Steckmuschel – Pinna nobilis) hergestellt wird.."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA652F","notation":["BA652F"],"prefLabel":{"en":"collagenous material","de":"Kollagenhaltiges Material"},"definition":{"de":"Kollagenhaltiges tierisches Material"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FCF757","notation":["FCF757"],"prefLabel":{"en":"animal skin","de":"Tierhaut"},"definition":{"de":"organisches Material aus der vom Körper abgetrennten, äußersten Gewebehülle von Tieren, die durch verschiedene Verfahren haltbar und weiter verarbeitbar gemacht wurde."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A82C8C","notation":["A82C8C"],"prefLabel":{"en":"rawhide","de":"Rohhaut"},"definition":{"de":"Von Fleisch und Haaren befreite und getrocknete, ungegerbte Tierhaut"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9C731","notation":["B9C731"],"prefLabel":{"en":"parchment","de":"Pergament"},"definition":{"de":"Von Haaren befreite und unter Spannung getrocknete sehr dünne Tierhaut, die aus einem Geflecht von Collagenfasern besteht und in den meisten Fällen von Schaf, Kalb oder Ziege gewonnen wurde. Durch mehrere Verarbeitungsschritte wie Kalken,  enthaaren, Schaben und das Trocknen unter Spannung entsteht ein nahezu durchsichtiges, festes Material, welches zum Schreiben, Buchbinden oder für andere Zwecke verwendet wird."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D73F9B","notation":["D73F9B"],"prefLabel":{"en":"leather","de":"Leder"},"definition":{"de":"Durch chemische Bearbeitung (Gerbung) haltbar gemachte Tierhaut. In der Antike und im Mittelalter wurde Leder vor allem für Schuhe, Kleidung und Behältnisse verwendet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GG2137","notation":["GG2137"],"prefLabel":{"en":"fur","de":"Tierfell"},"altLabel":{"de":["Fell"]},"definition":{"de":"organisches Material aus der vom Körper abgetrennten, mit dichten Haaren besetzten Haut von Säugetieren."}}]}]}]}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DAC996","notation":["DAC996"],"prefLabel":{"en":"Damage type","de":"Schadensphänomen"},"altLabel":{"de":["Beschädigungsart","Schadensbild"]},"definition":{"de":"Art der beobachteten negativen Veränderungen des Objekts im Vergleich zu seinem als ursprünglich angenommenen Zustandes."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A7B171","notation":["A7B171"],"prefLabel":{"de":"[materialspezifische Schadensphänomene]"},"definition":{"de":"negative Veränderungen an Objekten, die nur bei speziellen Materialien auftreten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF5B1A","notation":["AF5B1A"],"prefLabel":{"de":"[spezifische Schadensphänomene an Metallen]"},"definition":{"de":"negative Veränderungen an Objekten, die nur bei Metallen auftreten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BCDC47","notation":["BCDC47"],"prefLabel":{"en":"galvanic corrosion","de":"Bimetallkorrosion"},"altLabel":{"en":["bimetallic corrosion"],"de":["Kontaktkorrosion","galvanische Korrosion"]},"definition":{"de":"Korrosionsangriff, der durch die Berührung zweier Metalle mit unterschiedlicher Elektronegativität auftritt. An den Berührungspunkten entsteht, unter Anwesenheit eines Elektrolyten (z.B. Wasser/Luftfeuchtigkeit), eine galvanische Zelle bei der das unedlere Metall als Anode fungiert und entsprechend korrodiert wird, während das edlere Metall als Kathode relativ unbeschädigt bleibt. Typische Beobachtungen bei Kontaktkorrosion sind eine verstärkte Korrosion an den Berührungsstellen der beiden Metalle sowie Verfärbungen, Materialverlust und Ablagerungen von Korrosionsprodukten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFDB22","notation":["BFDB22"],"prefLabel":{"en":"stress corrosion cracking","de":"Spannungsrisskorrosion"},"altLabel":{"de":["Transkristalline Korrosion"]},"definition":{"de":"Rissbildung bis hin zum vollständigen Versagen des Materials durch Eigenspannungen im Werkstoffgefüge in Kombination mit korrosiven Umgebungsbedingungen (u.a. die Anwesenheit eines Elektrolyten). Erstes Anzeichen einer beginnenden Spannungsrisskorrosion ist eine feine, vielfach verzweigte Rissbildung an Stellen mit hoher Spannung oder Materialdefekten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D68BAA","notation":["D68BAA"],"prefLabel":{"de":"Flächenkorrosion"},"definition":{"de":"Über einen großen Bereich der Oberfläche (oder die gesamte Oberfläche) des Objektes verteilt findet ein Korrosionsangriff statt, der zu einem gleichmäßigen Abtrag und der Verdünnung des Materials führt. Die strukturelle Integrität als auch das ästhetische Erscheinungsbild des Objektes sind beeinträchtigt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F7F2A4","notation":["F7F2A4"],"prefLabel":{"de":"Spaltkorrosion"},"definition":{"de":"Korrosionserscheinung, die örtlich begrenzt zur Spaltbildung zwischen Oberflächen führt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9C118","notation":["F9C118"],"prefLabel":{"en":"pitting corrosion","de":"Lochkorrosion"},"altLabel":{"de":["Lochfraßkorrosion"]},"definition":{"de":"Bildung von lokalen, punktuellen Vertiefungen oder Löchern auf der Oberfläche eines Objektes, die durch chemische Reaktionen in einem korrosiven Umfeld entstehen. Diese Korrosionserscheinung schwächt das Material lokalisiert und kann zu strukturellen Schäden führen, insbesondere wenn sie unbehandelt bleibt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G2AFC3","notation":["G2AFC3"],"prefLabel":{"de":"interkristalline Korrosion"},"definition":{"de":"Korrosionsangriff entlang der Korngrenzen eines Metalls oder einer Legierung."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B19D33","notation":["B19D33"],"prefLabel":{"de":"Pseudomorphose"},"altLabel":{"de":["mineralisierte Organik"]},"definition":{"de":"Durch Korrosionsprodukte auf Eisenobjekten in mineralisierter Form abgebildetet Spuren von vergangenem organischen Material"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GC4CA7","notation":["GC4CA7"],"prefLabel":{"de":"Patinabildung"},"altLabel":{"de":["Passivierung"]},"definition":{"de":"Natürliche oder künstliche Entstehung einer oberflächlichen Schicht auf dem Objekt, die durch Oxidation, Witterungseinflüsse oder chemische Reaktionen des Objektwerkstoffes entsteht. Diese Schicht sorgt für einen Schutz des darunterliegenden Materials vor weiteren korrosovienen Einflüssen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B9C457","notation":["B9C457"],"prefLabel":{"en":"bronze disease","de":"Bronzekrankheit"},"definition":{"de":"Bildung von hellgrünen, pulverförmigen Agglomeraten in der Matrix eines Buntmetallobjektes, dass die originale Oberfläche und das ursprüngliche Aussehen des Objektes negativ beeinflusst. Die Bildung dieser Produkte ist auf eine fortschreitende Korrosion, durch die Wechselwirkung von enthaltenen Chloriden und den metallischen Bestandteilen des Objektes bei hoher Luftfeuchtigkeit, zurück zu führen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CFC44A","notation":["CFC44A"],"prefLabel":{"de":"Zinnpest"},"definition":{"de":"Bei Lagerung unter 13°C auftretende Zerstörung von Zinnobjekten, durch Umwandlungsprozesse innerhalb des metallischen Gefüges. Das Schadensbild zeigt sich im Anfangsstadium meist durch Flecken und Pusteln auf der Metalloberfläche, die sich allmählich ausbreiten und bis zur vollständigen Zerstörung des Objektes durch Materialinstabilität fortschreiten kann."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G77F84","notation":["G77F84"],"prefLabel":{"de":"[spezifische Schadensphänomene an Leder]"},"definition":{"de":"negative Veränderungen an Objekten, die nur bei Leder auftreten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D4BG7C","notation":["D4BG7C"],"prefLabel":{"de":"roter Zerfall"},"definition":{"de":"rötlich, pudernde Oberfläche, begleitet von Rissen, Delamination und einem Verlust an Festigkeit. Verursacht durch irreversible Abbauprozesse an pflanzlich gegerbtem Leder, bei welchem die faserige Struktur durch Polymerisation der pflanzlichen Gerbstoffe nach und nach zerfällt."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F1621A","notation":["F1621A"],"prefLabel":{"de":"[spezifische Schadensphänomene an Holz]"},"definition":{"de":"negative Veränderungen an Objekten, die nur bei Holz auftreten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G1C1DC","notation":["G1C1DC"],"prefLabel":{"de":"[spezifische Schadensphänomene an Glas]"},"definition":{"de":"negative Veränderungen an Objekten, die nur bei Glas auftreten."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F4D633","notation":["F4D633"],"prefLabel":{"de":"irisierende Farbveränderung"},"altLabel":{"de":["schillernd"]},"definition":{"de":"Bildung von bunt schillernden Flecken auf archäologischen Gläsern verursacht durch Auslaugungsprozesse der alkalireichen Bestandteile."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BG987D","notation":["BG987D"],"prefLabel":{"en":"weeping glas","de":"weeping"},"altLabel":{"de":["Tröpfchenbildung","schwitzendes Glas","weinendes Glas"]},"definition":{"de":"Bildung von Feuchtigkeitströpfchen bzw. -filmen auf der Oberfläche von Glas unter Umgebungsbedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DGC3A9","notation":["DGC3A9"],"prefLabel":{"en":"sugaring","de":"Glaskorrosion"},"altLabel":{"de":["Glaskrankheit","Glaspest"]},"definition":{"de":"Fachbegriff für eine Reihe von Schäden, die typischerweise an archäologischen Gläsern beobachtet werden. Durch chemische Reaktionen mit ihrer Umgebung können die Gläser Trübungen, Farbveränderungen, Mattierung der Oberfläche oder auch eine erhöhte Fragilität aufweisen."}}]}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FD4C48","notation":["FD4C48"],"prefLabel":{"de":"[allgemeine Schadensphänomene]"},"definition":{"de":"negative Veränderungen an Objekten, die unabhängig vom Material bzw. bei verschiedenen Materialen auftreten können."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B224CD","notation":["B224CD"],"prefLabel":{"de":"Formänderung"},"definition":{"de":"Das Objekt zeigte eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Veränderung seiner ursprünglichen oder als ursprünglich angesehenen Form, ohne Verlust des strukturellen Zusammenhalts."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A21DB2","notation":["A21DB2"],"prefLabel":{"de":"aufgeraut (Schadensphänomen)"},"altLabel":{"de":["Aufrauhung"]},"definition":{"de":"Das Objekt weist eine zunehmend ungleichmäßiger werdende Oberfläche auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8D9GF","notation":["A8D9GF"],"prefLabel":{"de":"deformiert"},"altLabel":{"de":["Verformung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine oder mehrere bruchlose Veränderung(en) seiner ursprünglichen Form oder Abmessung."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ABB9FA","notation":["ABB9FA"],"prefLabel":{"de":"geknickt"},"altLabel":{"de":["gefaltet"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine scharf umgebogene Deformation"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B89818","notation":["B89818"],"prefLabel":{"de":"gewellt"},"altLabel":{"de":["bucklig","wellig"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine wellenförmige/bucklige Formänderung auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C4A59C","notation":["C4A59C"],"prefLabel":{"de":"ausgebeult"},"altLabel":{"de":["gewölbt"]}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C535G6","notation":["C535G6"],"prefLabel":{"de":"verbogen"},"definition":{"de":"Das Objekt weist eine gekrümmte Deformation in einer Ebene auf"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CF4199","notation":["CF4199"],"prefLabel":{"de":"verdreht"},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine um eine Achse herumlaufende Deformation"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC4DGB","notation":["FC4DGB"],"prefLabel":{"de":"verworfen"},"definition":{"de":"Das Objekt weist eine in sich (gegeneinander) verschobene, unebene Fläche bzw. Form auf. Verwerfungen gehen häufig mit Brüchen einher."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GAC37B","notation":["GAC37B"],"prefLabel":{"de":"eingedrückt (Schadensphänomen)"},"altLabel":{"de":["Abdruck","eingedellt"]},"definition":{"de":"Die Deformation des Objektes weist eine nach innen gerichtete Form auf."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C7859F","notation":["C7859F"],"prefLabel":{"de":"ausgedehnt"},"altLabel":{"de":["Quellung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine Vergrößerung seiner Abmessungen im Vergleich zu seinen ursprünglichen Maßen. Diese kann durch Veränderungen des Objektmaterial selbst oder durch Hinzufügen von Fremdmaterial erfolgt sein."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G23692","notation":["G23692"],"prefLabel":{"de":"geschrumpft"},"altLabel":{"de":["Schwindung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine Verkleinerung seiner Abmessungen im Vergleich zu seinen ursprünglichen Maßen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G7D438","notation":["G7D438"],"prefLabel":{"de":"blasig"},"altLabel":{"de":["Blasenbildung"]},"definition":{"de":"Das Objekt weist eine gewölbte Oberfläche bzw. mehrere oberflächliche Wölbungen mit Hohlraum darunter auf. Der Hohlraum kann Gas, Flüssigkeit und/oder feste Stoffe enthalten."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C188DA","notation":["C188DA"],"prefLabel":{"en":"Loss of substance","de":"Substanzverlust"},"definition":{"de":"Material bzw. Teile des Objektes fehlen teilweise oder vollständig infolge physikalischer, chemischer, biologischer oder mechanischer Prozesse."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A77283","notation":["A77283"],"prefLabel":{"de":"durchwurzelt"},"definition":{"de":"Materialverlust durch Eindringen/Einwachsen von pflanzlichen Wurzeln in das Objekt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8588A","notation":["A8588A"],"prefLabel":{"de":"Fehlstellen aufweisend"},"altLabel":{"de":["abgebrochen","löchrig"]},"definition":{"de":"Das Objekt ist unvollständig und besitzt eine oder mehrere Fehlstellen"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C36GDB","notation":["C36GDB"],"prefLabel":{"de":"abgerieben"},"altLabel":{"de":["Abrieb"]},"definition":{"de":"An der Objektoberfläche sind durch Reibungskräfte abgetragene Stellen festzustellen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C5GCB6","notation":["C5GCB6"],"prefLabel":{"de":"zerfressen"},"altLabel":{"de":["Fressspuren"]},"definition":{"de":"Materialverlust an/in einem Objekt verursacht durch Fressaktivitäten von Organismen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D45638","notation":["D45638"],"prefLabel":{"de":"erodiert"},"altLabel":{"de":["Erosion"]},"definition":{"de":"Durch die Einwirkung externer Faktoren schleichender Verlust von Oberflächenmaterial des Objektes."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D99GD4","notation":["D99GD4"],"prefLabel":{"de":"zerkratzt"},"altLabel":{"de":["Kratzer (Schadensphänomen)","verkratzt"]},"definition":{"de":"Durch die mechanische Einwirkung scharfer Kanten ist ein Materialverlust an der Objektoberfläche festzustellen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/CB9GD3","notation":["CB9GD3"],"prefLabel":{"de":"Kohäsionsverlust"},"definition":{"de":"Der innere Zusammenhalt des Objektes ist geschwächt bis vollständig zerstört, das Material ist mechanisch schwach, bricht leicht, zerfällt oder ist bröselig."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A8C236","notation":["A8C236"],"prefLabel":{"de":"pulvrig"},"altLabel":{"de":["pudernde Oberfläche","pulverisierte Oberfläche"]},"definition":{"de":"Das Material liegt ganz oder teilweise in feiner, staubartiger Form vor oder zerfällt bei mechanischer Belastung in diese. Der innere Zusammenhalt ist nahezu vollständig verloren."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AF7CC8","notation":["AF7CC8"],"prefLabel":{"de":"hohl"},"altLabel":{"de":["Hohllage","Hohlstelle"]},"definition":{"de":"Im Materialgefüge des Objektes hat sich ein oder mehrere Leerraum/Leerräume gebildet."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B4C3B9","notation":["B4C3B9"],"prefLabel":{"de":"zerschnitten"},"altLabel":{"de":["Schnitt","verschnitten"]},"definition":{"de":"Das Materialgefüge des Objektes ist unter Erzeugung einer scharf definierten Kante in zwei oder mehr Teile getrennt worden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BC1DCG","notation":["BC1DCG"],"prefLabel":{"de":"verhärtet"},"altLabel":{"de":["Verhärtung"]},"definition":{"de":"Das Material des Objektes zeigt eine deutliche Steigerung der inneren Verfestigung, bis hin zur völligen Versteifung/Starrheit."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA14C2","notation":["FA14C2"],"prefLabel":{"de":"rissig"},"definition":{"de":"Das Materialgefüge des Objektes zeigt Risse, die jedoch nicht zu einer vollständigen Abtrennung geführt haben."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFAC52","notation":["BFAC52"],"prefLabel":{"de":"Tiefenriss"},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt mindestens einen Riss, der bis tief in das Material hineinreicht"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D937D1","notation":["D937D1"],"prefLabel":{"en":"crizzling","de":"Craquellée"},"definition":{"de":"Im Objektmaterial oder auf dessen Oberfläche (Glasur) sind feine, netzartige Risse oder Haarrisse zu beobachten."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F2A5A7","notation":["F2A5A7"],"prefLabel":{"de":"Haarriss"},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt einen sehr feinen, oberflächlichen Riss, der nur wenige Millimeter tief und breit ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD5454","notation":["GD5454"],"prefLabel":{"de":"Oberflächenriss"},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt einen Riss, im Bereich seiner Oberfläche"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFCC33","notation":["BFCC33"],"prefLabel":{"de":"aufgeweicht"},"altLabel":{"de":["Erweicht","Weich geworden"]},"definition":{"de":"Das Material des Objektes hat durch Wasseraufnahme seine Festigkeit und Formstabilität verloren."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BFGD3B","notation":["BFGD3B"],"prefLabel":{"de":"Pitting"},"altLabel":{"de":["Grübchenbildung"]},"definition":{"de":"Die Objektoberfläche weist dicht nebeneinander liegende, flache Hohlräume/Grübchen auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BGA41C","notation":["BGA41C"],"prefLabel":{"de":"kollabiert"},"altLabel":{"de":["Kollaps","Zusammenbruch"]},"definition":{"de":"Das innere Materialgefüges eines Objektes ist vollkommen destabilisiert, was zu einem kompletten Zerfall der Struktur geführt hat."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2364A","notation":["D2364A"],"prefLabel":{"de":"abgeplatzt"},"altLabel":{"de":["Abplatzung"]},"definition":{"de":"Ganz Schollen oder Stücke haben sich vollständig von der Objektoberfläche gelöst und sind entweder komplett verloren oder liegen getrennt von dem Objekt."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D9C8A4","notation":["D9C8A4"],"prefLabel":{"en":"degradation","de":"zersetzt"},"altLabel":{"de":["Zersetzung"]},"definition":{"de":"Das Objekt bzw. sein Material ist durch fortschreitende physikalische, chemische oder biologische Prozesse in seiner inneren Struktur stark geschädigt. Der innere Zusammenhalt ist weitgehend verloren und kann bei mechanischer Belastung zum vollständigen Materialverlust führen. Der Begriff bildet"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DDFG97","notation":["DDFG97"],"prefLabel":{"de":"versprödet"},"altLabel":{"de":["Versprödung"]},"definition":{"de":"Das Material hat seine Elastizität, Flexibilität und Bruchfestigkeit verloren. Es ist zunächst als feste Struktur erhalten geblieben, bricht oder reiß jedoch leicht bei mechanischer Belastung."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F6CG68","notation":["F6CG68"],"prefLabel":{"de":"fragmentiert"},"altLabel":{"de":["Fragmentierung"]},"definition":{"de":"Das Objekt ist in ein oder mehrere Teile auseinandergefallen. Je nach Feinheitsgrad der entstandenen Fragmente, kann der Begriff weiter spezifiziert werden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F97BFF","notation":["F97BFF"],"prefLabel":{"de":"abschollend"},"altLabel":{"de":["Schollenbildung","abblätternd"]},"definition":{"de":"Auf der Objektoberfläche sind ein oder mehrere dünne Materialschichten zu sehen, die sich teilweise von dieser abgelöst haben und abstehen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FA9B73","notation":["FA9B73"],"prefLabel":{"de":"delaminiert"},"altLabel":{"de":["Spaltung","Schichtentrennung"]},"definition":{"de":"Das Materialgefüge des Objektes weist eine Ablösung in mehr oder weniger klar definierten Schichten auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FGG2C4","notation":["FGG2C4"],"prefLabel":{"de":"gebrochen"},"altLabel":{"de":["Bruch"]},"definition":{"de":"Das vormals fest gefügte Material des Objektes weist eine vollkommene Trennung in zwei oder mehr lose Teile auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G74A2D","notation":["G74A2D"],"prefLabel":{"de":"gesprungen"},"altLabel":{"de":["gespalten","Spalt","Sprung"]},"definition":{"de":"Das vormals fest gefügte Material weist eine Teilung ohne vollständiges Auseinanderbrechen des Objektes auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G84156","notation":["G84156"],"prefLabel":{"de":"offene Fuge"},"altLabel":{"de":["offene Verbindung"]},"definition":{"de":"Zwei oder mehr Teile des Objektes weisen eine Lücke zueinander auf."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GB33C3","notation":["GB33C3"],"prefLabel":{"de":"gerissen"},"altLabel":{"de":["Riss"]},"definition":{"de":"Das Materialgefüge des Objektes zeigt eine Abtrennung mit unregelmäßiger Kanten. Häufig verursacht durch Spannungsabbau im Gefüge."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C9D991","notation":["C9D991"],"prefLabel":{"de":"chemische Veränderung"},"definition":{"de":"Das Material des Objektes zeigt durch chemische Reaktionen mit seiner Umwelt verursachte Veränderungen seiner strukturellen Zusammensetzung oder Eigenschaften."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A9B23D","notation":["A9B23D"],"prefLabel":{"de":"verkohlt"},"altLabel":{"de":["Verbrennung","Verkohlung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt Spuren von Hitze- bzw. Feuereinwirkung in Form von abgebautem oder gänzlich verloren gegangenem Material"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/AA3CA7","notation":["AA3CA7"],"prefLabel":{"de":"versalzen"},"definition":{"de":"Im Material oder an der Oberfläche sind lösliche Salze angereichert, die hygroskopisch Wasser aufnehmen und langfristig Schäden verursachen können."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B799FA","notation":["B799FA"],"prefLabel":{"de":"verätzt"},"definition":{"de":"Die Oberfläche bzw. das Material wurde durch aggressive Chemikalien, Gase oder Umweltstoffe angegriffen und zeigt deutliche Gefügeveränderungen."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G3D2F5","notation":["G3D2F5"],"prefLabel":{"de":"korrodiert"},"altLabel":{"de":["Korrosionsprodukt"]},"definition":{"de":"Materialumwandlungserscheinungen aufgrund chemischer Reaktionen des Objektmaterials mit seiner Umgebung. Häufig unter Beteiligung von Wasser, Salzen, Säuren oder Basen. Korrosionsprodukte bilden oft Auflagerungen unterschiedlicher Farben und Konsistenzen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D2FD5A","notation":["D2FD5A"],"prefLabel":{"de":"oxidiert"},"altLabel":{"de":["Oxidation"]},"definition":{"de":"Bildung von Oxiden auf bzw. mit dem Objektmaterial durch Reaktion mit Sauerstoff."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DD6CC9","notation":["DD6CC9"],"prefLabel":{"de":"mineralisiert"},"definition":{"de":"Umwandlung und Erhaltung organischer Materialien durch Einlagerung mineralischer Substanzen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B86G16","notation":["B86G16"],"prefLabel":{"de":"Materialhinzufügung"},"altLabel":{"de":["Ablagerung","Anlagerung","Hinzufügung"]},"definition":{"de":"Hinzukommen von Material auf, an oder in ein Objekt als Ergebnis natürlicher Prozesse (z. B. Sediment, Staub) oder menschlicher Eingriffe (z. B. konservatorisch-restauratorische Maßnahmen). Der Begriff beschreibt das Vorhandensein zusätzlichen Materials, das nicht zum originalen Material des Objektes gehört."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BBF64G","notation":["BBF64G"],"prefLabel":{"de":"staubbedeckt"},"altLabel":{"de":["Staubbedeckung","Staubschicht"]},"definition":{"de":"Ablagerung von Staubpartikeln auf der Objektoberfläche"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/B221BB","notation":["B221BB"],"prefLabel":{"de":"kontaminiert"},"definition":{"de":"Das Objekt ist mit Gefahr-/Schadstoffen belastet."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/BA75DG","notation":["BA75DG"],"prefLabel":{"de":"salzausblühend"},"altLabel":{"de":["Effloreszenz","Kristallbildung","Salzausblühungen","salzbelastet"]},"definition":{"de":"Kristalline Ausfällungen von Salzen auf oder im Objekt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/C3C616","notation":["C3C616"],"prefLabel":{"de":"verkrustet"},"altLabel":{"de":["Verkrustung","überkrustet"]},"definition":{"de":"Auf dem Objekt befinden sich fest haftende, harte Ablagerungen aus mineralischen und/oder organischen Bestandteilen. Auf archäologischen (Metall-)Objekten oft in Form von Konglomeraten aus Sediment und Korrosionsprodukten zu finden."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D48G16","notation":["D48G16"],"prefLabel":{"de":"rußbedeckt"},"altLabel":{"de":["Ruß geschwärzt","Rußablagerung","verrußt"]},"definition":{"de":"Auf der Objektoberfläche zeigen sich schwarze Ablagerungen von Rußpartikeln."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F473B6","notation":["F473B6"],"prefLabel":{"de":"belegt"},"altLabel":{"de":["Ablagerung","Anlagerung","ablagerungsbehaftet","bedeckt"]},"definition":{"de":"generische Angaben zu jeglicher Form von fremdartiger Ablagerung von Material auf der Oberfläche des Objektes."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/F9F255","notation":["F9F255"],"prefLabel":{"de":"fettverschmiert"},"altLabel":{"de":["fettig"]},"definition":{"de":"Die Oberfläche des Objekt zeigt einen klebrige Ablagerung von Fettpartikeln."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FC7715","notation":["FC7715"],"prefLabel":{"de":"sedimentiert"},"altLabel":{"de":["Erdanhaftungen","Sedimentanhaftungen"]},"definition":{"de":"Das Objekt ist mit lockeren oder leicht verfestigten mineralischen Materialanhaftungen bedeckt. Meist aus feinkörnigen Bodenbestandteilen wie Sand, Schluff, Ton oder Schlamm, die sich durch die Bodenlagerung auf dem Objekt abgesetzt haben."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G57G31","notation":["G57G31"],"prefLabel":{"de":"biologisch bewachsen"},"altLabel":{"de":["biologischer Bewuchs","mikrobiell bewachsen"]},"definition":{"de":"biologische Besiedlung des Objektes durch Mikro- oder Makroorganismen."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GD4F94","notation":["GD4F94"],"prefLabel":{"de":"schimmelbedeckt"},"altLabel":{"de":["Schimmelbefall","Schimmelpilzbefall","schimmlig"]},"definition":{"de":"Auf der Oberfläche des Objektes sind visuell sichtbare Ausbreitungen von Schimmelpilz vorhanden."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/RT4D3W","notation":["RT4D3W"],"prefLabel":{"de":"versintert"},"altLabel":{"de":["Sinterbildung","verkalkt"]},"definition":{"de":"Auf dem Objekt befinden sich mineralische/kalkige Auflagerungen."}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D3AGG6","notation":["D3AGG6"],"prefLabel":{"en":"visual alteration","de":"visuelle Veränderung"},"altLabel":{"en":["optical alteration"],"de":["optische Veränderung"]},"definition":{"de":"Eine negative Veränderung des visuellen Erscheinungsbilds des Objektes"},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/A4G8FA","notation":["A4G8FA"],"prefLabel":{"de":"farbverändert"},"altLabel":{"de":["Verfärbung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt in seiner Farbigkeit eine Änderung, die mindestend eine der drei Farbparameter Ton, Helligkeit oder Sättigung betrifft."},"narrower":[{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/ABCF99","notation":["ABCF99"],"prefLabel":{"de":"verblasst"},"altLabel":{"de":["ausgeblichen"]},"definition":{"de":"Die Farbigkeit des Objektes zeigt eine reduzierte Farbsättigung"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/DF2DFG","notation":["DF2DFG"],"prefLabel":{"de":"verschwärzt"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/G8GAA6","notation":["G8GAA6"],"prefLabel":{"de":"nachgedunkelt"},"altLabel":{"de":["verdunkelt"]},"definition":{"de":"Die Farbigkeit des Objektes zeigt eine Reduktion hinsichtlich des Lichtreflexionsvermögen, Tons und/oder Helligkeit"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GDCD91","notation":["GDCD91"],"prefLabel":{"de":"vergilbt"},"altLabel":{"de":["verbräunt"]},"definition":{"de":"Die Farbigkeit des Objektes hat sich zu einem gelben, braunen bis goldbraunen Farbton verändert"}}]},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/D8CBG2","notation":["D8CBG2"],"prefLabel":{"de":"eingetrübt"},"altLabel":{"de":["Trübung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt eine teilweise oder ganzheitliche Trübung der Oberfläche, bei der die Klarheit und Transparenz des ursprünglichen Aussehens verloren gegangen ist."}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/FDC65D","notation":["FDC65D"],"prefLabel":{"de":"fleckig"},"altLabel":{"de":["Fleckbildung"]},"definition":{"de":"Das Objekt zeigt partielle farbliche Veränderungen der Oberfläche"}},{"id":"https://www.w3id.org/archlink/terms/conservationthesaurus/GA2C4A","notation":["GA2C4A"],"prefLabel":{"de":"mattiert"},"altLabel":{"de":["Glanzverlust"]},"definition":{"de":"Die vormals glänzende Oberfläche eines Objektes geht zunehmend in ein mattes Erscheinungsbild über."}}]}]}]}]}]}]}],"@context":{"@version":1.1,"id":"@id","type":"@type","@vocab":"http://www.w3.org/2004/02/skos/core#","xsd":"http://www.w3.org/2001/XMLSchema#","dct":"http://purl.org/dc/terms/","dc":"http://purl.org/dc/elements/1.1/","schema":"https://schema.org/","vann":"http://purl.org/vocab/vann/","ldp":"http://www.w3.org/ns/ldp#","owl":"http://www.w3.org/2002/07/owl#","rdfs":"http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#","title":{"@id":"dct:title","@container":"@language"},"dc:title":{"@id":"dc:title","@container":"@language"},"dc:description":{"@id":"dc:description","@container":"@language"},"description":{"@id":"dct:description","@container":"@language"},"license":{"@id":"dct:license","@container":"@language"},"issued":{"@id":"dct:issued","@type":"xsd:date"},"created":{"@id":"dct:created","@type":"xsd:date"},"modified":{"@id":"dct:modified","@type":"xsd:date"},"creator":{"@id":"dct:creator","@container":"@set"},"contributor":{"@id":"dct:contributor","@container":"@set"},"subject":{"@id":"dct:subject","@container":["@language","@set"]},"rights":{"@id":"dct:rights","@container":"@set"},"publisher":"dct:publisher","preferredNamespacePrefix":"vann:preferredNamespacePrefix","preferredNamespaceUri":"vann:preferredNamespaceUri","isBasedOn":"schema:isBasedOn","source":{"@id":"dct:source","@container":"@set"},"prefLabel":{"@container":"@language"},"altLabel":{"@container":["@language","@set"]},"hiddenLabel":{"@container":["@language","@set"]},"definition":{"@container":"@language"},"note":{"@container":["@language","@set"]},"changeNote":{"@container":["@language","@set"]},"editorialNote":{"@container":["@language","@set"]},"historyNote":{"@container":["@language","@set"]},"scopeNote":{"@container":["@language","@set"]},"notation":{"@container":"@set"},"example":{"@container":"@language"},"narrower":{"@container":"@set"},"related":{"@container":"@set"},"relatedMatch":{"@container":"@set"},"narrowerTransitive":{"@container":"@set"},"broaderTransitive":{"@container":"@set"},"broadMatch":{"@container":"@set"},"narrowMatch":{"@container":"@set"},"closeMatch":{"@container":"@set"},"exactMatch":{"@container":"@set"},"hasTopConcept":{"@container":"@set"},"inScheme":{"@container":"@set"},"topConceptOf":{"@container":"@set"},"deprecated":{"@id":"owl:deprecated","@type":"xsd:boolean"},"isReplacedBy":{"@id":"dct:isReplacedBy","@container":"@set"},"seeAlso":{"@id":"rdfs:seeAlso","@container":"@set"}}}